Marmorkuchen
Marmorkuchen hat seinen großen Auftritt meist an Geburtstagen. Das mag daran liegen, dass ihn alle so sehr lieben.

Ich zeige euch jetzt, wie er gelingt und wie er besonders saftig wird.

Marmorkuchen wird aus hellem und dunklem Rührteig gebacken. Dafür brauchen wir Butter, Zucker, Backpulver, Vanille Zucker, ein bisschen Milch, Eier und Mehl und für den dunklen Teig noch Kakao, Zucker und auch ein bisschen Milch.

Und wir starten jetzt mit der Zubereitung des Rührteiges.

Vorher noch ein Tipp zu den Zutaten: Butter, Eier und Milch sollten alle drei Zimmertemperatur haben, das heißt zwei Stunden bevor ihr startet, einfach aus dem Kühlschrank nehmen. So verbinden sie sich gut zu einer homogenen Masse und das führt dazu, dass der Kuchen schön fluffig wird und das wollen wir ja.

Wir brauchen eine Rührschüssel und da kommt jetzt die zimmerwarme Butter hinein.

Dann Mixer nehmen und die Butter schaumig rühren.

Parallel lasst ihr nach und nach den Zucker einrieseln, das Ganze dauert bestimmt 3 bis 4 Minuten, denn der Zucker soll sich auflösen.

Ihn weiter einrieseln lassen.

So, dass ihr fertig seid, könnt ihr daran erkennen, dass die Masse jetzt ganz hell geworden ist, nicht mehr wie bei der Butter, da war sie noch ein bisschen gelb, sondern jetzt ist sie schön hell.

Als Nächstes kommen die Eier dazu.

Jedes Ei einzeln unterrühren - für ungefähr eine halbe Minute, so kann sich der Teig schön mit dem Ei verbinden.

Wer seinen Kuchen fruchtig und ganz besonders saftig mag, der gibt einfach eine reife, zerdrückte Banane hinzu und das Ganze nochmal verrühren.

Als nächstes kommen Mehl und Backpulver zu dem Teig dazu. Dafür einfach Mehl und Backpulver verrühren und dann über den Teig sieben.

Dafür habe ich hier ein Sieb, dass legt ihr einfach drauf und gebt das Mehl dann auf den Teig rauf. Das sorgt dafür das der Teig besonders luftig wird.

So, das verrühren wir erst mal.

Kleiner Mehlnebel.

Und den Rest und einen kleinen Schuss Milch. Fertig ist der helle Rührteig.

So, den hellen Rührteig füllen wir jetzt zu zweidrittel in eine Springform mit Rohrbodeneinsatz - so heißt dieses Ding, was hier drin steckt.

Das mach ich jetzt mal.

So und der Rest - da machen wir jetzt den dunklen Rührteig draus.

Indem wir da Kakao zugeben, einmal raufsieben, dann noch ein bisschen Zucker, einen Schuss Milch und das Ganze nochmal vermengen. Perfekt

Den dunklen Rührteig, der kommt jetzt auf den hellen Rührteig drauf.

Gleichmäßig, entlang der Form verteilen.

So, dass daraus jetzt ein Marmorkuchen wird, dafür nehmt ihr eine Gabel und fahrt mit der Gabel immer so in Kreisen durch den Teig. Das hat den Effekt, dass sich der helle Teig mit dem dunkeln Teig vermischt.

So, einmal entlang, das war es schon.

Der Teig kommt jetzt für 50 Minuten bei 180 Grad Ober- und Unterhitze in den Ofen.

Und ich hab noch einen Trick, wie ihr sehen könnt, ob der Kuchen fertig ist. Nehmt einfach ein Holzstäbchen, steht das in den Kuchen rein und wenn kein Teig mehr kleben bleibt, dann ist der Kuchen fertig.

Noch ein bisschen Puderzucker drauf und fertig ist der Marmorkuchen.

Er sieht perfekt aus, euch viel Spaß beim Nachbacken.
Von: Rike Dittloff, Länge: 6:13 Minuten

Das Rezept zum Video:

Kuchen und Geburtstag gehören unweigerlich zusammen. Besonders der Marmorkuchen ist bei Geburtstagskindern und Gästen gleichermaßen beliebt. Denn sollte das mächtige Stück Sahnetorte im Bauch nicht mehr Platz finden, ein Stückchen Marmorkuchen tut es garantiert. Auch optisch ist der Kuchenklassiker auf der Geburtstagstafel ein kleiner Hingucker: Wenn heller Rührteig auf sein schokoladiges Pendant trifft, erscheint beim Anschneiden ein schönes Muster. Wie ein besonders saftiger Marmorkuchen gelingt, zeigt Rike in ihrem Video.

Rührteig für den Marmorkuchen

Bevor man mit der Zubereitung des hellen Rührteigs startet, nimmt man am besten etwa zwei Stunden zuvor die gekühlten Zutaten, wie Butter, Eier und Milch, aus dem Kühlschrank. So haben alle Zutaten bei der Zubereitung des Teigs Zimmertemperatur und verbinden sich gut zu einer homogenen Masse. Das sorgt für einen herrlich lockeren Marmorkuchen.

Für den Teig rieselt man nach und nach Zucker in die mit dem Mixer schaumig geschlagene Butter ein. Der Zucker wird mit der Butter so lange verrührt, bis er sich komplett aufgelöst hat. Rikes Tipp: Die Masse ist fertig, wenn sie nicht mehr gelb, sondern ganz hell geworden ist. Zu dem Zucker-Butter-Gemisch kommen die Eier hinzu, wobei jedes Ei einzeln etwa eine halbe Minute untergerührt wird. Das sorgt für eine schöne Bindung. Wer es besonders fruchtig und saftig mag, der kann eine reife, zerdrückte Banane hinzugeben und ebenfalls unterrühren.

Damit der Teig besonders fluffig wird, siebt man mit Backpulver vermischtes Mehl über die Buttermasse. Mit dem Mixer verrührt entsteht aus dem Mehlgemisch und der Buttermasse ein glatter Teig, der noch mit einem Schuss Milch cremig gerührt wird. Der helle Rührteig kommt zu zwei Dritteln in eine Springform mit Rohrbodenseinsatz. Alternativ kann man den Marmorkuchen auch als auch Gugelhupf backen oder eine Kastenform verwenden.

Marmorkuchen: So entsteht das Muster

Charakteristisch für den Marmorkuchen ist sein hübsches Muster aus hellem und dunklem Teig. Damit das Muster gelingt, vermengt man den Rest des hellen Rührteigs mit gesiebten Kakao, Zucker und Milch. So wird aus dem hellen ein brauner Teig, der gleichmäßig entlang der Form auf dem hellen Rührteig verteilt wird. Das schöne Muster entsteht, indem man eine Gabel spiralförmig durch die Teigschichten zieht. So können sich der helle und dunkle Teig in gleichmäßigen Wirbeln miteinander vermischen.

Der Marmorkuchen darf für etwa 50 Minuten im Ofen fertig backen. Tipp: Mit der Stäbchenprobe kann man testen, ob der Kuchen gar ist. Einfach ein Holzstäbchen in den Marmorkuchen stechen und wenn beim Herausziehen kein Teig am Stäbchen hängen bleibt, ist das köstliche Backwerk fertig. Nach dem Backen lässt man den Marmorkuchen am besten noch 10 Minuten in der Form stehen. So lässt er sich leichter aus der Form lösen und stürzen.

Den abgekühlten Marmorkuchen noch mit etwas Puderzucker bestreuen und schon kann das saftige Backwerk beim Geburtstagskaffee vernascht werden. Wer mag, darf den Kuchen natürlich auch mit Schokoladenglasur oder Zuckerguss verzieren. Guten Appetit und viel Freude beim Nachbacken!

Rezept: Marmorkuchen aus Rikes Backschule >>

Hier finden Sie alle Rezepte aus Rikes Backschule >>

Zur Kommentar-Verwaltung dieses Artikels
Cache dieses Artikels löschen.

Kommentare

Was sagst du zum Thema? Hast du noch weitere Tipps? Dann freuen wir uns auf deinen Kommentar.

Es sind maximal 1500 Zeichen erlaubt

Was sagst du zum Thema? Hast du noch weitere Tipps? Dann freuen wir uns auf deinen Kommentar.

Um selbst Kommentare abgeben zu können, musst du dich bei Chefkoch.de registrieren oder mit deinem Benutzernamen und Passwort anmelden.