Kartoffelsalat mit Kürbiskernöl
Kartoffelsalat mit Kürbiskernöl

Die Kartoffel, nicht nur als Pommes lecker, sondern natürlich auch im Kartoffelsalat. Bernd, hier im Norden den Kartoffelsalat eher ein bisschen schwerer oder mit Mayo. Mit Mayonnaise, ganz klar. Bei uns im Süden machen wir den Kartoffelsalat ein bisschen leichter mit Brühe, Essig und Öl. Deswegen hab ich mir natürlich ein supertolles Rezept überlegt. Wir machen Kartoffelsalat, wir machen Kürbiskernöl, karamellisierte, süß-salzige Kürbiskerne und ein bisschen Feldsalat.

Bernd, wie hört sich das an? Ich lass mich mal überraschen, ich kenne das auf diese Art und Weise gar nicht. Eine andere Wahl hast du jetzt eh nicht, du musst dich überraschen lassen. Deswegen würde ich auch sagen, wir fangen jetzt an und kochen das. Wir kochen jetzt natürlich als Erstes die Kartoffeln. Ein kleiner Tipp von mir, natürlich schon warmes Wasser aus der Leitung nehmen, verkürzt ein bisschen die Garzeit von den Kartoffeln, und man muss sie nicht unnötig erhitzen. Einfach Kartoffeln ins Wasser, ein bisschen Salz drauf. Kartoffeln auf den Herd, Deckel drauf. Bernd, es wäre lieb von dir, wenn du die Kürbiskerne in der Pfanne rösten könntest.

Einfach die Hälfte in die Pfanne schütten. Ja, mach ich, ist in Ordnung. Einfach so ein bisschen, dann mal wieder stehen lassen und irgendwann fängt es dann an, ein bisschen aufzupoppen. Und wenn die dann geröstet sind, dann geben wir ein bisschen Salz und Zucker dazu, das intensiviert ein bisschen den Kürbiskerngeschmack. Grundprinzip fast wie bei euch, Kartoffeln, einfach ein bisschen Brühe drauf geben auf die warmen Kartoffeln, dann die angedünsteten Zwiebeln. Jetzt geben wir noch ein bisschen Senf dazu. Also wundere dich nicht, dass der so ein bisschen matschig wird, das ist in Bayern ganz normal. Also wenn du hier mit so einem stückligen Kartoffelsalat daher kommst, den isst ein Süddeutscher nicht.

So für Leute, die keine Zähne haben, ne? Könnte man so sagen ja. Noch ein bisschen Essig. Dann machen wir auch ein bisschen Zucker mit dazu, weil wir haben ja ein bisschen Essig mit dazu gegeben. Dann ein bisschen Salz brauchen wir trotzdem noch und Pfeffer. Und dann kommt natürlich das Kürbiskernöl dazu. Weil das Öl ist ja relativ dunkel. Im Prinzip ist er fast fertig. Den Feldsalat, den machen wir später rein, weil wenn wir den jetzt gleich in den warmen Kartoffelsalat reinmachen würden, dann würde der sofort zusammenfallen. Deswegen ist es ganz gut den Kartoffelsalat einfach mal so 10 bis 15 Minuten stehen zu lassen.

Der kann ziehen, quasi die Geschmacksstoffe können sich ein bisschen besser entwickeln. Aber im Prinzip Grund-Kartoffelsalat ist fertig. Jetzt müssen wir in bisschen warten. Und zu guter Letzt dürfen wir jetzt die Kürbiskerne nicht vergessen, das i-Tüpfelchen auf dem Salat. Und wenn wir wollen ein bisschen Kürbiskernöl noch, dann kann man das hier noch ein bisschen schöner drapieren. Sehr schön.

So und wenn der Bernd jetzt noch eine Wurst für mich hat. Ja, bitteschön. Und was meinst du Bernd? Ja.
Von: Patrick Kempf, Länge: 4:22 Minuten, Aufrufe: 19.226

Die Kartoffel, nicht nur als Pommes lecker, sondern natürlich auch im Kartoffelsalat. Beim Pimp my Fast Food kümmert sich Chefkoch Patrick Kempf diesmal um den Imbissbudenbesitzer Bernd. Mit Bernd zusammen macht er Kartoffelsalat mit Kürbiskernöl und dazu eine leckere Wust.

Im Norden der Republik ist Kartoffelsalat meisten ein bisschen schwer – vor allem dank der verwendeten Mayonnaise.Im Süden macht man Kartoffelsalat dagegen eher mit einer leichten Brühe, Essig und Öl. Bei Pimp my Fast Food machen wir Kartoffelsalat mit Kürbiskernöl, karamellisierten süß-salzigen Kürbiskernen und ein bisschen Feldsalat.

Die Kartoffel kurz vorkochen. Währenddessen die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten. Wenn die Kerne geröstet sind, geben wir ein bisschen Salz und Zucker dazu, das intensiviert ein bisschen den Kürbiskerngeschmack.

Auf die vorgekochten Kartoffeln kommen dann ein bisschen Brühe, Senf und ein paar angedünstete Zwiebeln. Wundern Sie sich nicht, dass der Kartoffelsalat so ein bisschen matschig wird, das ist in Süddeutschland ganz normal. Noch ein bisschen Essig, ein bisschen Zucker, ein bisschen Salz und Pfeffer dazu. Dann kommt das Kürbiskernöl.

Den Feldsalat, den machen wir später rein, weil wenn wir den jetzt gleich in den warmen Kartoffelsalat reinmachen würden, dann würde der sofort zusammenfallen. Deswegen ist es ganz gut den Kartoffelsalat einfach mal so 15 Minuten stehen zu lassen. Im Prinzip ist der Kartoffelsalat dann fertig.

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