Donauwelle aus Rikes Backschule
Donauwelle hat schon meine Oma gebacken und was aus Omas Backofen kommt, das kann nur gut schmecken. Ich zeige euch jetzt, wie das Rezept gelingt.

Donauwelle besteht aus einem hellen und einem dunklen Rührteig mit Kirschen. Darauf kommt ein Puddingcreme und obendrauf Schokolade.

Für den Rührteig brauchen wir Mehl, Zucker, Vanille Zucker, Backpulver, Eier, Kirschen und Butter.

Für den Dunklen noch Kakao und etwas Milch.

Für die Puddingcreme brauchen wir Zucker, Butter, Milch und Puddingpulver.

Und für den Schokoladenguss, Schokolade und Öl.

Wir starten mit der Zubereitung des Rührteiges. Dafür schlage ich Butter, Zucker, ich meine Vanille Zucker und den anderen Zucker, die beiden schlage ich einmal cremig.

So, mit dem Mixer und los geht’s. Schön lange schlagen, der Zucker soll sich auflösen und die Masse hell werden.

Jetzt wandern nacheinander die Eier dazu, immer eine halbe Minute lang verrühren, damit sich Eier und Zucker und Butter gut verbinden können.

So, als nächstes kommen Mehl und Backpulver dazu, dafür einmal Backpulver und Mehl vermengen, gut durchrühren, damit sich das Backpulver in dem Mehl verteilen kann und jetzt auf die Teigmischung draufsieben.

So, schon mal unterrühren und der Rest auch noch drauf.

2/3 des Rührteiges kommen jetzt in dieses Backblech rein. Das habe ich mit Butter schon ausgefettet.

Das sind 2/3.
Gleichmäßig auf dem Backblech verteilen, damit es auch gleichmäßig garen kann.

Der helle Rührteig ist glatt gestrichen, den schieben wir mal zur Seite.

Aus dem letzten Drittel machen wir jetzt den dunklen Rührteig. Dafür etwas Kakao drauf sieben, einen Schuss Milch und verrühren.

Und der kommt jetzt auf den hellen Rührteig drauf.

Dafür nehme ich wieder meinen Tortenspachtel. Am besten nicht alles auf einen Fleck packen, sondern gleichmäßig und flächig auf dem Teig verteilen und jetzt zieht man alles in eine Ecke rein.

Das sieht perfekt aus.

Jetzt kommen die Kirschen auf den dunklen Teig drauf.

Das kommt jetzt für 40 Minuten bei 180 Grad Ober- und Unterhitze in den Ofen.

Für die Puddingcreme bereite ich kurz Pudding zu.

Da habe ich schon mal die Milch aufgesetzt und erwärme die und hier rühren wir eben das Puddingpulver an. Nach Packungsanleitung mit Zucker und sechs Esslöffeln Milch.

Darauf achten, dass sich das Puddingpulver gut auflöst.

So, und jetzt gehen wir rüber und warten, bis die Milch sich erhitzt.

Sobald die Milch kocht, diese einmal kurz von der Platte ziehen, ausschalten und jetzt zügig die Puddingcreme einrühren.

Das dickt jetzt ganz schnell und dann kommt sie nochmal auf den Herd rauf. Jetzt eine Minute lang unterrühren und aufkochen.

Kleiner Tipp: Wenn der Pudding sich ein bisschen ausgekühlt hat, könnt ihr einfach eine Frischhaltefolie nehmen, auf die Puddingoberfläche geben, das verhindert, dass sich eine dicke Haut bildet.

Für die Puddingcreme, schlagen wir jetzt Butter cremig.

Dafür nehme ich einen Mixer. So und hier kommt jetzt Esslöffelweise der Pudding dazu.

Wichtig ist, dass Pudding und Butter Zimmertemperatur haben, weil sonst die Creme gerinnt.

Unseren Boden habe ich inzwischen aus dem Ofen geholt und auskühlen lassen.

Jetzt geben wir die Puddingcreme darauf.

Bevor wir hier drauf die Schokoladenglasur geben, kommt der Kuchen nochmal für eine Stunde an einen kühlen Ort, damit die Puddingcreme fest werden kann.

Für die Schokoladenglasur schmelzen wir Zartbitterschokolade im Wasserbad mit etwas Pflanzenöl.

Aufpassen, den Herd nicht zu heiß machen, die Schokolade so langsam schmelzen.

Die Schokolade habe ich kurz abkühlen lassen.

Jetzt nehme ich eine kleine Schöpfkelle und verteile die Schokolade gleichmäßig auf der Donauwelle.

Zwischendurch mit einem Löffel die Schokolade leicht verteilen.

Vorsicht, nicht zu viel Druck, sonst verwischt alles.

So, und jetzt bringe ich die Donauwelle in den Kuchen, dafür nehme ich eine Teigkarte, die ist gezackt und die ziehe ich jetzt wellenförmig durch die Schokolade.

Los geht’s.

Fertig, das Ganze muss jetzt bestimmt nochmal eine Stunde lang auskühlen, damit die Schokolade Zeit hat, durch zu härten.

Kleiner Tipp, wenn ihr den Kuchen schneiden wollt, ein scharfes Messer in heißes Wasser tunken, so bricht die Schokolade nicht.

Euch wünsche ich viel Spaß beim Nachbacken.
Von: Rike Dittloff, Länge: 9:27 Minuten

Das Rezept zum Video:

Die Donauwelle ist ein Kuchen, dem kaum jemand widerstehen kann. Schon unsere Großmütter kannten Rezepte für die perfekte Donauwelle und gaben ihr Wissen von Generation zu Generation weiter. Lockerer Rührkuchenteig in Kombination mit feiner Vanillecreme und saftigen Kirschen lassen die Herzen von Naschkatzen und Schleckermäulern aller Altersgruppen höher schlagen.

Doch nicht jeder traut sich an das Rezept der Donauwelle, die mit ihren verschiedenen Schichten einige Arbeitsschritte verlangt. Dabei ist es gar nicht so schwer, Donauwellen selber zu backen. In Rikes Backschule können Sie lernen, wie der feine Blechkuchen garantiert gelingt. Das Rezept für herrlich saftige Donauwellen wird im Video zu Rikes Backschule Schritt für Schritt erklärt und nachfolgend noch einmal zusammengefasst.

Hier finden Sie alle Rezepte aus Rikes Backschule >>

Donauwelle: Das Rezept für den Tortentraum

Donauwellen bestehen aus einen hellen und einem dunklen Rührteig mit Sauerkirschen, auf die eine helle Puddingcreme gegeben wird, die anschließend mit dunkler Schokolade überzogen wird. Diese verschiedenfarbigen Komponenten – weiß wie Schnee, rot wie Blut und dunkel wie Ebenholz – haben der Donauwelle übrigens den Beinamen Schneewittchenkuchen eingebracht.

Bei der Zubereitung Ihrer Donauwelle starten Sie bei Rikes Rezept mit der Herstellung des hellen Rührteigs. Schlagen Sie dazu 250 g weiche Butter, 200 g Zucker und 1 Päckchen Vanillezucker mit dem Mixer (Rührstäbe) cremig. Die Masse sollten Sie so lange rühren, bis sich der Zucker auflöst und eine helle und gebundene Masse entsteht. Anschließend wandern nacheinander fünf Eier dazu, die Sie jeweils eine halbe Minute lang auf höchster Stufe verrühren sollten, damit sich Eier, Zucker und Butter gut verbinden können.

Als nächstes vermengen Sie für den Kuchen nach Rikes Rezept 375 g Mehl und 3 gestr. TL Backpulver in einer separaten Schüssel, damit sich das Backpulver im Mehl verteilen kann. Im Anschluss sieben Sie die Mischung aus Mehl und Backpulver auf die Teigmischung und rühren sie mit dem Mixer auf mittlerer Stufe unter.

Anschließend geben Sie zwei Drittel des Rührteiges für Ihre Donauwelle in ein zuvor eingefettetes Backblech und verteilen die Masse gleichmäßig darauf. So kann der Teig einheitlich gar werden. Für Ihre Donauwelle nehmen Sie am besten ein Wasserblech in den Abmessungen 40 x 30 cm. Eine Springform eignet sich zur Zubereitung von Donauwellen aber ebenfalls. Das Glasieren und Belegen der Donauwelle ist mit einem Backblech allerdings deutlich einfacher.

Heller und dunkler Rührteig kommen zusammen

Aus dem letzten Drittel der Teigmasse stellen Sie den dunklen Rührteig her. Sieben Sie dafür 20 g Kakaopulver auf den Teig und fügen Sie 1 EL Milch hinzu. Danach rühren Sie die Masse für den Kuchen mit dem Mixer gut durch. Den dunklen Teig geben Sie mit einem Tortenspachtel auf den hellen Rührteig im Backblech.

Rikes Tipp: Nicht den ganzen dunklen Rührteig auf einen Fleck geben, sondern gleichmäßig und flächig verteilen, da Sie sonst alles in eine Ecke ziehen.

Keine Donauwelle ohne Sauerkirschen

Nachdem der dunkle Rührteig über den hellen Rührteig verteilt wurde, haben die Sauerkirschen ihren großen Auftritt. Geben Sie 700 g abgetropfte und entkernte Sauerkirschen auf den dunklen Rührteig von Ihrer Donauwelle. Mit einem Löffel können Sie die Kirschen ein wenig in den Kuchenteig drücken. Erst die Kirschen geben Ihrer Donauwelle den fruchtigen und saftigen Geschmack und machen das Rezept komplett. Außerdem sorgen die Kirschen im Teig der Donauwelle dafür, dass es zu wellenförmigen Verwirbelungen kommt, die deutlich werden, wenn man den Kuchen aufschneidet. Zusammen mit dem Wellenmuster auf dem Schokoladenguss der Donauwelle kommen so die typischen Wellen zustande, die dem köstlichen Kuchen seinen Namen verliehen haben. Einen belegten Zusammenhang zwischen der Namenswahl und dem Fluss Donau gibt es nicht.

Donauwelle: Der Kuchen kommt in den Ofen

Die Mischung aus hellem und dunklem Rührteig zusammen mit den Kirschen kommt nun für 40 Minuten bei 180 Grad Ober- und Unterhitze in den vorgeheizten Backofen. Bei Heißluft sind es etwa 160 Grad.

Puddingcreme sorgt für süßen Hochgenuss

Während Sie auf den Kuchen im Ofen warten, können Sie in Ruhe die Puddingcreme für Ihre Donauwelle zubereiten. Verrühren Sie dazu 1 Päckchen Vanille-Puddingcreme nach Packungsanleitung mit 100 g Zucker und 6 EL Milch. Achten Sie darauf, dass sich das Puddingpulver gut auflöst und rühren Sie die Creme im Anschluss zügig in 500 ml warme Milch. Der Topf mit der Puddingcreme und der Milch kommt nun noch einmal auf den Herd und wird eine Minute lang unter Rühren aufgekocht. Lassen Sie den Pudding erkalten, aber stellen Sie ihn nicht in den Kühlschrank.

Rikes Tipp: Wenn der Pudding etwa ausgekühlt ist, können Sie mit einer Abdeckung aus Frischhaltefolie vermeiden, dass sich eine dicke und zähe Haut bildet.
Schlagen Sie nun 250 g weiche Butter mit dem Mixer cremig und geben esslöffelweise den abgekühlten Pudding hinzu. Butter und Pudding sollten auf jeden Fall Zimmertemperatur haben, da die Creme ansonsten gerinnen würde.

Die Donauwelle kommt aus dem Ofen

Nachdem die 40 Minuten rum sind, können Sie Ihre Donauwelle aus dem Ofen holen und auskühlen lassen. Geben Sie nun mit einem Tortenspachtel die Puddingcreme auf den Teig Ihrer Donauwelle und stellen Sie den Kuchen für eine Stunde an einen kühlen Ort, damit die Puddingcreme fest werden kann.

Donauwelle: Es wird schokoladig

Für die Schokoladenglasur schmelzen Sie 200 g zerkleinerte Zartbitterschokolade im Wasserbad mit 2 EL Speiseöl. Achten Sie darauf, dass die Herdplatte nicht zu heiß wird, da die Schokolade langsam bei schwacher Hitze schmelzen soll. Lassen Sie die Schokoladenglasur für Ihre Donauwelle kurz abkühlen und verteilen Sie die Glasur anschließend mit einer kleinen Schöpfkelle gleichmäßig auf der fest gewordenen Buttercreme Ihrer Donauwelle. Mit einem Löffel können Sie die Schokoladenglasur ebenmäßig verteilen. Hierbei ist es wichtig, dass Sie nicht zu viel Druck ausüben, um die einzelnen Ebenen der Donauwelle nicht zu verwischen.

Wie kommen die Wellen in den Kuchen?

Mit einer gezackten Teigkarte oder einer Gabel erhalten die Donauwellen ihre typischen Wellen auf der Oberfläche. Ziehen Sie die Teigkarte bzw. die Gabel dazu mit leichtem Druck wellenförmig über die Schokoladenglasur. Damit die Schokolade auf der Donauwelle aushärten kann, muss der Kuchen noch einmal für eine Stunde kalt gestellt werden.
Rikes Tipp: Um den Kuchen zu schneiden, eignet sich am besten ein scharfes Messer, dass Sie zuvor in heißes Wasser gestellt haben. So bricht die Schokolade nicht durch und der Kuchen lässt sich problemlos schneiden.

Gekühlt ist die frische Donauwelle ungefähr 3 bis 4 Tage haltbar und schmeckt sogar von Tag zu Tag besser, da sie noch schön durchziehen kann. Die Kirschen sollten dazu aber auf jeden Fall vorher gut abgetropft worden sein, da der Boden sonst nach längerer Lagerung zu matschig wird.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Nachbacken von Donauwellen nach Rikes Rezept und guten Appetit.

Rezept: Donauwelle >>

Kochen ist Leidenschaft, die verbindet. Diese Leidenschaft durch spannende Inhalte zu vermitteln, ist meine Aufgabe bei Chefkoch.de.

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