Focaccia - herzliche Mini-Focaccia
Focaccia haben die Italiener erfunden. Dafür könnte ich Ihnen glatt eine Goldmedaille verleihen.

Das saftige Hefegebäck mit Olivenöl schmeckt einfach zu gut.

Ich zeige euch jetzt, wie es gelingt.

Focaccia in bereiten wir aus einem klassischen Hefeteig mit Olivenöl zu. Ihr braucht noch Mehl, Ahornsirup, frische Hefe, Meersalz, Olivenöl und warmes Wasser.

Wir belegen die Focaccia mit Kartoffeln, Rosmarin und Ziegenkäse.

Hefeteig könnt ihr entweder mit den Händen zubereiten oder die Küchenmaschine nehmen.

Wenn ihr die mit den Händen zubereitet, gibt es natürlich ordentlich Muckis und mit der Küchenmaschine ist es ein bisschen entspannter.

Ich habe mich heute für die Küchenmaschine entschieden und als erstes löse ich die Hefe auf.

Dafür gebe ich Olivenöl und Wasser und den Ahornsirup in eine Schüssel und hier löse ich jetzt die frische Hefe auf. Wichtig ist, dass das Wasser nicht zu heiß ist, dann sterben die Hefezellen.

Gut rühren, bis sich alles aufgelöst hat.

Wenn ihr keine frische Hefe zur Hand habt, könnt ihr auch trockene nehmen, die arbeitet genau gleich gut, die gebt ihr dann allerdings zum Mehl dazu.

Sie hat sich aufgelöst, dann kann das Mehl dazu und noch ein bisschen Meersalz.

Jetzt darf die Küchenmaschine für mich arbeiten.

So, der Teig ist fertig. Ich hole ihn aus der Küchenmaschine raus und der kommt jetzt in die Schüssel hier rein. Der muss noch eine Stunde an einem warmen Ort schön aufgehen, dafür mit einem Küchentuch abdecken.
Mein Hefeteig ist schön aufgegangen.

Den müssen jetzt nochmal durchkneten. Dafür einfach aus der Schale lösen und auf die Arbeitsplatte tun. Nochmal gut durchkneten.

Ich backe heute Mini-Focaccia, also kleine Focaccia, ist egal, ihr müsst sie nicht in klein backen, ihr könnt ihr auch in groß backen.

Wir teilen den Teig dafür in acht gleich große Stücke und geben die hier auf das Backblech.

Acht gleich große Hefeteigbällchen und auf das Backblech könnt ihr jetzt ganz einfach ein bisschen Olivenöl drauf geben, dann wird die Focaccia von unten schön knusprig, verstreichen, auch ein bisschen Salz.

So, und die lass ich jetzt nochmal für 30 Minuten gehen, Küchentuch drüber und ab damit an einen warmen Ort.

Jetzt belegen wir die Focaccia. Dafür mit Öl, kleinen Mulden in den Teig eindrücken, ein bisschen Salz drüber geben, wenn ihr es nicht so salzig mögt, könnt ihr das Salz auch weglassen.

Jetzt habe ich als Belag, Kartoffeln, Rosmarin und Ziegenkäse und das geben wir jetzt da drauf.

Wenn ihr jetzt denkt, Ziegenkäse und Rosmarin, irgendwie nicht so mein Fall, keine Sorge, Focaccia könnt ihr z.B. auch mit getrockneten Tomaten belegen, mit Mozzarella, mit Parmesan, mit Thymian, da ist der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Ich gebe zum Schluss immer noch ein bisschen Olivenöl drüber und die kommen jetzt bei 220 Grad für zehn Minuten in den Ofen.

Frisch gebackene Focaccia ist einfach immer ein Genuss.

Vielen Dank nochmal an die Italiener für diese köstliche Erfindung.

Euch wünsche ich ganz viel Spaß beim Nachbacken.
Von: Rike Dittloff, Länge: 5:16 Minuten

Saftig, fluffig, aromatisch: Focaccia bringt mediterranes Flair in Ihre Küche. Die italienische Erfindung überzeugt mit einem leckeren Hefeteig, der in Kombination mit Olivenöl und vielfältigen Belägen zu einem frisch gebackenen Genuss wird. Focaccia gilt als Vorreiterin der Pizza und schmeckt sowohl als Antipasti, als auch als Snack oder typisch italienisch zum Frühstück. In ihrem Video zeigt Rike, wie herzhafte Mini-Focaccia zubereitet werden.

Hefeteig für Focaccia vorbereiten

Das aus Ligurien stammende Fladenbrot besteht aus einem klassischen Hefeteig mit Olivenöl. Für den Focaccia-Teig verwendet Rike Mehl, Ahornsirup, frische Hefe, Meersalz, Olivenöl und handwarmes Wasser. Als erstes gibt man das Olivenöl, den Ahornsirup und das Wasser in eine Schüssel und löst darin die Hefe auf. Wichtig: Das Wasser darf nicht zu heiß sein, sonst besteht die Gefahr, dass die Hefezellen absterben. Die Hefe wird so lange gerührt, bis sie sich komplett aufgelöst hat. Rikes Tipp: Wer keine frische Hefe parat hat, kann auch Trockenhefe verwenden. Diese wird dann zu dem Mehl hinzugefügt und nicht im Wasser gelöst. Zu der Wasser-Öl-Hefe-Mischung gibt man nun das Mehl sowie ein wenig Meersalz.

Hier findet ihr alle Rezepte aus Rikes Backschule >>

Im Anschluss alle Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten. Ob hierbei die Küchenmaschine zum Einsatz kommt, oder die eigenen Hände zur Tat schreiten, bleibt jedem selbst überlassen. Rike entscheidet sich für die entspannte Variante und benutzt die Küchenmaschine. Wenn der Teig für die Focaccia fertig ist, kommt er in eine Schüssel, wo er etwa eine Stunde abgedeckt an einem warmen Ort aufgehen kann (z. B. im Backofen bei 30 Grad Ober-/Unterhitze).

Focaccia: Teig kneten und formen

Nachdem der Focaccia-Teig schön aufgegangen ist, geht es weiter mit der Verarbeitung. Der Teig wird auf eine bemehlte Arbeitsplatte gegeben und nochmals gut mit den Händen durchgeknetet. Dann teilt man den Teig für die Focaccia in gleich große Stücke. Rike backt Mini-Focaccia, weshalb sie acht Stücke schneidet. Wer größere Focaccia bevorzugt, der teilt den Teig in entsprechend weniger Stücke. Aus den Teiglingen werden nun kleine Bällchen geformt. Anschließend gibt man Olivenöl mit ein bisschen Meersalz auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Das Olivenöl sorgt für einen knusprigen Boden. Nun kommen die Teigbällchen auf das Backblech, wo sie abermals zugedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten ruhen dürfen.

Das Belegen der Focaccia

Jetzt geht es an das Belegen der Focaccia. Als Belag sind viele Varianten denkbar: Thymian, Salbei, Mozzarella, getrocknete Tomaten oder Parmesan können für den herrlich mediterranen Geschmack sorgen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Rike entscheidet sich bei ihrem Rezept für einen Belag aus Kartoffeln, Rosmarin und Ziegenkäse. Beim Belegen drückt man als erstes mit in Öl getauchten Fingern kleine Mulden in den Teig und streut ein wenig Salz darüber. So entfaltet die Focaccia ein schönes Aroma. Wer es nicht so salzig liebt, lässt diesen Schritt einfach weg. Nun die in dünne Scheiben geschnittenen Kartoffeln, den Rosmarin und den Ziegenkäse auf den Focaccia-Rohlingen verteilen und zum Abschluss ein wenig Olivenöl über die Focaccia träufeln.

Jetzt sind die Focaccia fast fertig: Bei 220 Grad (Ober-/Unterhitze) dürfen die herzhaften Leckereien 10 Minuten im Ofen knusprig backen. Lassen Sie sich die italienische Köstlichkeit schmecken!

Rezept: Focaccia mit Ziegenkäse, Rosmarin und Kartoffeln >>

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