Cordon Bleu
Das Cordon Bleu trägt zwar einen französischen Namen, ist aus der deutschen Küche allerdings nicht mehr wegzudenken. Wie auch ihr ein blaues Band von euren Gästen bekommt, das zeige ich euch heute.

Für unser Cordon Bleu brauchen wir Kalbfleisch aus der Oberschale. Ihr könnt aber zum Beispiel auch Schweinefilet verwenden, gekochten Schinken, würzigen Käse, in dem Fall Gruyère, Mehl mit Salz und Pfeffer gewürzt, ein Ei mit Sahne verquirlt und klassischer Weise Paniermehl - ich greife lieber auf Cornflakes zurück.

Für unser Cordon Bleu müssen wir uns eine Tasche schneiden. Vorsichtig das Fleisch halbieren, aber nicht ganz durchschneiden, damit wir es noch aufklappen können und das Ganze mit dem Handballen noch ein bisschen platt drücken.

So, das ist groß genug. Jetzt können wir unseren Schinken halbieren und einfach damit belegen. Unseren Gruyère in feine Streifen schneiden, eine gute Prise Pfeffer drüber.

Wenn ihr würzigen Käse verwendet, nicht zu viel Salz verwenden, wenn ihr lieber milderen Käse mögt, Gouda oder Emmentaler, dann könnt ihr ruhig eine Prise mehr nehmen.

Jetzt das Fleisch zu klappen und ein bisschen andrücken.

Und jetzt können wir schon panieren.

Die Tasche in Mehl wenden, in die Eiersahne schubsen und zu guter Letzt in den Cornflakes panieren.

Ich mag Cornflakes ganz gerne, das macht das Cordon Bleu noch knuspriger und gibt einen schönen Geschmack.

Jetzt heißt es Händewaschen und dann geht es ab an den Herd zum Anbraten.

Zum Braten für unser Cordon Bleu nehme ich Rapsöl oder Sonnenblumenöl. Das Cordon Bleu ins Fett geben.

Da Cornflakes schneller verbrennen als Paniermehl, die Temperatur ein bisschen runter drehen.

Von beiden Seiten zirka vier Minuten goldgelb braten.

So, das Cordon Bleu aus dem Feld nehmen und anschneiden.

Käse ist geschmolzen, Fleisch ist zart rosa gegart.

Für mich dazu am liebsten Kopfsalat und ein schönes Bier.
Von: Fabio Haebel, Länge: 3:33 Minuten

Das Rezept zum Video:

Cordon bleu ist eine beliebte Schnitzel-Variante: Saftiger Schinken und zartschmelzender Käse werden von einer Schnitzeltasche mit herrlich knuspriger Panade umhüllt. Der französische Name Cordon bleu bedeutet übersetzt „blaues Band“. In Frankreich wurden früher hervorragende Köche mit einem blauen Band ausgezeichnet und auch noch heutzutage steht der Ausdruck cordon bleu für eine besonders hohe Kochkunst. Wie man auch zuhause ein exzellentes Cordon bleu zaubern kann, zeigt Fabio in seinem Video.

Cordon bleu: Schnitzel herzhaft befüllen

Das klassische Cordon bleu wird mit Kalbfleisch aus der Oberschale zubereitet. Varianten aus Schweine- oder Geflügelfleisch sind mittlerweile nicht minder beliebt. Fabio empfiehlt als Alternative beispielsweise Schweinefilet.

Egal für welches Fleisch man sich nun entscheidet, der erste Schritt ist immer das Schneiden einer Art Tasche in das Schnitzel, in die später die gewünschte Füllung gegeben wird. Bei diesem sogenannten Schmetterlingsschnitt wird das Schnitzel der Länge nach aufgeschnitten, aber nicht ganz durchtrennt. Beim Aufklappen der Tasche erinnert die Form des Fleisches dann an einen Schmetterling.

Alle Rezepte von Fabio findet ihr hier >>

Das aufgeklappte Schnitzel klopft man mit dem Handballen am besten noch ein wenig flach. Dadurch wird das Fleisch schön dünn. Eine Taschenhälfte belegt Fabio mit herzhaftem Kochschinken und in feine Streifen geschnittenen Gruyère. Die Fleischtasche kann nach Belieben auch mit anderen Schinken- oder Käsesorten gefüllt werden. Alternativen zum würzigen Gruyère sind zum Beispiel Appenzeller und Raclettekäse. Wer es lieber mild mag, der gibt in seine Füllung Gouda, Mozzarella oder Emmentaler. Oder wie wäre es mit (Kräuter-)Frischkäse? Zusätzliche Zutaten wie Peperoni und Ananas können das Cordon bleu ebenfalls aufpeppen.

Vor dem Zuklappen der Schnitzeltasche wird die Käse-Schinken-Füllung noch mit etwas Salz und Pfeffer gewürzt. Wichtig: Die aufeinander liegenden Ränder gut zusammendrücken, damit die leckere Füllung nicht aus dem Fleisch herauslaufen kann. Wer auf Nummer sicher gehen will, der verschließt die Tasche zusätzlich noch mit Zahnstochern oder Bratennadeln.

Alternative Methode für das Füllen: Wenn man keine Tasche in das Schnitzel schneiden möchte, dann bereitet man das Cordon bleu mit zwei sehr dünnen Fleischstücken zu. Das eine Stück wird beliebig mit Käse und Schinken belegt und mit dem zweiten Stück bedeckt. Vor dem Panieren gut mit Zahnstochern fixieren.

Knusprige Panade für das Cordon bleu

Für das Panieren der Schnitzel baut man sich am besten eine Panierstraße auf. Diese besteht aus drei Stationen: Die gefüllten Schnitzel erst in Mehl wenden, dann in eine verquirlte Ei-Sahne-Mischung tauchen und zum Schluss mit Paniermehl ummanteln. Tipp: Statt Paniermehl oder Semmelbrösel eignet sich auch feines Mie de pain: Das entrindete, gemahlene Weißbrot macht die Panade noch knuspriger. Fabio verwendet in seinem Rezept Cornflakes. Diese verleihen dem Cordon bleu ebenfalls eine tolle Knusperkruste. Nüsse, Mandeln oder Parmesan peppen die Panade noch zusätzlich auf. Mit individuellen Füllungen und Panaden kann man sich also sein ganz persönliches Cordon bleu zusammenstellen.

Cordon bleu goldgelb braten

Die panierten Schnitzeltaschen brät man in der Pfanne bei mittlerer Hitze etwa vier Minuten von beiden Seiten goldgelb. Beim Anbraten können beispielsweise Raps-, Sonnenblumenöl oder Butterschmalz verwendet werden. Wichtig: Wer seine Panade mit Cornflakes zubereitet hat, sollte die Herdtemperatur ein wenig reduzieren. Denn Cornflakes brennen schneller an als eine herkömmliche Panade. Für ein schön saftiges Fleisch kann man die angebratenen Cordon bleus übrigens prima bei etwa 120 Grad im Backofen fertiggaren. So werden die gefüllten Schnitzel auch garantiert nicht zu dunkel.

Das knusprige Cordon bleu mit seinem sanft geschmolzenen Käse schmeckt besonders gut zu Bratkartoffeln und Kopfsalat. Je nach Gusto kann man das Schnitzelgericht aber auch prima zu verschiedensten Gemüsesorten, Reis und Pommes frites servieren. Guten Appetit!

Rezept: Cordon bleu á la Fabio >>

Wenn man gemeinsam kocht, schmeckt es nachher doppelt so gut!

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