Kartoffelgratin mit Käsechip
Kartoffelgratin ist ein echter Rezeptklassiker

Ob als Beilage oder einfach nur so, das Kartoffelgratin ist seit über 200 Jahren ein absoluter Klassiker. Wie ihr andere Köche alt aussehen lassen könnt und welche Tipps ihr dafür braucht, das zeige ich euch. Bei eurem Kartoffelgratin müsst ihr natürlich auf die Auswahl eurer Kartoffeln achten.

Ich persönlich verwende vorwiegend-festkochende Kartoffeln, dann müssen wir die vorkochen. Solltet ihr auf mehlig-kochende Kartoffeln zurückgreifen, könnt ihr darauf verzichten. Im ersten Schritt bereiten wir unsere gewürzte Sahne vor. Dafür verwenden wir natürlich Sahne. Wir nehmen ein Schluck Gemüsefond, getrockneten Majoran, eine gute Prise Pfeffer, grobes Salz und genau wie Majoran, ist auch Muskatnuss ein klassisches Kartoffelgewürz.

Das Ganze stellen wir auf den Herd und kochen das mit den Kartoffeln gleich hoch. Die schneiden wir uns einmal, bei so einer kleinen Portion mach ich das direkt mit dem Messer, ohne Küchenreibe und schneide die in circa 1 bis 2 Millimeter dicke Scheiben. Wir machen unser Gratin ja heute in so einer kleinen Königspastetenform. Die Kartoffeln geben wir einmal gesamt zu unserer gewürzten Sahne. Und dann stellen wir das Ganze mal auf den Herd. Damit die Stärke der Kartoffeln nachher das Gratin abbindet, kochen wir das Ganze einmal auf. Ruhig 1 bis 2 Minuten köcheln lassen, das verkürzt auch eure Garzeit beim Gratin.

So, das Ganze einmal vorgekocht, füllen wir es direkt in unsere Förmchen, einmal ausgebuttert. Immer mal wieder ein bisschen Flüssigkeit dazugeben. Sollte schon ordentlich Sahne dabei sein. Und dann können wir das Ganze schon in den Ofen stellen bei circa 160 Grad, bei den kleinen Förmchen 10 bis 12 Minuten. Und dann noch mal hochdrehen auf 170 Grad und da auch noch mal circa 5 bis 10 Minuten garen lassen.

So, während das Gratin im Ofen schmort, kümmern wir uns mal um unseren Käsechip. Wie ihr gesehen habt, habe ich noch kein Käse auf das Gratin gestreut, ich mach das immer separat. Wir machen jetzt einen Käsechip und so kann jeder eurer Gäste oder aus der Familie entscheiden, ob er Käse essen möchte oder nicht.

Ich persönlich nehme immer Gruyère oder Appenzeller, also einen sehr würzigen Käse, wenn ihr ein bisschen milder haben wollt, würde ich auf einen Emmentaler oder Edamer zurückgreifen. Eine gefettete Form, eine kleine Handvoll Käse, ein bisschen platt drücken und genauso gebt ihr das in den Ofen. Fast fertig ist er unser Käsechip, ist natürlich noch wahnsinnig heiß jetzt und der muss noch ein bisschen auskühlen, damit wird der Käse wieder hart, beziehungsweise das Fett in Käse wird Hart.

Wir können ihn, weil wir es vorgefettet haben, einfach rausziehen, lassen ihn abkühlen, der wird richtig fest und wir stecken ihn gleich ins Gratin. So, fertig ist unser Gratin. Unser Chip müsste auch schon ausgekühlt sein, das sieht gut aus. Den könnt ihr einfach am Rand mit ins Gratin stecken und fertig ist euer Kartoffelgratin und jeder kann selbst entscheiden, mit oder ohne Käse.
Von: Fabio Haebel, Länge: 4:13 Minuten

Kartoffelgratin ist ein echter Rezeptklassiker – ob als Hauptspeise oder als köstliche Beilage: Mit einem Kartoffelgratin kann man eigentlich nichts falsch machen! Für das perfekte Kartoffelgratin benötigen Sie natürlich zunächst Kartoffeln.

Wenn Sie vorwiegend festkochende Kartoffeln verwenden, müssen Sie Ihre Kartoffeln vorkochen, wenn Sie mehlige Kartoffeln verwenden, können Sie sich diesen Arbeitsschritt sparen. Die Kartoffeln werden in Scheiben geschnitten – für kleine Portionen reicht ein scharfes Messer, für große Portionen können Sie auch Ihre Küchenmaschine verwenden.

Kartoffelgratin – als Hauptspeise oder Beilage

Mischen Sie Sahne, Gemüsefond und Gewürze, schichten Sie die Kartoffelscheiben in eine Auflaufform und bedecken Sie die Kartoffeln mit der Sahne. Fabio benutzt kleine Pastetenförmchen – so sieht das Gratin als Beilage besonders hübsch aus. Falls Sie kleinere Förmchen benutzen, bedenken Sie, dass sich die Garzeit entsprechend verkürzt.

Alle Rezepte von Fabio findet ihr hier >>

Käsekruste oder Käsechips

Normalerweise enden Rezepte für Kartoffelgratin mit einer goldgelben Käseschicht – falls Sie aber nur wenig Käse verwenden möchten oder Ihren Gästen die Wahl lassen möchten, ob sie Käse essen möchten oder nicht, können Sie kleine Käsechips zubereiten.

Wer es gerne würzig mag, verwendet Gruyère oder Appenzeller, wer lieber milden Käse mag, greift zu Edamer oder Emmentaler. Die knusprigen Käsechips aus dem Ofen schmecken herrlich und sehen als Segel im Kartoffelgratin auch noch hübsch aus – so simpel und lecker!

Rezept: Kartoffelgratin mit Käsechip

Video ist sein Ding. Essen auch. Beides zusammen verbindet Philipp, um euch das Nachkochen zu vereinfachen!

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