Rikes Backschule

Marmorkuchen: So gelingt der Kuchenklassiker

Von: Rike Dittloff, Länge: 6 Minuten 13 Sekunden
Das Rezept zum Video:

Kuchen und Geburtstag gehören unweigerlich zusammen. Besonders der Marmorkuchen ist bei Geburtstagskindern und Gästen gleichermaßen beliebt. Denn sollte das mächtige Stück Sahnetorte im Bauch nicht mehr Platz finden, ein Stückchen Marmorkuchen tut es garantiert. Auch optisch ist der Kuchenklassiker auf der Geburtstagstafel ein kleiner Hingucker: Wenn heller Rührteig auf sein schokoladiges Pendant trifft, erscheint beim Anschneiden ein schönes Muster. Wie ein besonders saftiger Marmorkuchen gelingt, zeigt Rike in ihrem Video.

Rührteig für den Marmorkuchen

Bevor man mit der Zubereitung des hellen Rührteigs startet, nimmt man am besten etwa zwei Stunden zuvor die gekühlten Zutaten, wie Butter, Eier und Milch, aus dem Kühlschrank. So haben alle Zutaten bei der Zubereitung des Teigs Zimmertemperatur und verbinden sich gut zu einer homogenen Masse. Das sorgt für einen herrlich lockeren Marmorkuchen.

Für den Teig rieselt man nach und nach Zucker in die mit dem Mixer schaumig geschlagene Butter ein. Der Zucker wird mit der Butter so lange verrührt, bis er sich komplett aufgelöst hat. Rikes Tipp: Die Masse ist fertig, wenn sie nicht mehr gelb, sondern ganz hell geworden ist. Zu dem Zucker-Butter-Gemisch kommen die Eier hinzu, wobei jedes Ei einzeln etwa eine halbe Minute untergerührt wird. Das sorgt für eine schöne Bindung. Wer es besonders fruchtig und saftig mag, der kann eine reife, zerdrückte Banane hinzugeben und ebenfalls unterrühren.

Damit der Teig besonders fluffig wird, siebt man mit Backpulver vermischtes Mehl über die Buttermasse. Mit dem Mixer verrührt entsteht aus dem Mehlgemisch und der Buttermasse ein glatter Teig, der noch mit einem Schuss Milch cremig gerührt wird. Der helle Rührteig kommt zu zwei Dritteln in eine Springform mit Rohrbodenseinsatz. Alternativ kann man den Marmorkuchen auch als auch Gugelhupf backen oder eine Kastenform verwenden.

Marmorkuchen: So entsteht das Muster

Charakteristisch für den Marmorkuchen ist sein hübsches Muster aus hellem und dunklem Teig. Damit das Muster gelingt, vermengt man den Rest des hellen Rührteigs mit gesiebten Kakao, Zucker und Milch. So wird aus dem hellen ein brauner Teig, der gleichmäßig entlang der Form auf dem hellen Rührteig verteilt wird. Das schöne Muster entsteht, indem man eine Gabel spiralförmig durch die Teigschichten zieht. So können sich der helle und dunkle Teig in gleichmäßigen Wirbeln miteinander vermischen.

Der Marmorkuchen darf für etwa 50 Minuten im Ofen fertig backen. Tipp: Mit der Stäbchenprobe kann man testen, ob der Kuchen gar ist. Einfach ein Holzstäbchen in den Marmorkuchen stechen und wenn beim Herausziehen kein Teig am Stäbchen hängen bleibt, ist das köstliche Backwerk fertig. Nach dem Backen lässt man den Marmorkuchen am besten noch 10 Minuten in der Form stehen. So lässt er sich leichter aus der Form lösen und stürzen.

Den abgekühlten Marmorkuchen noch mit etwas Puderzucker bestreuen und schon kann das saftige Backwerk beim Geburtstagskaffee vernascht werden. Wer mag, darf den Kuchen natürlich auch mit Schokoladenglasur oder Zuckerguss verzieren. Guten Appetit und viel Freude beim Nachbacken!

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