Ein romantisches Dinner zu zweit und dann auch noch alles selbst mit viel Liebe ausgewählt und zubereitet – eine kulinarische Überraschung zum Valentinstag, Geburtstag, Jahrestag, Hochzeitstag oder einfach so!

Wer lässt sich nicht gern mit einem köstlichen Menü verwöhnen, das der oder die Liebste mit viel Sorgfalt geplant und zubereitet hat? Damit die Überraschung gelingt, hat Ihnen Luisa hier ein fantastisches Menü für zwei zusammengestellt und zeigt in den vier separaten Videos, wie man ein wunderbares 3-Gänge-Menü à la Luisa inkl. Knabberei zum Aperitif zaubert. So gelingt auch Luisas Freundin Julia das Candle Light Dinner als Überraschung für ihren Mann.

Luisa Weiss ist neben Rike Dittloff die zweite Food-Bloggerin, die ihre köstlichen Kreationen auf Chefkoch.de präsentiert. Das Besondere an Luisas Küche ist die gelungene Kombination aus der italienischen, amerikanischen und deutschen Küche. Ihr Blog „The Wednesday Chef“ wurde von der TIMES sogar als weltweit drittbester Food-Blog gewählt – ihre Rezepte beweisen immer wieder auf’s Neue, warum.

Für ein romantisches Menü empfiehlt Luisa dieses rundum gelungene 3-Gänge-Menü inkl. Aperitif:

Zum Aperitif: Selbst gemachte Kartoffelchips mit Saurer Sahne und Kaviar

In Italien ist es üblich, zum Aperitif auch kleine, pikante Häppchen zu servieren, erzählt Luisa. Fingerfood zum Drink kommt eigentlich immer gut an, darum verwöhnen Sie Ihren Partner doch einmal mit selbst gemachten Kartoffelchips gekrönt mit einem cremig-frischem Topping und edlem Kaviar. Der perfekte Auftakt für ein romantisches Dinner zu zweit!
Tipp: Machen Sie die Chips doch aus violetten oder roten Kartoffeln – ein ganz besonderer Hingucker!

 

Selbst gemachte Kartoffelchips mit Kaviar und Schmand
Luisa: Wenn ihr jemanden mal ganz toll bekochen wollt, seid ihr richtig bei mir. Ich habe einige Ideen für ein super romantisches drei Gänge-Menü, Dafür ist die Julia heute da.

Julia: Genau, denn ich möchte heute meinen Mann überraschen mit einem tollen drei Gänge-Menü und wollte mir ein paar Tipps bei Luisa abgucken.

Luisa: Als Vorspeise oder besser gesagt Apperetivo werden wir selbst gemachte Kartoffelchips machen mit einem Topping aus saurer Sahne und Kaviar, das ist in Italien üblich zum Beispiel, dass man kleine Häppchen erst mal zum Drink serviert.

Wenn ihr Zuhause Kartoffelchips selber machen wollt müsst ihr unbedingt fest kochende Kartoffeln kaufen und dann müsst ihr entscheiden, ob ihr die Kartoffeln geschält oder ungeschält frittieren wollt. Ich finde mit der Schale ganz nett, ich mag diesen rustikalen Geschmack, aber das ist wirklich nach Lust und Laune.

Das nächste worauf man aufpassen muss, ist unbedingt die Finger von der Mandoline wegzuhalten, die meisten Mandolinen heute kommen mit so einem Fingerschutz, das ist total super, damit geht man erst mal so ein bisschen in die Kartoffel rein und wenn die fest ist, dann kannst du anfangen zu schneiden. Nur ganz vorsichtig und am besten ist, wenn die Kartoffel so richtig mit Druck reinpresst, genau super.

Alles toll. Hier haben wir die ganzen Kartoffelscheiben, wie du merkst, die geben sofort so einen klebrigen Saft ab, das ist Stärke und das will man bei Kartoffelchips natürlich nicht dabei haben, denn die werden nicht knusprig genug, also ganz wichtig, wir werden sie erst mal abspülen unter laufendem kalten Wasser könnt ihr die Kartoffelchips mit den Händen so ein bisschen waschen und dabei fühlt ihr, ob da noch stärker dran ist oder nicht und in dem Moment, wo das Wasser nicht mehr so milchig ist, sondern klar, dann habt ihr genügend abgewaschen und dann 30 Minuten lang im Wasser einweichen lassen.

Nachdem wir die ganze Stärke aus den Kartoffeln ausgesaugt haben, müssen die Kartoffelchips jetzt ganz trocken werden, bevor wir sie frittieren, denn irgendein bisschen Wasser auf den Kartoffelchips wird verhindern, dass sie schön knusprig werden.

Hast du schon mal zuhause Kartoffelchips gemacht?

Julia: Nee, habe ich noch nicht.

Luisa: Isst du Sie denn gerne?

Julia: Sehr.

Luisa: Ja? Sehr gut, das ist schon mal eine gute Voraussetzung. Wenn wirklich keine Flüssigkeit zu merken ist an dem Kartoffelchip, dann ist er bereit.

Zum Frittieren benutze ich gerne entweder Sonnenblumenöl oder Erdnussöl, die haben beide sehr hohe Rauchpunkte, Olivenöl würde ich für sowas nicht benutzen, das fängt irgendwann an unangenehm zu riechen. Wenn die Kartoffeln richtig trocken sind und das Öl richtig heiß, kann man anfangen zu Frittieren.

Um festzustellen, ob das Öl heiß genug ist, versuche ich immer mit einem Chip am Anfang und zwar tue ich das ganz vorsichtig rein und wenn es sofort anfängt dieses Geräusch zu machen, weiß ich, dass es heiß genug ist.
Julia: Okay und alle auf einmal kann man wahrscheinlich nicht rein machen?

Luisa: Nee, genau, es ist immer besser weniger als zu viele auf einmal rein zu machen und jetzt lassen wir die ungefähr 2 bis 3 Minuten frittieren und dabei immer dabei bleiben.

Julia: Der ist schon gut, der ist schon mal gut. Der kann schon raus.

Luisa: Gutes Auge, genau.

Julia: Der ist auch schon ein bisschen braun, glaube ich…

Luisa: Nicht zu braun werden lassen. Und die Chips, wenn sie erst mal rauskommen, sind sie noch ein bisschen weich, aber keine Sorge, die werden, wenn Sie abkühlen, knuspriger.

Wenn die Chips raus kommen aus dem heißen Fett, kann man die auch sofort würzen, ich benutze gerne einfach nur Salz, aber ihr könnt Pfeffer, Paprika, Zwiebelpulver, alles Mögliche, was wir so mögt an euren Kartoffelchips.

Wenn die Kartoffelchips abgekühlt sind, nur noch ein bisschen Topping obendrauf, dafür nehmen wir etwas saure Sahne, nicht zu viel.

Julia: Okay.

Luisa: Ein klein wenig Kaviar. Schon ist der Happen fertig.

Julia: Perfekt, sieht sehr lecker aus. Soll ich die anderen machen?

Luisa: Ja. Das sieht auf jeden Fall schon mal richtig lecker aus, das kann jetzt auch direkt serviert werden.
Von: Luisa Weiss, Länge: 5:02 Minuten, Aufrufe: 42.417

Das Rezept zum Video:

Gefüllte Dorade aus dem Ofen

Dieser Fisch im Ganzen gebacken ist nicht nur optisch ein absolutes Highlight. Durch die frischen Kräuter und kräftigen mediterranen Aromen von Oliven, getrockneten Tomaten und Zucchini wird die Dorade wunderbar aromatisch und bleibt dabei herrlich saftig. Und die Gemüse-Beilage ist auch noch gleich mit dabei – geringer Arbeitsaufwand und maximaler Genuss! Tipps zum richtigen Servieren und wie man den Fisch dann fachgerecht auf dem Teller zerteilt, liefert Luisa gleich mit.

 

Gefüllte Dorade aus dem Ofen
Luisa: Heute zeigen wir euch, wie wir eine gefüllte Dorade machen und zwar haben wir das Rezept von der Chefkoch Userin „DieWahreKapperin.“

Julia: Und das servieren wir dann später meinem Mann Risto unter würde sich bestimmt freuen, weil er Fisch sehr gerne mag, ich es leider nicht so gut kann, aber deshalb zeigt Luisa mir das ja auch heute.

Luisa: Als erstes machen wir die Füllung für den Fisch, das besteht aus getrockneten Tomaten, Knoblauch, Basilikum, Thymian, ein bisschen Zitronenschale und Zitronensaft und Salz und Pfeffer. Und zwar brauchen wir dafür Knoblauchzehen, klein geschnippelt, ganz schön fette Knollen.

Julia: Wie viel brauchen wir denn?

Luisa: Nah eigentlich vier, aber ich würde sagen bei dieser Größe nehmen wir einfach nur drei, sonst seid ihr die ganze Nacht wach. Und dann einfach so in kleine Stückchen schneiden, kleine Würfel und ich mache so lange die getrockneten Tomaten, ungefähr dieselbe Größe.

Julia: Und bei Fisch, wie erkennt man denn da, dass der noch frisch ist?

Luisa: Worauf ihr achten solltet beim Fischkauf ist, dass die Augen schön klar sind, nicht milchig, außerdem sollte der Fisch noch richtig prall sein, wenn er so ein bisschen in sich rein gefallen ist, ist das kein gutes Zeichen und am wichtigsten, der Geruch.

In dem Moment, wo er anfängt fischig zu riechen, ist das nicht mehr so ganz frisch. Viele denken, dass so ein ganzer Fisch kompliziert sein muss, aber das stimmt gar nicht, eigentlich sind sie total einfach.

Einfacher fast als Filets, man muss die einfach nur richtig Würzen und genug im Ofen lassen und dann, das wird ein ganz zartes wunderbares Fleisch, also das trocknet auch nicht aus und sieht außerdem noch spektakulär aus. Okay, jetzt haben wie zwei Sachen geschnippelt, die Tomaten und den Knoblauch, magst du vielleicht drei, vier Stiele Thymian zupfen und hier mit den Sachen vermischen?

Und ich mache so lange den Basilikum fertig.

Magst du in der Zwischenzeit die Zitrone zur Hälfte reiben und dann die Hälfte auspressen?

Julia: Okay.

Wenn man die auspresst, finde ich das immer ganz gut, wenn man die vorher so ein bisschen rollt, dann geht es leichter, wie vorgepresst.
Luisa: Genau, das ergibt dann viel mehr Saft, richtig.

Das riecht schon mal sehr aromatisch.

Julia: Oh ja, lecker.

Luisa: Das kommt jetzt hier rein. (…) Ich schneide sie Zucchini in mundgerechte Stücke und Julia viertelt die Tomaten und diese Mischung wird dann so das Bett für den Fisch sein nachher im Ofen.

Julia: Bei Tomaten ist es ja auch immer wichtig, glaube ich, dass man die nicht im Kühlschrank gelagert, da sie dann ziemlich an Aroma verlieren oder?

Luisa: Ja genau, nicht nur Aroma, sondern die verändern richtig ihre Konsistenz und werden so ein bisschen mehlig.

Wir haben jetzt die Tomaten klein geschnitten, die Zucchini, die Oliven und die Frühlingszwiebel, das alles wird jetzt vermischt, dann nochmal mit Salz und Pfeffer gewürzt und mit etwas Olivenöl beträufelt. Kann ich dir das Olivenöl geben?

Julia: Ja. So einen Schluck?

Luisa: Ja, so einen Schluck, damit das so ein bisschen Feuchtigkeit hat im Ofen nachher, nun noch ein Löffelchen, super.

Julia: Sieht aber auch immer schon so schön aus. So die Farben.

Luisa: Ich finde dieses Trio von Tomaten, Zucchini und Oliven immer grandios mit Fisch, kann man nicht falsch gehen und diese Mischung kommt jetzt um den Fisch rum.

Ich verteile das gleichmäßig, damit dass im Ofen alles schön ebenmäßig braun wird.

Wir werden den Fisch jetzt füllen, nochmal würzen und dann kommt er in den Ofen.

Eine stark gewürzte Füllung ist super für einen delikaten Fisch, das zieht dann so ein und würzt alles wunderbar. Okay, der Fisches gefüllt, das Gemüse ist verteilt, das kann jetzt in den Ofen.

Die halbe Stunde ist um, es riecht schon ganz verführerisch hier drin.

Julia, magst du den Fisch rausholen?

Ich finde so Ofengemüse immer ganz toll, das ist so leicht karamellisiert, süß.

Julia: Gut und servieren?

Luisa: Ja?!?

Julia: Da habe ich ja ein bisschen Angst vor.

Luisa: Ja, das ist immer der Moment, wo man ein bisschen Angst kriegt, aber es ist eigentlich wirklich leicht.

Du machst hier einen Schnitt und dann mit der Gabel pellst du einfach die ganze Haut auf dieser Seite ab und dann nimmst du mit einem Messer und einer Gabel einfach das ganze Filet ab und tust es auf einen Teller und das ist okay, wenn es ein bisschen auseinander fällt, weil der eigentlichen Moment ist beim Raustragen und danach…

Ja, jetzt ist es noch schön, aber schmecken wird es trotzdem.

Julia: Also, ich bin echt ein bisschen überrascht, dass es doch dann so einfach war, aber ich hatte ja auch tolle Tipps von dir, vielen Dank dafür.

Luisa: Guten Appetit.

Julia: Dankeschön.
Von: Luisa Weiss, Länge: 6:00 Minuten, Aufrufe: 91.387

Das Rezept zum Video:

Beilage zum Hauptgang: Kürbis-Sellerie-Püree

Als Beilage zum mediterranen Fisch empfiehlt Luisa ein Püree aus nussigem Butternuss-Kürbis und würzigem Sellerie. Während der Kürbis in zwei Hälften geteilt und mit aromatischen Kräutern versehen im Backofen gart, wird aus Sahne, Salbei und Lorbeer eine würzig duftende Basis für das Püree gekocht. Das cremige Kürbisfleisch wird dann mit weich gekochtem Sellerie und der Sahne zu einem wunderbar aromatischen Püree verarbeitet. Mit dem Fisch aus dem Ofen serviert eine mediterrane Köstlichkeit und Kurzurlaub für die Sinne.

 

Butternut-Kürbis-Sellerie-Püree
Luisa: Heute zaubern wir eine ganz besondere Beilage.

Julia: Luisa zeigt mir heute wie man ein leckeres Kürbis-Sellerie-Püree kocht, was auch super zu unserer Dorade im Hauptgang passt.

Luisa: Wir müssen den erst mal halbieren, kannst du das machen? Solange mache ich den Ofen an. Also, einmal durchschneiden, die Länge nach und die sind ziemlich fest, also musst du einmal so ein bisschen und dann hier einmal mit einer ganzen Kraft.

Julia: Tatsächlich sehr hart.

Luisa: Super, jetzt werden wir mit dem Löffel dieses innere Zeug einmal raus und wenn man Lust hat, kann man das Fruchtfleisch abspülen und die Kerne mit Öl und Salz mischen und dann auf dem Backblech im Ofen knusprig backen, so als kleiner Snack.

Als Nächstes wollen wir das Innere mit Knoblauch und Salbei füllen.

Julia: Ist auch ein ganz guter Trick beim Knoblauch schälen, wenn man da einmal so drauf drückt, dann geht die Schale immer einfacher ab.

Luisa: So, wir würzen die jetzt mit Salz und Pfeffer, ich mache Salz und du machst Pfeffer.

Julia: Okay.

Luisa: Okay, dann füllen wir das Innere mit dem Knoblauchzehen und jeweils ein Stück Salbei. Könntest du ein bisschen Öl auf das Blech verteilen? Und dann wollen wir die Kürbisse auf der Schnittfläche legen, damit sie im Ofen so schön backen und nicht zu knusprig werden.

So, und dann so ein bisschen hin und her schieben, damit das Öl sich verteilt und dann in den Ofen.

Jetzt müssen wir die Sellerie-Knolle schälen und kochen, magst du die halbieren?

Julia: Ja. Schälen auch direkt?

Luisa: Ja, genau.

Schneide das in kleine Stücke, damit das nachher im Wasser relativ schnell kochen kann. Und dann füllen wir den Topf mit ausreichend kaltem Wasser ein bis der Sellerie so mehr oder weniger bedeckt ist. Das bringen wir jetzt zum Kochen, dann wird das 30 Minuten lang geköchelt, bis der Sellerie schön weich geworden ist.

Der Kürbis ist jetzt schön weich geworden im Ofen nach 40 Minuten, den nehme ich erst mal raus. Ich glaube, der Sellerie ist jetzt auch so weit, magst du nochmal gucken? Einmal mit dem Löffel einfach dagegen quetschen, ja der das auch fertig, genau. Und wären die zwei Sachen jetzt abkühlen, machen wie die Sahnesauce und dafür brauchen wir Sahne, Salbei und Lorbeerblatt und das kommt zusammen mit der Sahne in den Topf.

Die Sahne erhitzen wir jetzt so ein bisschen, aber die muss jetzt nicht lange köcheln oder so, es geht nur darum, die Öle aus den Kräutern raus zuziehen.

Julia: Das kommt nachher wieder raus?

Luisa: Genau. Der Kürbis ist jetzt schön kühl geworden, man kann jetzt eine von zwei Sachen machen, entweder man nimmt einen Löffel, schabt das so aus oder man zieht die Haut so ab.

Luisa: Ist so ein bisschen wie bei Paprika.

Luisa: Ja, genau.

Julia: Klappt aber ganz gut.

Luisa: Das riecht so schön nussig.

Julia: Das stimmt.

Luisa: Dann tun wir den ganzen Kürbis rein, der ist ja jetzt so weich, dass er auseinander fällt eigentlich und die geschnittene Sellerie-Knolle kommt jetzt auch rein. Noch ein bisschen Platz.

Julia: Das kriegen wir da noch rein.

Luisa: Genau. Was wir als nächstes machen wollen, ist die Sahne, die ja jetzt total wunderbar nach Salbei und Lorbeer riecht, die wollen wir mit dem Gemüse zusammen pürieren. Die Gewürze kommen raus, die Sahne schmeckt ja wunderbar nach Salbei und Lorbeer.

Ich mache mal ein bisschen Sahne rein und jetzt kannst du anfangen. Achtung, noch ein bisschen. Man kann auch natürlich, wenn man nicht zu viel Sahne benutzen will, kann man das verdünnen mit Milch oder auch Wasser. Wenn man nur Sahne nimmt ist das natürlich am leckersten, aber manchmal will man ja ein bisschen leichter essen.

Wenn ihr natürlich einen etwas dünneren Püree haben wollt, könnt ihr mehr Milch oder Sahne rein machen und weiter pürieren, aber wenn ihr ein dickeres Püree haben wollt, dann ist das super so. Okay, jetzt können wir eigentlich zum Würzen rüber gehen und denkt daran, das kann ordentlich Salz verkraften.

Julia: Mein Mann mag es auch salzig.

Luisa: Ja okay, dann weiter.
Von: Luisa Weiss, Länge: 5:32 Minuten, Aufrufe: 31.517

Butterscotch Pots de Crème mit Karamellsoße und Salzflakes

Eine vanillige Crème mit Karamellsoße und knusprigen Salzflakes – eine tolle Kombination aus süß und salzig, cremig und crunchy – eben ein Dessert für alle Sinne und ein würdiger Abschluss für ein wunderbares Candle Light Dinner mit der/dem Liebsten. Und mit das Beste daran: Man kann die Butterschotch Crème prima vorbereiten und braucht sie vor dem Servieren nur noch kurz mit feinen Salzflakes zu bestreuen. Ein umwerfendes und trotzdem stressfreies Dessert, das reichlich Zeit für romantische Zweisamkeit lässt.

 

Butterscotch Pots de Crème mit Karamellsoße
Luisa: Der krönende Abschluss jeden perfekten Dinners ist natürlich ein spektakuläres Dessert.

Julia: Genau und deshalb zeigt Luisa mir heute eine gesalzene Butterscotch-Creme mit Karamellsauce.

Luisa: Als allererstes machen wir eine Butterscotch-Creme, dafür schmelzen wir Butter und Zucker im Topf, das kannst du schon mal machen auf mittlerer Hitze.

Wenn die Butter geschmolzen ist, kommt brauner Zucker dazu, aber Achtung, ich meine nicht Rohrzucker, sondern ganz weichen feuchten braunen Zucker und du willst es so mischen, damit gar keine Klümpchen entstehen.

Die Masse kocht ein bisschen, das heißt wir können jetzt die Sahne dazu gießen und da ist es wichtig, das ganz langsam zu machen und dabei die ganze Zeit zu rühren, super.

Und diese Sahne-Mischung muss jetzt auch zum Kochen gebracht werden, während die Sahne aufkocht, mache ich die Eier schon mal bereit, und zwar brauchen wir drei Eigelbe.

Die Eier sollten Zimmertemperatur sein, damit nachher, wenn wir die heiße Sahne in die Eier gießen, sie nicht kochen.

Julia: Oh, okay verstehe.

Luisa: Ich mach immer gerne mit den übrig gebliebenen Eiweißen Baiser und du?

Julia: Also, ich mag das immer ganz gerne so zwei, drei Eier so rein und dann einfach ein Rührei.

Luisa: Ach so, ja das ist natürlich auch eine gute Idee. Einen Eiweiß-Schock. Die Sahne kocht, das heißt wir können sie jetzt mit der Vanille und mit dem Salz würzen, und zwar nehme ich eine frische Vanilleschote, die schön weich ist und nicht zu ausgetrocknet und schlitze sie einmal zur Länge auf und dann mit der flachen Seite vom Messer, kratze ich die innere Schote aus.

Und dann ordentlich Salz, es solle ja ein gesalzenes Karamell sein, ungefähr einen Teelöffel. Die Sahne kocht, wir sind also bereit, kannst du das ganz langsam hier rein gießen, während ich rühre?

Jetzt gießen wir die kochend heiße Sahne auf die Eigelbe und vermischen das ganz schnell. Wenn alles gut vermischt ist, können wir die Karamellcreme in die kleinen Schälchen gießen.

Magst du das eigentlich machen?

Julia: Ja, gerne.

Luisa: Die Schälchen auffüllen, ungefähr dreiviertel, also bis ungefähr dort. Jetzt kommt das Wasser in die ofenfeste Form, damit die Karamellcreme in dem Wasserbad kochen kann. Vorsichtig, dass das Wasser dabei nicht in die Karamellcreme kommt.

Julia: Wie haben das alles jetzt ein bisschen mit Alufolie abgedeckt und dann kommt das jetzt nochmal für eineinhalb Stunden in den Ofen.

Luisa: Wichtig ist, dass die Creme noch ein bisschen wackelt und dann lassen wir es ein bisschen abkühlen, bevor wir es mindestens vier Stunden in den Kühlschrank stellen.

Jetzt machen wie die Sauce für die Karamellcreme und dafür brauchen wir Zucker und zwei Esslöffel Wasser und jetzt wollen wir warten, bis der Zucker schmilzt und zu Karamell wird, das dauert ein paar Minuten und wichtig ist, dass man die ganze Zeit ein Auge drauf hält, dass es nicht verbrennt und schwarz wird, sondern schön braun und karamellig bleibt.

Das wird jetzt richtig braun, aber an den Seiten ist das noch nicht fertig, könntest du mit dem Pinsel mit etwas Wasser die Seiten abwaschen? Damit kriegen wir die Zuckerkristalle runter. Also, ich mag das immer so ein bisschen riskieren, dass es noch ein bisschen dunkler wird, weil der Zucker schmeckt dann noch besser.

Man muss echt aufpassen, dass es nicht schwarz wird, weil dann schmeckt es nicht mehr gut, aber ich glaube, das ist super. Und jetzt das Wasser ganz vorsichtig - Super.

Die Karamellisierung wurde mit einem Schwung gestoppt, damit der Zucker nicht mehr anbrennt, sondern diese wunderschöne rot-braune Farbe bleibt. Das Letzte was wir machen müssen um die Sauce fertig zu stellen, ist sie noch zu aromatisieren mit etwas Vanille.

Julia: Oh, das riecht aber auch super lecker.

Luisa: Ja? Schön, das kommt nachher auf die Butterscotch-Creme obendrauf.

Julia: Freue ich mich schon sehr drauf.

Luisa: Vier Stunden sind vergangen, unsere Karamellcremes sind bestimmt schon fertig.

Julia: Super sehen die aus.

Luisa: Schön fest, nichts wabbelt mehr und jetzt als krönender Abschluss, will ich jedes mit etwas Karamellsauce beträufeln und dann ein ganz bisschen flockiges Salz obendrauf, und zwar ist dieses Salz so flach pyramidenförmig und man kann den so schön mit den Fingern zerbröseln.

Und dieses Salz auf der süßen Creme, das ist ein ganz toller Kontrast. Magst du die anderen machen?

Julia: Alles klar.

Luisa: Einfach ein paar Flöckchen, das reicht.

Julia: Perfekt.

Luisa: Jetzt bleibt nur noch die Probe. Ich freue mich.
Von: Luisa Weiss, Länge: 5:50 Minuten, Aufrufe: 2.789

Mit diesen Rezepten und den hilfreichen Video-Anleitungen von Luisa gelingt das romantische Candle Light Dinner für den Liebsten oder die Liebste spielend leicht – eine wunderbare kulinarische Überraschung!