Sachertorte
Von: Nicoles Zuckerwerk, Länge: 13:54 Minuten

Das Rezept zum Video:

Der beliebten Sachertorte aus Wien kann man nur schwer widerstehen: Ihre Kombination aus jeder Menge Schokolade und süßer Aprikosenkonfitüre schmeckt auch einfach zu köstlich. Das Originalrezept wird streng gehütet, doch Nicole zeigt im Video, wie euch der österreichische Schokotraum dennoch gelingt.

Sachertorte: Zubereitung des Teigs

Nicole startet mit der Schokolade: Zunächst wird die grob zerkleinerte Schokolade im Wasserbad zu einer zarten Masse geschmolzen. Während die geschmolzene Schokolade abkühlt, geht es weiter mit der Teigbasis. Dafür trennt ihr Eier und schlagt sie mit einer Prise Salz ca. 1 Minute auf. Dann Zucker einrieseln lassen und so lange weiter schlagen, bis ein schön fester Eischnee entstanden ist. Das dauert etwa 5 bis 7 Minuten.

Mit weiterem Zucker schlägt man in einer zweiten Schüssel Butter cremig auf. Zu der Buttermasse kommen noch Eigelbe, die gut untergerührt werden. Auch die geschmolzene Schokolade darf dazu und wird ebenfalls untergemischt. Damit der Teig luftig-locker wird, gibt man in drei Portionen des geschlagenen Eischnees in die Masse. Wichtig: Den Eischnee vorsichtig unterheben. Zu guter Letzt kommt eine gesiebte Mischung aus Mehl, Backpulver und Kakao in den Teig. Der Teig ist bereit für den Ofen, wo er in einer mit Backpapier ausgelegten und gefetteten Springform ca. 50 bis 60 Minuten backen darf. Nicoles Tipp: Ihr seid euch nicht sicher, ob der Teig fertig ist? Dann macht einfach die Stäbchenprobe: Einfach ein Stäbchen in den Kuchen stecken und wieder herausziehen. Bleibt kein Teig am Stäbchen hängen, ist er fertig. Bevor man den Teig aus der Form löst, lässt man ihn 20 Minuten abkühlen.

Konfitüre und Schokoglasur für die Sachertorte

Damit die Sachertorte ihren typisch saftigen Geschmack bekommt, bereitet man zunächst ein Sirup zum Tränken aus Zucker und Wasser zu: Hierfür Wasser mit Zucker aufkochen und warten, bis der Zucker aufgelöst ist. Für ein besonderes Aroma sorgt optional noch ein Schuss Rum. Den abgekühlten Kuchen könnt ihr jetzt waagerecht durchschneiden. Nicoles Tipp: Um später die beiden Hälften wieder gleichmäßig aufeinander zu setzen, könnt ihr euch die beiden Böden an einer Stelle mit einem Zahnstocher markieren.

Die untere Hälfte wird mit dem Zucker-Rum-Gemisch getränkt und bekommt eine Schicht aus leckerer Aprikosenkonfitüre. So vorbereitet kann die zweite Hälfte auf den unteren Boden gesetzt werden. Anschließend erhitzt ihr weitere Konfitüre zu einer dünnflüssigen Masse. Richtig fein wird sie, wenn man sie durch ein Haarsieb streicht. Die erhitzte und gesiebte Konfitüre auf den heißen Kuchen geben und gut auf der Oberfläche sowie den Seiten verstreichen. Jetzt darf der Kuchen 20 bis 30 Minuten im Kühlschrank ruhen.

Als letztes stellt man den Schokoladenüberzug aus Sahne, Butter und gehackter Schokolade her: Damit die gehackte Schokolade schmilzt, übergießt man sie mit einer aufgekochten Mischung aus Sahne und Butter. Abgedeckt etwa 5 Minuten stehen lassen und danach so lange rühren, bis eine homogene Masse entstanden ist. Wichtig: Zum Verrühren benutzt ihr am besten einen Teigschaber oder einen Löffel. Ein Schneebesen eignet sich hingegen nicht. Um Luftblasen oder Klümpchen zu vermeiden, gibt man die Schokomasse noch durch ein Haarsieb.

Jetzt darf die Glasur auf dem Kuchen verteilt werden. Nicoles Tipp: Am besten gebt ihr den Kuchen auf ein Abkühlgitter und stellt ein Backblech darunter. So könnt ihr die Schokoglasur prima mit auf dem Kuchen verteilen, während die nach unten laufende Schokolade vom Backblech aufgefangen wird. So bleibt eure Arbeitsplatte sauber. Damit die Seiten und die Oberfläche schön glatt werden, verstreicht man die Schokolade am besten mit einer Winkelpalette. Noch glatter wird die Oberfläche durch leichtes Aufklopfen des Kuchens auf die Arbeitsfläche. Die Schokoglasur wird fest, wenn die Sachertorte noch einmal in den Kühlschrank kommt. Den fertigen Tortentraum könnt ihr nach Belieben verzieren. Übrigens: Besonders saftig wird die Sachertorte, wenn man sie ein paar Tage durchziehen lässt.

Guten Appetit!

Nicoles Zuckerwerk auf YouTube:

 

Wenn man gemeinsam kocht, schmeckt es nachher doppelt so gut!

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