Veganer Schoko-Nuss-Kokos-Kuchen
Von: Rike Dittloff, Länge: 3:26 Minuten, Aufrufe: 47.971

Einen veganen Kuchen zu backen, ist gar nicht so schwer wie man denkt. Mit Kakao, Sojamilch, Nüssen, Kokos und Karotten bekommt man einen herrlich saftigen, veganen Schoko-Nuss-Kuchen. Ganz ohne Butter und Ei schmeckt der Schoko-Nuss-Kuchen nicht nur Veganern, sondern auch allen anderen! Wie der vegane Kuchen schnell und einfach gelingt, zeigt Rike im Video.

Vegan backen

Ein veganer Kuchen ohne Eier und Butter? Ob das schmeckt? Na klar, denn auch ohne die üblichen Kuchenzutaten wie Ei und Butter lassen sich leckere Backwerke zaubern. Mit etwas Kreativität bereitet man leckere Alternativen zu herkömmlichen Kuchen zu.

Eier, Butter und Milch lassen sich prima durch pflanzliche Produkte ersetzen. Statt Butter nimmt man einfach pflanzliche Margarine oder Kokosfett und Kuhmilch wird durch Soja-, Hafer-, Reis-, Dinkel- oder Mandelmilch ausgetauscht.

Eier machen Kuchen schön locker und sorgen dafür, dass sich alle Zutaten gut verbinden. Doch wie ersetzt man Eier als Bindemittel? Das häufig auch als Klebereiweiß bezeichnete Gluten ist in Weizenmehl enthalten und sorgt allein schon für eine gute Bindung. Verknetet man einen Mehlteig mit Wasser, bekommt man durch das Gluten eine geschmeidige Masse. Als Ersatzbindemittel eignen sich aber auch fein gemahlene Leinsamen, Chia Samen und Stärkemehl wie Kartoffel- oder Maismehl. Eine reife, zerdrückte Banane kann ebenfalls als Eiersatz dienen und macht Kuchen besonders schön saftig. Für Saftigkeit sorgen z.B. auch geraspelte Karotten.

Wird Gelatine für den Kuchen gebraucht, kann man einfach Pektin oder Agar Agar verwenden. Veganer verzichten auch auf Honig als Süßungsmittel. Mit Agavendicksaft oder Kokosblütensirup lassen sich vegane Kuchen dennoch süßen.

Teig zubereiten

Beim veganen Schoko-Nuss-Kuchen werden zunächst geriebene Mandeln, Kokosraspeln, Mehl, Vanillezucker, Zimt, Backpulver, Salz, Rohrzucker, Kakaopulver, geriebene Karotten und geriebene Haselnüsse miteinander vermischt. Die Haselnüsse kann man auch prima durch andere Nüsse ersetzen. Rikes Tipp: Die Nüsse sollten dabei immer im Verhältnis 1:1 mit dem Mehl sein.

Zusammen mit untergemixten Kaffee, Sojamilch und Margarine entsteht ein geschmeidiger Schokoteig. Sojamilch und Kaffee kann man auch einfach durch Saft oder Tee austauschen. Wer selbst kreativ werden möchte, der kann nach Belieben noch andere Zutaten wie gehackte Schokolade mit in den Teig geben.

Veganen Schoko-Nuss-Kuchen backen

Sind alle Zutaten zu einem glatten Teig verarbeitet, kommt der Kuchenteig in eine gut gefettete Gugelhupfform. Im Ofen darf der vegane Schoko-Nuss-Kuchen mit Kokos für 60 Minuten backen.

Möchte man kleine Naschereien backen, dann füllt man den Teig einfach in Muffinförmchen. Bei Muffins verringert sich die Backzeit: Die kleinen veganen Küchlein sind fertig, wenn bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr am herausgezogenen Holzstäbchen hängen bleibt.

Der gestürzte Schoko-Nuss-Kuchen schmeckt einfach köstlich und überzeugt sowohl Veganer als auch Nicht-Veganer. Wer mag, der bestreut den veganen Schokokuchen noch mit Puderzucker.

Viel Spaß beim veganen Backen und guten Appetit!

Rezept: Veganer Schoko-Nuss-Kuchen mit Kokos