Karottenkuchen - Rüblikuchen - Möhrenkuchen
Je nach Region heißt er Möhrenkuchen, Karottenkuchen oder Rüblikuchen.

Fakt ist, wenn die hier in Spiel kommen wird es besonders saftig.

Ich zeige euch jetzt, wie das Rezept gelingt.

Die Zutaten für einen Karottenkuchen sind natürlich geraspelte Karotten, Zucker, Eier, Backpulver, Zimt, gemahlene Mandeln, Pflanzenöl und Mehl.

Wir starten mit der Zubereitung des Teiges

Dafür brauche ich eine Rührschüssel.

Wir geben jetzt Zucker und die Eier und das Öl, das Pflanzenöl ist geschmacksneutral, hier haben wir zum Beispiel Rapsöl genommen, auch in die Rührschüssel geben, jetzt kommt der Mixer. Zimt kann auch schon dazu und das verrühren wir jetzt miteinander.

Als Nächstes kommen die Hauptdarsteller in diesem Kuchen, nämlich die Karotten. Die geben wir auch einfach rein, kurz verrühren.

Backpulver kurz zu dem Mehl dazu geben, unterrühren und dann kommen das Mehl und die gemahlenen Mandeln zu dem Teig dazu.

Wenn ihr eine Gluten-Unverträglichkeit habt, dann könnt ihr einfach das Mehl weggelassen und eins zu eins durch gemahlene Mandeln ersetzen.

So, einmal dazu geben und unterrühren.

So, der Teig ist fertig.

Der kommt jetzt in eine Springform. Die habe ich hier schon mal vorbereitet und eingefettet.

Der ganze Teig wandert jetzt hier rein. Nochmal glatt streichen, damit der gleichmäßig backen kann.

Der Karottenkuchen kommt jetzt für 40 Minuten bei 180 Grad in den Ofen. Wenn ihr zwischendurch merkt, der wird mir irgendwie zu dunkel, legt einfach eine Schicht Alufolie drüber.

Die Amerikaner überziehen ihren Karottenkuchen mit einer dicken Schicht Frosting. Das ist eine Frischkäse-Creme und die liebe ich, das machen wir jetzt.

Ich habe hier schon mal die Zutaten dafür vorbereitet.

Und zwar ist das Frischkäse, Doppelrahmstufe, Puderzucker, Vanille Zucker und ein Spritzer Zitrone. Das kommt jetzt alles hier in die Rührschüssel rein.

Wenn ihr das weniger süß mögt, könnt ihr auch ein bisschen weniger nehmen.

Puderzucker rein, Zitronensaft und einmal kurz durchmixen.

Jetzt geben wir das Ganze einfach auf den Karottenkuchen drauf und gut verteilen.

So, noch mit ein paar Marzipankarotten verzieren und schon ist der Kuchen fertig.

Die gute Nachricht: Der schmeckt köstlich und bleibt, dank der Karotten, richtig lange frisch.
Von: Rike Dittloff, Länge: 4:25 Minuten

Karottenkuchen ist international bekannt. Egal ob er Möhrenkuchen, Rüblitorte oder Carrot Cake genannt wird – der herrlich saftige Geschmack vereint sie alle. Gerade im Frühling und zu Ostern ist der Karottenkuchen ein gern gesehener Gast an jeder Kaffeetafel. Die Möhren in Kombination mit einer zarten Frischkäsecreme und Marzipankarotten zaubern einen zuckersüßen Genuss. Rike zeigt in ihrem Video, wie der saftige Karottenkuchen gelingt.

Karottenkuchen: Teig zubereiten

Schon der Name des Karottenkuchens verrät, wer die Hauptrolle darin spielt: leuchtend orangefarbene Möhren. Rike stellt als erstes den Teig für den Karottenkuchen her. Hierfür gibt sie Zucker, Eier, Zimt und Öl in eine Rührschüssel. Am besten verwendet man ein neutral schmeckendes Pflanzenöl, wie z.B. Rapsöl, Distelöl oder Sonnenblumenöl.

Mit dem Mixer werden die Zutaten zu einer glatten Masse verrührt. Als nächstes kommen die fein geraspelten Karotten dazu und werden untergerührt. Das Backpulver wird mit dem Mehl vermischt und zusammen mit gemahlenen Mandeln in die Schüssel gegeben. Rikes Tipp: Wer eine Glutenunverträglichkeit besitzt, der ersetzt das Mehl einfach 1:1 mit weiteren gemahlenen Mandeln oder auch anderen Nüssen. Alles gut unterrühren und in eine gefettete Springform füllen. Rike streicht den Teig in der Form schön glatt, damit er gleichmäßig backen kann.

Nun kommt der Karottenkuchen für 40 Minuten bei 180 Grad (Umluft) in den vorgeheizten Ofen. Wenn der Kuchen schon dunkel wird, bevor er gar ist, deckt man ihn einfach für den Rest der Backzeit mit einer Schicht Alufolie ab.

Hier findet ihr alle Rezepte aus Rikes Backschule >>

Übrigens: Aus dem Teig lassen sich auch prima Muffins backen. Die Backzeit halbiert sich dabei ca. um die Hälfte. Mit der Stäbchenprobe lässt sich testen, ob Muffins oder Kuchen gar sind: Dazu ein Holzstäbchen in den Teig stechen und wenn beim Herausziehen nichts mehr am Stäbchen hängen bleibt, dann ist das Backwerk fertig.

Frosting für den Karottenkuchen

„Die Amerikaner überziehen ihren Karottenkuchen mit einer dicken Schicht Frosting“, erklärt Rike. Die Backexpertin ist ebenfalls Fan von dem cremigen Frosting und bedeckt ihren Karottenkuchen mit der leckeren Frischkäsecreme. Diese besteht aus Frischkäse (Doppelrahmstufe), Puderzucker, Vanillezucker und einem Spritzer Zitrone. Wer es weniger süß mag, der nimmt einfach etwas weniger Puderzucker. Alles wird in einer Schüssel zu einer cremigen Masse verrührt und anschließend auf den Karottenkuchen gegeben. Rike verteilt das Frosting mit einer Palette auf den Kuchen und streicht es schön glatt. Zum Abschluss verziert sie den Karottenkuchen mit Marzipanmöhren. So wird der Kuchen ein optischer Hingucker auf dem Kaffeetisch.

Dank der Karotten bleibt der Kuchen auch über mehrere Tage herrlich saftig. Am besten hält er sich im Kühlschrank, dann bleibt das Frosting schön frisch. Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken der süßen Verführung!

Rezept: Karottenkuchen, Rüblikuchen oder Möhrenkuchen >>

Wenn man gemeinsam kocht, schmeckt es nachher doppelt so gut!

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