Macarons - Französisches Feingebäck
Macarons schmecken fabelhaft, sind aber nicht ganz einfachen der Zubereitung. Deshalb zeige ich euch jetzt Schritt für Schritt, wie die französischen Leichtgewichte gelingen.

Für den Macaronteig brauchen wir gemahlene Mandeln, Eiweiß, Lebensmittelfarbe und Puderzucker und für die Füllung weiße Schokolade und Sahne.

Als allererstes starte ich damit Mandeln und Puderzucker in einen elektrischen Zerkleinerer zu geben. Das mache ich, damit ich am Ende schönes feines Pulver habe, denn so bekommen die Macarons eine glatte Oberfläche.

So, und als nächstes noch durch ein feines Sieb passieren.

Als Nächstes schlagen wir das Eiweiß steif. Kleiner Profitipp: Dass Eiweiß abwiegen. Das sollte pro Eiweiß 36 g haben, dann gelingen die Macarons auf jeden Fall.

So, ich schlag es steif. Dazu nehme ich einen Mixer. Darauf achten, dass alles fettfrei ist, damit das Eiweiß schön steif werden kann. Ab damit in die Schüssel und los geht’s.

Parallel zum Steifschlagen des Eiweißes, geben wir die Speisefarbe dazu. Ihr könnt einfach gucken, wie doll die Farbe sein soll.

Einmal der Test, es ist steif geschlagen.

Dann können wir jetzt darunter die Puderzucker-Mandelmasse heben. Ich arbeite mit einem Spachtel und locker unterheben.

So, und den Teig fülle ich jetzt in einen Spritzbeutel hinein. Den habe ich auf ein Gefäß gestellt, so habe ich beide Hände frei zum Einfüllen.

Der Teig kommt jetzt hier auf das Backblech. Das habe ich mit Backpapier ausgelegt und mit ein bisschen Fett darauf befestigt, damit das beim Backen nicht hoch fliegt.

So, und jetzt Spritzen wir kleine Teigkreise.

Die Macarons müssen jetzt doch für 30 Minuten ruhen, damit sich eine Kruste bilden kann, dafür stelle ich sie einfach an einen ruhigen Ort.

Die Macaronhälften, die füllen wie wir mit einer sogenannten Ganache, das ist eine Creme aus weißer Schokolade und Sahne. Dafür schmelze ich jetzt weiße Schokolade in einem Wasserbad.

Sobald die weiße Schokolade geschmolzen ist, die Sahne dazu gießen und verrühren.

So, die Ganache ist fertig. Vom Herd nehmen und noch kurz abkühlen lassen.

Die Macarons haben jetzt eine feine Kruste gebildet und ich gebe die jetzt für 12 bis 14 Minuten bei 140 Grad in den Ofen. Unbedingt dabei bleiben und gucken.

So, während die Macarons im Ofen sind, eine kleine Macaron-Sprechstunde, weil die ja nicht immer gelingen: Ihr kennt das, wenn die so einen kleinen Riss haben, dann kann es daran gelegen haben, dass ihr sie nicht lange genug ruhen gelassen habt, mindestens 30 Minuten ruhen lassen. Oder dass der Ofen zu heiß war. Dann beim nächsten Mal einfach zehn Grad weniger einstellen.

Wenn ihr die Macarons aus dem Ofen rausholt und denkt, die sind ja noch gar nicht durchgebacken, nee, die muss man noch fünf Minuten abkühlen lassen und erst dann vom Backblech nehmen.

Dann gibt es noch so eine kleine Sache, wenn ihr denkt, die sind noch gar nicht richtig aufgegangen und nur so dünn, das mag daran liegen, dass ihr das Eiweiß nicht abgewogen habt. Ein Eiweiß sollte 36 Gramm wiegen, also besser abwiegen.

Oder es kann auch daran liegen, dass die so flach sind, dass ihr das Eiweiß nicht richtig steif geschlagen habt. Da müsst ihr ein bisschen länger schlagen.

Ich glaube, mit den Tipps sollte es gelingen.

So, die Ganache ist fertig ausgekühlt und damit füllen wir jetzt die Macaronshälften.

Dafür nehme ich eine Macaronshälfte in die Hand, gebe die Ganache in die Mitte. Nehme mir noch eine zweite Hälfte. So, und die kommen hier auf den Teller drauf.

Bei Macarons macht Übung auf jeden Fall den Meister.

Nicht aufgeben!

Und egal, ob sie reißen oder kleben bleiben, schmecken tun sie auf jeden Fall.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Nachbacken.
Von: Rike Dittloff, Länge: 5:42 Minuten

Das Rezept zum Video:

Macarons sind kleine köstliche französische Leichtgewichte. Macarons sind ein Baisergebäck aus Mandelmehl mit einer leckeren Füllung aus Buttercreme, Ganache oder Konfitüre. Macarons schmecken lecker, sehen hübsch aus und sind daher äußerst beliebt.

Das Macaron hat in Frankreich eine langjährige Tradition – einige Rezepte lassen sich bis ins Mittelalter zurückverfolgen. In den vergangenen Jahren haben sich Macarons auch außerhalb Frankreichs weit verbreitet. Wie für viele französische Rezepte, gilt auch für Macarons: Sie schmecken zwar unglaublich lecker, das Rezept ist aber aufwendig und kompliziert. Bei der Zubereitung muss man sich exakt an die Angaben im Rezept halten: Zutatenmengen, Zeit und Temperatur beim Backen sowie Ruhezeiten sollten exakt eingehalten werden. Mit Ausdauer, Fleiß und Übung können Sie diese Kunst jedoch meistern.

Hier finden Sie alle Rezepte aus Rikes Backschule >>

Macarons: Schritt für Schritt zum Glück

Backfee Rike zeigt Ihnen im Video ein Rezept, mit dem Sie Schritt für Schritt lernen, wie das leckere französische Gebäck gelingt. Wenn Sie sich an Rikes Rezept und ihre Tipps halten steht Ihrem Macaron-Glück nichts mehr im Wege. Sobald Sie den Dreh raus haben macht das Backen richtig Spaß und Sie können immer neuer Rezepte wagen. Für den Teig in diesem Rezept brauchen Sie gemahlene Mandeln, Eiweiß, Lebensmittelfarbe und Puderzucker. Gefüllt werden Rikes Macarons mit einer Ganache aus weißer Schokolade und Sahne.

Das perfekte Macaron: rund, glatt & lecker

Der wichtigste Schritt zum perfekten Macaron beginnt bei den Mandeln und dem Puderzucker. Damit Ihre Macarons eine schöne, glatte Oberfläche bekommen, müssen Sie die gemahlenen Mandeln und den Puderzucker sehr fein zerkleinern. Es sollte ein schönes, feines Mandelmehl entstehen. Das ist jedoch noch nicht fein genug für das perfekte Macaron. Das zermahlene Mandelmehl und der Puderzucker müssen nochmals zusätzlich durch ein feines Sieb passiert werden. Mandeln und Puderzucker haben die richtige Konsistenz für das Rezept erreicht, wenn ein sehr feines Pulver entstanden ist.

Das perfekte Macaron: Angaben der Rezepte genau beachten

Im nächsten Schritt wird das Eiweiß steif geschlagen. Bei diesem Rezept ist es enorm wichtig, exakt zu arbeiten und alle Zutaten genau abzuwiegen. Jedes Eiweiß sollte 36 g wiegen, damit die Macarons schön aufgehen. Außerdem sollte die Schüssel, die Sie zum Steif schlagen verwenden, fettfrei sein – sonst gelingt es nicht. Geben Sie die Lebensmittelfarbe so hinzu, so dass diese sich vollständig auflöst. Je mehr Lebensmittelfarbe, desto intensiver wird die Farbe der Macarons. Wenn das Eiweiß steif ist, können Sie es mit dem feinen Mandelmehl vermischen. Am besten heben Sie die Mischung aus Mandeln und Puderzucker mit einem Spachtel locker unter. Schon ist der Teig fertig!

Füllen Sie den Teig in einen Spritzbeutel mit runder Öffnung. Stellen Sie den Spritzbeutel in ein hohes Gefäß – so haben Sie beide Hände frei, um den Teig einzufüllen. Spritzen Sie kleine Teigkreise auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Dies erfordert zu Beginn ein wenig Fingerspitzengefühl. Mit etwas Übung und Geduld gelingen Ihnen gleichförmig runde Kreise. Die Macarons müssen nun noch für mindestens 30 Minute ruhen, damit sich eine Kruste bilden kann. Die Kruste ist wichtig, damit die Macarons beim Backen nicht aufplatzen.

Macarons selber backen

Nach 30 Minuten haben die Macarons eine feine Kruste gebildet. Jetzt können Sie bei 140°C für 12-14 Minuten in den Ofen. Unbedingt dabei bleiben und beobachten, damit die Macarons nicht zu dunkel werden. Lassen Sie die Macarons nach dem Backen noch mindestens 5 Minuten abkühlen.

Macaron mit köstlicher Füllung: Ganache

Die Macarons werden mit einer Ganache gefüllt. Ganache ist eine Creme aus Kuvertüre und Sahne. In diesem Rezept wird weiße Schokolade verwendet. Hierzu die Schokolade über einem Wasserbad schmelzen, mit der Sahne verrühren, abkühlen lassen und fertig ist die Füllung. Geben Sie jeweils einen Teelöffel der Ganache in die Mitte eines Macaron. Danach die zweite Hälfte drauf geben – et voilà! Fertig sind Ihre Macarons – und bestimmt unglaublich lecker.

Eine kleine Macarons-Sprechstunde

Rike gibt noch ein paar Tipps, damit Ihnen in Zukunft alle Rezepte für Macarons gelingen.

  1. Haben Ihre Macarons nach dem Backen kleine Risse? Das kann zweierlei Ursachen haben: Entweder haben Sie Ihre Macarons nicht lange genug ruhen lassen. Geben Sie Ihren Macarons mindestens 30 Minuten Zeit zum Abkühlen. Oder Ihr Ofen war zu heiß. Jeder Ofen heizt anders. Diese kleinen Schwankungen können bei den hoch sensiblen Macarons schon den Unterschied machen. Verringern Sie bei den nächsten Versuchen die Temperatur um jeweils 10 Grad und tasten Sie sich so an die für Ihren Ofen perfekte Temperatur ran.
  2. Wirken Ihre Macarons nach dem Backen noch nicht richtig durchgebacken? Das scheint meist nur so – lassen Sie die Macarons nach dem Backen noch 5 Minuten auf dem Backblech abkühlen. Erst können Sie vom Backblech genommen werden.
  3. Sind Ihre Macarons nicht richtig aufgegangen oder zu dünn? Das könnte zum einen daran liegen, dass Sie das Eiweiß nicht exakt abgewogen haben, es müssen exakt 36 g pro Ei sein! Andererseits könnte es auch daran liegen, dass Sie das Eiweiß nicht richtig steif geschlagen haben. Dann beim nächsten Mal einfach etwas länger schlagen.

Bei Macarons gilt – Übung macht auf jeden Fall den Meister. Also geben Sie nicht auf. Denn egal, ob das Macaron reißt oder am Backblech kleben bleibt – schmecken tun sie auf jeden Fall. Einfach immer weiterüben und irgendwann gelingt Ihnen das perfekte Macaron. Viel Spaß beim Nachbacken!

Rezept: Macarons - köstliches feingebäck aus Frankreich >>

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