Brioche und Maple Bacon zum Brunch
Luisa: Heute will ich euch zeigen, wie man ein super Brunch-Menü zusammenstellt. Dafür habe ich meinen Freund Markus eingeladen.

Markus: Als erstes Rezept machen wir heute Buttermilchbrioche von unserer Chefkoch Userin Petra mit Maple Bacon.

Luisa: Maple Bacon ist ein klassisches amerikanisches Rezept, wo man Speck Ahornsirup glasiert und im Ofen backt, bis es knusprig wird, wie ein Chip.

Heute werden Muckis gebraucht, wir werden nämlich den Teig mit der Hand kneten, dafür brauchen wir das Mehl, dann vermischen wie die Trockenhefe in die Buttermilch. Man kann in diesem Rezept auch frische Hefe nehmen, das muss dann vorher aufgelöst werden, aber Trockenhefe kann direkt in die Zutaten rein, das gießen wir jetzt so rein. Nehmen noch einen Esslöffel Zucker, ein kleines bisschen Salz, dann kommen zwei Eier rein. Denk dran nicht mit den Fingern zu kneten, sondern mit der Handfläche, so hast du viel mehr Kraft.

Markus: So richtig?

Luisa: Machst du super. Und jetzt werde ich ein bisschen Butter da rein geben.

Markus: Und die so schön darein kneten?

Luisa: Richtig. Denn was Brioche ausmacht, ist der schöne Buttergehalt. Der Teig ist wirklich toll, der ist überhaupt nicht mehr klebrig, die können jetzt die Rosinen rein tun, die müssen nur erst mal abgegossen werden. Die hatten wir im warmen Rum ganz am Anfang eingelegt und jetzt kann man den Teig so ein bisschen ausbreiten, tust du die Rosinen einfach obendrauf und dann wird weiter geknetet. Wenn ihr keinen Alkohol benutzen wollt oder keinen Rum mögt, könnt ihr die Rosinen auch in Zitronensaft einlegen und dann etwas Zitronenschale in den Teig reinreiben.

Markus: Meinst du das reicht?

Luisa: Das reicht, finde ich, ja. Und dann wird der Teig in eine Kugel geformt, so und dann kommt sie einfach in die Schüssel rein und das ruht ungefähr eine Stunde bei Zimmertemperatur. Wenn ihr wollt, könnt ihr natürlich auch den Teig einen Tag vor eurem Brunch machen und dann in dem Kühlschrank ruhen lassen, das erlaubt dem Teig so ein bisschen länger aufzugehen. (…) Während der Teig geht, können wir die Maple Bacon machen. Magst du vielleicht zwei Esslöffel von dem Ahornsirup darein tun? Und dann vermischen wir den braunen Zucker dazu, genau und zwei Löffelchen von dem Senf. Von dem Cayennepfeffer nur ein ganz kleines bisschen, dass wir ein bisschen Schärfe geben, einen halben Teelöffel von diesem Salz, das ist so ein flockiger Meersalz, am besten nimmst du es mit dem Löffel und tust es in deine Hand- oder in meine Handfläche und dann zerknirsche ich das einfach, so, das kann alles gut vermischt werden. Ganz wichtig ist, dass du die ganzen kleinen Klümpchen von dem braunen Zucker auflöst. Jetzt kommt der ganze Bacon in diese Glasur rein.

Markus: Und jetzt wieder wie den Teig durchkneten?

Luisa: Nicht so fest, weil der Bacon soll ja nicht kaputt gehen, sondern einfach schön in der Glasur gewälzt werden.

Markus: Leicht drunter heben quasi?

Luisa: Genau. Wir werden jetzt einfach die einzelnen Baconstreifen auf dem Rost auslegen.

Markus: Wo kommt das dann eigentlich her, das Rezept?

Luisa: Ich glaube, das kommt aus Vermont oder zumindest aus der nordöstlichen Region von Amerika, da ist ja auch Ahornsirup einheimisch. Wenn der Rost vollständig ausgelegt ist, kann das Ganze in den Ofen ungefähr 20 Minuten lang, aber dann will ich nochmal kontrollieren, um zu sehen, ob es noch ein bisschen länger braucht, es kommt immer auf die Dicke von dem Bacon an, genau wie lange es in dem Ofen braucht. Wir lassen die Bacon-Streifen jetzt ungefähr fünf Minuten abkühlen und dann nehmen wir sie runter vom Rost, denn sonst fangen sie an zu kleben und tun sie auf einen Teller. (...) Einmal bitte richtig gut durchkneten, zu einem schönen Zylinder formen, die Förmchen müssen richtig gut ausgefettet sein mit Butter und dann kann es losgehen. Um eine richtige Brioche zu formen, nimmt man erst mal von einem Stück ungefähr ein Viertel ab und aus dem Restlichen formt man dann eine schöne runde Kugel, dann tut man die runde Kugel in die gefettete Form und dann nimmt man das übriggebliebene Viertelchen Teig und macht daraus ebenso eine kleine Kugel, super Markus. Ein Backprofi bist du. Und diese Kugel kommt einfach obendrauf, alle unsere Brioches sind jetzt geformt, um sie nochmal schön aufgehen zu lassen, tun wir sie in eine ofenfeste Form mit kochend heißem Wasser drin. Diese Förmchen decken wir jetzt nochmal zu und lassen sie 20 bis 30 Minuten gehen. Die Brioches sind schön aufgegangen, jetzt wollen wir sie einmal mit Ei bestreichen. Hast du Brioche eigentlich schon gegessen?

Markus: Nee, das ist völlig neu für mich.

Luisa: Echt?

Markus: Bin echt gespannt.

Luisa: Und dann Backen. Unten auf den Ofenboden stellen wir eine feuerfeste Form mit etwas Wasser drin. Super, die sollten eigentlich relativ leicht raus zu nehmen sein.

Markus: Und so sind die jetzt fertig?

Luisa: Ja, die sind schön braun geworden. Wir lassen die jetzt erst mal ein bisschen abkühlen und dann können die auf den Tisch. Voila.
Von: Luisa Weiss, Länge: 5:57 Minuten, Aufrufe: 36.480

Die Brioche ist ein feines Hefegebäck aus Frankreich. Brioche eignet sich perfekt für einen Brunch: Brioche kann man süß oder herzhaft genießen und sie lässt sich gut vorbereiten.

Brioche: Einfache Zubereitung

In der Zubereitung ist die Brioche einem Hefezopf ähnlich, allerdings kommt in die französische Variante mehr Butter und Eier. Wichtigster Bestandteil einer Brioche bleibt natürlich die Hefe. Luisa verwendet in diesem Rezept Buttermilch, gibt die Trockenhefe direkt hinein und vermengt dann damit alle Zutaten wie Zucker, Mehl, Eier und Salz. Sie können auch frische Hefe verwenden, diese muss allerdings vorher aufgelöst werden.

Tipp: Hefeteig nicht mit den Fingern kneten, sondern mit den Handballen. So haben Sie mehr Kraft und können die Zutaten leichter zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Oder Sie verwenden eine Küchenmaschine.

Ist der Teig fertig, können Sie als Extra noch in Rum eingelegte Rosinen hineinkneten. Wer auf Alkohol verzichten möchte, kann die Rosinen auch in Zitronensaft einlegen und etwas abgeriebene Zitronenschale in den Teig geben. Und wer gar keine Rosinen mag: Tauschen Sie die Rosinen gegen andere süße Zutaten aus, zum Beispiel Cranberries, Nüsse oder Schokotröpfchen. Wer eine herzhafte Brioche bevorzugt, kann Meersalz, Kräuter und Gewürze in den Teig einarbeiten und dafür die Zuckermenge reduzieren. Wenn alle Zutaten gut verknetet sind, sollte der Teig eine Stunde bei Zimmertemperatur ruhen. Perfekt für den Brunch: Die Brioche lässt sich auch am Abend vorher vorbereiten. Dann sollte der Teig im Kühlschrank gehen.

Brioche formen und backen

Wenn der Teig schön aufgegangen ist, geht es ans Formen. Häufig wird die Brioche als Ganzes gebacken und, ähnlich wie der Hefezopf, am Tisch in Scheiben aufgeschnitten. Für ihren Brunch backt Luisa die Brioche in kleinen feuerfesten Förmchen, dann bekommt jeder Gast sein eigenes Exemplar. Sie können alternativ ofenfeste Tassen oder ein Muffinblech verwenden. Fetten Sie die Form gut mit Butter ein, damit sich die Brioches nachher gut lösen. Für die klassische Form der Brioche wird auf jede große Teigkugel noch eine kleinere Teigkugel aufgesetzt. Wie das gelingt, zeigt Luisa im Video.

Dann muss der Teig noch einmal ruhen. Setzen Sie die Förmchen mit Teig in eine Schale mit kochend heißem Wasser und lassen Sie die Brioche abgedeckt ca. 30 Minuten gehen. Dann wird die Brioche mit Eigelb bestrichen. Auch bei der Deko können Sie variieren, neben den Klassikern Rosinen oder Hagelzucker machen sich auch ganze oder gehackte Nüsse, Mandelblättchen, Zuckerguss oder für herzhafte Varianten grobes Salz und getrocknete Gewürze gut.

Rezepte:

Den Ofen sollten Sie in der Zwischenzeit vorgeheizt haben. Stellen Sie auf den Ofenboden eine feuerfeste Schale mit heißem Wasser. Bei kleineren Förmchen beträgt die Backzeit ca. 15 Minuten, wenn Sie eine einzelne, große Brioche backen, muss sie etwa doppelt so lange im Ofen bleiben. Ist die Brioche abgekühlt, schmeckt sie einfach traumhaft mit Butter und Marmelade oder herzhaft mit Käse, Wurst & Co.

Maple Bacon – eine krosse Leckerei

Bei einem Brunch darf eigentlich eine herzhafte Leckerei aus Speck bzw. Bacon nicht fehlen. Luisa bereitet Bacon auf die amerikanische Weise zu: Im Ofen kross gebacken, glasiert mit Ahornsirup. Vermischen Sie dazu Ahornsirup mit braunem Zucker, Meersalz und Senf. Feine Schärfe spendet eine Messerspitze Cayennepfeffer. Heben Sie dann die Baconstreifen unter, so dass diese gut mit dem Sirup bedeckt sind. Legen Sie die Baconstreifen einzeln auf dem Rost aus und schieben Sie diese so lange in den Ofen, bis sie an den Rändern bräunen und sich zusammengezogen haben – etwa 20 Minuten, je nach Dicke, brauchen die Streifen im Ofen. Damit das Fett des Bacon nicht in den Ofen tropft, einfach ein Backblech mit Alufolie belegen und direkt unter den Rost schieben. Sobald die Baconstreifen abgekühlt sind, können Sie diese servieren – lecker!

Luisa lädt ein - Brunch