Raffiniertes Curry mit Mango, Kürbis und Cashewkernen
Currys gibt es wie Sand am Meer. Ich widme mich heute dem Thai-Curry und zwar in der vegetarischen Variante. Dafür habe ich jede Menge Gemüse und Obst, frische Kräuter und Gewürze, Café- und Limettenblätter.

Jetzt muss ich noch ein paar Kartoffeln schnippeln und dann kann schon alles zum Herd.

Die Kartoffeln grob würfeln, es muss auch nicht alles eine Größe haben. Da wir es eh nach und nach im Wok zubereiten, spielte das keine große Rolle. Jetzt noch den Ingwer runter schneiden. Auch ein wichtiger Bestandteil in der asiatischen Küche: Frühlingslauch. Und zu guter Letzt natürlich eine Chilischote, dann wird es ja ein bisschen schärfer. Wer es nicht so scharf mag, der kann nach dem Halbieren der Schote mit dem Messerrücken Kerne und die Seitenwände der Chilischote rausschaben und ebenfalls klein schneiden. Und jetzt können wir alles zum Herd bringen.

Mein Wok ist schon heiß, ich verwende Erdnussöl. Das hat einen ziemlich hohen Brennpunkt, dass heißt, das ist gut erhitzbar. Wenn ihr lieber Sesamöl mögt, könnt ihr nur das Helle verwenden, das Dunkle wird zum Würzen verwendet.

Ich fange an mit den Kartoffeln und gebe jetzt Zitronengras, Knoblauch, Lauch und Mango dazu. Kürbis und Zwiebeln. Als Nächstes kommen die Cashewkerne und die Rosinen, sowie unseren Frühlingslauch dazu.
Jetzt pressen wir die Limetten aus, nochmal kurz umrühren, dann machen wir eine Mulde in der Mitte, geben die Kokosmilch rein, unsere Gewürze, da haben wir Kumin, Kurkuma und Paprika, natürlich unsere Currypaste und unsere Caféblätter.

Vorsichtig miteinander verrühren, damit sich die Gewürze gut auflösen. Sie sehen jetzt, wie sich die Farbe der Kokosmilch verändert, durch Curry und die Gewürze und können jetzt alles gut miteinander verrühren. Deckel drauf und das Gemüse bissfest ziehen lassen.

So, fertig ist unser Thai-Curry. Wem es jetzt noch zu scharf ist, der kann mit Kokosmilch ein bisschen abmildern. Ich gebe noch ein bisschen frisch gezupften Koriander drüber und mag dazu am liebsten Basmatireis und ein kühles Bier.
Von: Fabio Haebel, Länge: 4:49 Minuten, Aufrufe: 35.938

Das Rezept zum Video:

Curry-Gerichte bringen exotisches Flair in die heimische Küche. Zahlreiche Gewürze sorgen für tolle Aromen und frische Geschmacksnoten. Currys stammen ursprünglich aus Indien, aber auch Thailand und Japan besitzen ihre ganz eigenen Rezepte. Ob mit Fisch, Fleisch oder rein vegetarisch – das leckere Gericht kann auf vielfältige Weise zubereitet werden. Fabio zeigt in seinem Video, wie man aus Gemüse und Obst ein leckeres vegetarisches Thai-Curry zubereitet.

Curry: Gemüse und Früchte im Wok zubereiten

Das raffinierte Curry zaubert Fabio aus fruchtigem Obst, leckerem Gemüse und frischen Kräutern. Was darf außerdem nicht fehlen? Natürlich scharfe Gewürze und eine feurige Currypaste.

In mundgerechte Stücke geschnittene Kartoffeln, Mango, Kürbis und Zitronengras dürfen gemeinsam mit Zwiebeln und Knoblauch im Wok oder in der Pfanne garen. Dazu kommen noch Frühlingslauch, Cashewkerne und Rosinen. Für die typische Schärfe sorgt zusätzlich eine rote, fein geschnittene Chilischote. Wer es etwas milder bevorzugt, der entfernt mit dem Messerrücken die Kerne sowie die weißen Anteile der Chilischote.

Fabio verwendet beim Anbraten Erdnussöl, da es sich aufgrund seines hohen Brennpunkts ohne Bedenken auf hohe Temperaturen erhitzen lässt. Helles Sesamöl eignet sich ebenfalls. Dunkles wird hingegen nur zum Würzen gebraucht und sollte daher nicht benutzt werden.

Scharfe Gewürze für das Curry

Zu der Gemüsemischung im Wok gibt der gelernte Koch den Saft von ausgepressten Limetten. Das sorgt für einen schönen Frischekick. Eine weitere beliebte Zutat in thailändischen Currys ist die Kokosmilch. Fabio formt eine Mulde in die Mitte des angebratenen Gemüses, in die er die Kokosmilch gemeinsam mit Kumin, Kurkuma und Paprika gibt. Hinzu kommt noch Currypaste, die als feurige Basis nicht fehlen sollte. Fabio entscheidet sich für die rote Paste mit einem mittleren Schärfegrad. Je nach Gusto können aber auch die gelbe oder grüne Variante verwendet werden. Für ein besonders zitroniges Aroma gibt man über das Gemüse noch ein paar Kaffirlimettenblätter. Die Limettenblätter sind ebenfalls typisch für die thailändische Küche und verleihen dem Curry eine angenehme Frische.

Die Gewürze rührt Fabio vorsichtig in die Kokosmilch ein. So kann sich das exotische Aroma mit der cremigen Flüssigkeit verbinden. Damit sich die Schärfe im Curry richtig entfalten kann, vermischt man anschließend das Gemüse mit der gewürzten Kokosmilch.

Mit einem Deckel abgedeckt darf das Gemüse noch so lange garen, bis es bissfest ist. Sollte das Curry doch einmal etwas zu scharf ausfallen, kann man noch mit etwas Kokosmilch abmildern. Fabios Tipp: Frisch gezupfter Koriander rundet das Curry geschmacklich ab.

Beilagen für das Curry

Curry wird traditionell mit Reis gegessen. Ob man duftenden Jasminreis, aromatischen Basmatireis oder klassischen Langkornreis verwendet, das bleibt dem individuellen Geschmack überlassen. Abwechslungsreiche Beilagen sind zum Beispiel auch Reisnudeln oder dünne Mie-Nudeln. Wer einen indischen Touch in das thailändische Gericht bringen möchte, der kann ein leckeres Naan-Brot zum Curry reichen.

Fabio trinkt zu seinem Curry am liebsten ein kühles Bier. Lassi, ein indisches Joghurtgetränk, passt aber auch gut zu dem raffinierten Gericht. Der Joghurt mildert die Schärfe des Thai-Currys zusätzlich ab.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachkochen!

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