Krustenbraten
Fabios Rezept für Krustenbraten

Wenn ihr mal so richtig einen auf dicke Hose machen wollt, ist Krustenbraten genau das Richtige dafür. Sieht schwierig aus, ist aber ganz einfach. Das Herzstück von unserem Rezept ist natürlich das Fleisch. Wir benötigen vom Schwein das sogenannte Schinkenstück, befindet sich unterhalb der Hüfte. Daraus machen wir unseren Krustenbraten.

Das Schinkenstück ist relativ mager, hat eine ordentliche Fettschwarte, die wir noch einritzen müssen. Außerdem brauchen wir Röstgemüse, Zwiebeln, Sellerie und Karotten, Salz zum Einreiben und eine angerührte Honigbutter. Als Erstes schneiden wir die Fettschwarte vom Schwein ein, dazu nehmt ihr ein scharfes Messer und schneidet wirklich nur die Schwarte ein, nicht zu tief. Hier sieht man das, so ein bis 2 Millimeter in die Haut reinschneiden in die Fettschwarte, zur Not noch mal nachziehen.

Dann drehen wir das Stück ein bisschen und schneiden quasi genau entgegengesetzt, damit wir rautenähnliches Muster in die Fettschwarte reinschneiden. Wir schneiden die Schwarte vom Krustenbraten aus zweierlei Gründen ein. Einmal damit sich das Fleisch nicht zusammenzieht und zweitens, damit es eine schöne Kruste gibt.

Als nächsten Schritt reiben wir unseren Krustenbraten mit ordentlich Meersalz ein. Ruhig auch in die Schwarte einarbeiten, die wir gerade eben eingeritzt haben. Und da müsst ihr auch nicht sparen. Weiter geht es mit unserem Röstgemüse, wir nehmen Sellerie, ab in unseren Bräter, Zwiebeln. Die Zwiebeln könnt ihr ruhig grob lassen, damit sie euch nicht verbrennen.

Außerdem noch eine Karotte dazu, die müsst ihr gar nicht schälen, könnt ihr mit Schale lassen, Bio-Karotte einfach nur einmal abwaschen, grob würfeln, auch mit in den Bräter geben. So, den Krustenbraten auf das Gemüse und das war es schon mit der Vorbereitung, ab in den Ofen damit. Den Ofen stellt ihr auf Ober-Unterhitze 140 Grad.

Nach rund einer Stunde können wir den Krustenbraten aus dem Ofen holen und können ihn nun mit Honigbutter einpinseln. Da wird einfach weiche Butter und Honig miteinander verrührt und tragen das Ganze mit einem Pinsel auf den kompletten Krustenbraten drauf. So, und zu guter Letzt geht der Krustenbraten bei 160 Grad für circa eine halbe Stunde noch mal in den Ofen.

Fertig unser Krustenbraten, genau so soll er aussehen, eine schöne Kruste. Was wir eingeschnitten haben, ist aufgegangen und dann können wir ihn auch schon anschneiden.

Zum Krustenbraten passen eigentlich alle Beilagen, Kartoffelsalat Feldsalat, klassische Gemüse, wie Brokkoli oder Rosenkohl oder ihr esst es einfach pur. Perfekt.
Von: Fabio Haebel, Länge: 3:51 Minuten

Das Rezept zum Video:

Ein Krustenbraten braucht eine Kruste, die richtig knusprig ist. Schon beim Anschneiden, muss die Schwarte krachen und im Mund muss die Kruste knuspern. Viele scheuen sich jedoch davor einen Krustenbraten selber zu machen. Dabei sieht der Krustenbraten schwieriger aus, als er ist. Fabio zeigt im Video, wie der Krustenbraten leicht gelingt.

Knusprigen Krustenbraten

Für einen Krustenbraten benötigt man gutes Fleisch - am besten das Schinkenstück vom Schwein. Das Schinkenstück ist schön mager, hat aber auch eine ordentliche Schwarte. Und die Schwarte ist das Wichtigste beim Krustenbraten. Sie muss schön knusprig ausgebacken werden und schützt das Fleisch während des Garens vorm Austrocknen.

Schwarte rautenförmig einschneiden

Nicht nur aus optischen Gründen muss die Schwarte rautenförmig eingeschnitten werden. Das Einschneiden sorgt auch dafür, dass das Fleisch sich nicht zusammenzieht.

Beim Einschneiden der Schwarte ist Vorsicht gefragt, denn das Messer darf wirklich nur die Schwarte und nicht den Braten einschneiden. Ansonsten verliert das Fleisch im Ofen zu viel Fleischsaft und der Braten könnte trocken werden. Am besten eignet sich zum Einschneiden ein richtig scharfes Messer, mit dem man die Schwarte 1 bis 2 mm tief einschneidet.

Den Braten ordentlich salzen

Bevor der Krustenbraten im Ofen gart, muss er noch mit grobkörnigem Salz gewürzt werden. Das Salz wird auf dem Braten und ruhig auch auf der Schwarte und zwischen den Ritzen verteilt. Zusammen mit etwas Röstgemüse kommt der Krustenbraten nun in den Backofen. Kurz vor Ende der Garzeit wird der Braten noch mit Butter und Honig eingerieben und bei starker Hitze weiter gebraten wird. Nun kommt die rautenförmig eingeschnittene Kruste schön zur Geltung und knackt herrlich beim Anschneiden.

Biersauce zum Krustenbraten

Bei den weiteren Zutaten, besonders was die Soße zum Krustenbraten betrifft, lassen sich viele Rezepte finden. Eine Biersauce ist zum Krustenbraten besonders begehrt. Dazu einfach Weizenbier, Weißbier, Malzbier oder ein anderes Bier nach Wunsch mit in den Bräter geben, mit Salz und Kümmel würzen und am Ende gegebenenfalls mit Sauerrahm abschmecken.

Semmelplätchen als Beilage zum Krustenbraten

Zu dem Krustenbraten passen als Beilage besonders gut Semmelplätzchen oder Semmelknödel.

Rezept für knusprigen Krustenbraten >>

Video ist sein Ding. Essen auch. Beides zusammen verbindet Philipp, um euch das Nachkochen zu vereinfachen!

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