Rosinenbrot
Von: Rike Dittloff, Länge: 3:15 Minuten, Aufrufe: 9.080

Das Rezept zum Video:

Besser kann ein Morgen nicht starten: Herrlich duftendes Rosinenbrot, das frisch aus dem Ofen kommt – himmlisch! Nicht nur zum Frühstück, auch zum Kaffee oder Abendbrot schmeckt das Rosinenbrot köstlich. Ohne viel Aufwand lässt sich Rosinenbrot aus einem lockeren Hefeteig zubereiten. Wie das perfekte Brot gelingt, zeigt Rike im Video.

Rosinenbrot: Vielfältige Variationen

Das klassische Rosinenbrot besteht aus einem Hefeteig, der mit Rosinen gespickt ist. Vielerorts nennt man das leckere Brot auch Rosinenstuten. Am besten schmeckt die lauwarme Brotscheibe mit Butter oder Marmelade.

Wer ein wenig Abwechslung möchte, der kann sein Rosinenbrot noch durch unterschiedlichste Zutaten aufpeppen: Wie wäre es z.B. mit süßer Kokosmilch, karamellisierten Walnüssen oder kleinen Apfelstückchen? Auch Zimt oder Quark schmecken toll im Rosinenbrot.

Eine etwas edlere Variante des Rosinenbrots ist der Rosinenstollen. Stollen sind besonders zu Weihnachten beliebt. In der Adventszeit wird das Rosinenbrot auch oft zu einem hübschen Stutenkerl gebacken, der besonders gerne von Kindern vernascht wird.

Hefeteig zubereiten

Das Rosinenbrot besteht aus einem klassischen Hefeteig. Der ist gar nicht so schwer zuzubereiten, wie man denkt. Einfach in lauwarmer Milch aufgelöste Hefe mit Mehl, Eiern, Zucker und Butter vermengen. Tipp: Da Hefepilze keine Kälte mögen, sollten die Zutaten Zimmertemperatur haben. Denkt also daran, Eier und Butter früh genug aus dem Kühlschrank zu nehmen.

Die Küchenmaschine sorgt dafür, dass die Zutaten zu einem weichen Teig verarbeitet werden. Ganz ohne eigene Arbeitskraft geht es dann aber doch nicht: Mit den Händen lässt sich der Teig prima zu einer Kugel kneten. Wichtig: Den Hefeteig etwa 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen (z.B. im Backofen bei 30 Grad Ober-/Unterhitze). Der Teig sollte sich dabei ungefähr verdoppeln. Beim Aufgehen muss der Hefeteig unbedingt abgedeckt werden, da er sonst austrocknen kann.

Rosinen für den Hefeteig

Ohne Rosinen kein Rosinenbrot: Die kleinen Trockenfrüchte verleihen dem Rosinenbrot die köstliche Süße. Ob man z.B. Korinthen, Sultaninen oder Zibeben verwendet, kann ganz nach Gusto entschieden werden. Damit die Rosinen etwas weicher werden, spült man sie vor dem Backen mit Wasser ab. Gut trocken getupft dürfen die Rosinen in den aufgegangenen Hefeteig eingearbeitet werden.

Damit das Rosinenbrot im Ofen später richtig schön aufgeht, lässt man den Rosinenteig in einer gefetteten Kastenform noch einmal ca. 45 Minuten ruhen. Noch schnell den Teig der Länge nach einschneiden, mit etwas Milch bestreichen und schon kann er im Ofen etwa 30 Minuten lang zu einem herrlichen Rosinenbrot aufbacken.

Jetzt heißt es zurücklehnen und das frische, ofenwarme Rosinenbrot genießen.

Guten Appetit!

Rezept: Rosinenbrot