Ossobuco mit Risotto milanese und Röstgemüse
Ossobuco, eines meiner absoluten Lieblingsgerichte. Ich habe das als junger Kerl immer mit meinem Vater gekocht. Wobei, mehr hab ich gekocht und er hat abgewaschen, wie ich finde fair enough.

Wir starten mit unseren Kalbsbeinscheiben, salzen sie, ordentlich Pfeffer und wenden sie dann im Mehl. Einmal abklopfen, überschüssiges Mehl ab, so, ordentlich mehliert.

Jetzt brauchen wir noch weitere Zutaten. Ein schönes Röstgemüse, wie immer bestehend aus Karotten, Zwiebeln, Lauch, Knoblauch und Sellerie und zum Tomatiesieren habe ich Tomatenmark und frische Cocktailtomaten.

Dann können wir auch schon rüber zum Herd.

So, Bräter habe ich schon mal vorgeheizt. Wir nehmen einen Schluck Rapsöl und braten im ersten Schritt unsere Beinscheiben an. Von beiden Seiten zirka drei bis vier Minuten. Dann nehmen wir sie wieder raus und geben unser Röstgemüse rein.

So, von beiden Seiten angebraten, können wir die Kalbsbeinscheiben erst mal rausnehmen. Geben ein gutes Stück Butter in den Topf und können unser Schmorgemüse dazu geben. Karotten, den Sellerie noch und schwitzen das Ganze erst mal an.

Jetzt können wir unsere Tomaten dazu geben und unser Tomatenmark und mit dem Teigschaber gut am Topfboden kratzen, um den ganzen Bratensatz zu lösen.

Das löschen wir jetzt ab mit einem Schluck Wasser. Ihr könnt auch Brühe verwenden, wenn Ihr wollt und einen guten Schluck Rotwein. Wer auf Alkohol verzichten möchte, der greift nur zu Wasser und Brühe.

Und jetzt können wir unsere Kalbsbeinscheiben auf unseren Bratensatz geben. Mit etwas Sauce beträufeln, ruhig auch ein bisschen Gemüse dazu. Jetzt den Deckel drauf und dann wandert das Ganze für eine Stunde bei 160 Grad in den Ofen.

So, unser Fleisch ist im Ofen, jetzt haben wir genug Zeit um unsere Gremolata vorzubereiten. Die gehört nämlich auf jedes Ossobuco drauf. Dafür brauchen wir Zitronen, Blattpetersilie, grobes Salz und Knoblauch.

Wir starten mit der Petersilie. Schön kompakt zusammenrollen, dürfen auch ruhig ein paar Stiele mit dabei sein und dann Fingerkuppen nach hinten und ganz fein runterschneiden. Noch einmal durchhacken und der erste Schritt ist getan.

Jetzt brauchen wir die Schale von unserer Zitrone. Ich benutze jetzt so eine ganz einfache Küchenreibe. Wenn ihr keine Zuhause habt, mit einem Sparschäler Streifen von der Zitrone runterschälen und mit einem Messer kleinhacken.

Zusammen mit dem Knoblauch, dem Salz und der Petersilie gibt es einen ganz tollen, frischen Kick auf euren Kalbsbeinscheiben.

Zweiter Schritt erledigt.

Normalerweise würde ich jetzt einen Mörser verwenden, habe selbst aber leider keinen hier und dann gibt es einen ganz einfachen Trick, wie wir den Knoblauch mit dem Salz schön zermanschen. Zuerst hacken wir den Knoblauch grob runter. Geben dann Salz drauf und jetzt könnt ihr zum Beispiel, ich habe ein altes Küchenmesser hier, das könnt ihr verwenden. Ihr könnt einen alten Topf verwenden, was Ihr mögt. Ich würde kein neues teures Messer nehmen, da Salz und Knoblauch eure Klinge stumpf machen.

Und dann könnt ihr einfach das Salz und den Knoblauch miteinander verreiben und durch das Salz, machte ein schönes salziges Knoblauchmus, das wir auch zu unserer Petersilie und dem Zitronenabrieb geben.

Das Ganze noch miteinander verrühren und vermischen und gut einarbeiten.

So, unser Ossobuco ist fertig.

Dazu esse ich am liebsten Risotto mit Safran, unsere Gremolata und ein tolles Glas Rotwein.
Von: Fabio Haebel, Länge: 6:05 Minuten

Das Rezept zum Video:

Wenn Fabio in seiner Kindheit mit seinem Vater zusammen gekocht hat, gab es sehr oft Ossobuco: Gebratene Kalbsbeinscheiben mit Risotto Milanese. Mit dem Ossobuco-Rezept verbindet Fabio demnach bis heute schöne Kindheitserinnerungen.

Video ist sein Ding. Essen auch. Beides zusammen verbindet Philipp, um euch das Nachkochen zu vereinfachen!

Zur Kommentar-Verwaltung dieses Artikels
Cache dieses Artikels löschen.

Kommentare

Was sagst du zum Thema? Hast du noch weitere Tipps? Dann freuen wir uns auf deinen Kommentar.

Es sind maximal 1500 Zeichen erlaubt

Was sagst du zum Thema? Hast du noch weitere Tipps? Dann freuen wir uns auf deinen Kommentar.

Um selbst Kommentare abgeben zu können, musst du dich bei Chefkoch.de registrieren oder mit deinem Benutzernamen und Passwort anmelden.