Hefeteig - So gelingt er immer
Hefeteig - So gelingt er immer

Hefeteig ist für viele ein Angstgegner beim Backen. Erst geht er nicht auf und dann wird er noch zäh. Jetzt kommen noch ein paar Tipps, wie ihr ganz bestimmt beste Freunde werden. Fangen wir mit der wichtigsten Frage an, welche Hefe. Bei frischer Hefe gilt, je frischer, desto besser. Im Supermarkt unbedingt auf das Haltbarkeitsdatum achten.

Im Kühlschrank Zuhause ist sie ungefähr zehn Tage haltbar. So ein Würfel hier, der geht für 500 Gramm Mehl. Wenn ihr mal keine frische Hefe findet, ist trockene Hefe eine super Alternative. Die lässt sich anderthalb Jahre in der Vorratskammer aufbewahren und die gute Nachricht, sie arbeitet genauso gut wie frische Hefe. Unsere Zutaten für einen süßen Hefeteig sind Mehl, Milch, Butter, Zucker, eine Prise Salz, Eier und Hefe. Wenn ihr einen herzhaften Hefeteig backen wollt, zum Beispiel für Pizza, dann lasst einfach den Zucker weg.

Wichtig ist, dass die Zutaten auf Zimmertemperatur sind. Eier und Butter sollten möglichst früh aus dem Kühlschrank geholt werden, dann kann die Hefe gut arbeiten und der Teig schön aufgehen. Zum Auflösen der Hefe habe ich die Milch leicht erwärmt. Vorsicht nicht zu heiß, sonst können die Hefezellen nicht arbeiten. Die Hefe bröckeln wir jetzt hier rein und lösen sie unter Rühren mit einem Schneebesen auf. Das kann ein bisschen dauern, einfach so lange rühren, bis sich die Hefe komplett aufgelöst hat.

Unseren Hefeteig bereiten wir heute auf der Arbeitsplatte zu. Dafür ein bisschen Platz schaffen und das Mehl einfach ausbreiten. Ich forme jetzt eine Mulde, da gießen wir die Flüssigkeit rein. Gut aufpassen, dass nirgendwo ein Riss ist, sonst läuft es aus. Nehmen wir erst mal soviel. Schlagen wir die Eier rein und jetzt einfach mit zwei Fingern ein bisschen drehen und immer mehr Mehl einarbeiten. Ei aufschlagen. So.

Einfach langsam mit kreisenden Bewegungen den Teig in die Flüssigkeit einarbeiten, sodass langsam ein geschmeidiger Teig entsteht. Jetzt gießen wir noch den Rest Flüssigkeit dazu. Wir schlagen noch das letzte Ei drauf. Am Ende einfach versuchen, das so zu vermengen, und dann schnell kneten. Hefeteig ist am Anfang immer ziemlich feucht und klebrig.

Wichtig ist kneten. Denn je mehr wir kneten, desto elastischer wird der Teig, desto weniger sieht der dann auch so aus. Jetzt kommt noch die Butter dazu, auch in den Teig einarbeiten und den Zucker. Meine Knettechnik ist einfach, den Teig immer von links nach rechts zu bewegen, und hier mit dem Handballen richtig reindrücken.

Wir brauchen Kraft, der Teig muss bewegt werden. Sollte der Teig zu feucht sein, einfach noch ein bisschen Mehl draufrieseln lassen und weiter kneten. Man sieht, der Teig wird jetzt schon elastischer, trotzdem immer weiter kneten. Ganz schön anstrengend. Eine Prise Salz nicht vergessen, die könnt ihr am Anfang oder am Ende mit in den Teig kneten.

Unser Hefeteig ist jetzt fertig und braucht Ruhe. Dafür einfach in eine große Schüssel legen, ein Küchentuch drüber machen, dann für 45 Minuten an einem warmen Ort stellen, zum Beispiel die Heizung, dann noch mal ein bisschen durchkneten und noch mal für 20 Minuten auf die Heizung stellen. Denn der Hefeteig, der mag es wirklich, wenn er richtig viel Zeit hat, um schön aufzugehen.

Während mein Hefeteig jetzt wächst und gedeiht, denke ich schon mal darüber nach, was ich daraus backen kann. Franzbrötchen zum Beispiel. Und ich bin mir sicher. Mit unseren Tipps werdet ihr und der Hefeteig, allerbeste Freunde.
Von: Rike Dittloff, Länge: 5:12 Minuten

Das Rezept zum Video:

Hefeteig ist für viele ein Angstgegner beim Backen. Erst geht der Hefeteig nicht auf und dann wird er auch noch zäh. Dabei ist das Backen mit Hefeteig keine Zauberei. Back-Fee Rike verrät euch in ihrer Backschule, was ihr beim Backen mit Hefeteig beachten solltet.

Rezept: Der perfekte Hefeteig >>

Fangen wir mit der wichtigsten Frage an: Welche Hefe?

Frische Hefe

Bei frischer Hefe gilt, je frischer, desto besser. Im Supermarkt unbedingt auf das Haltbarkeitsdatum achten. Im Kühlschrank Zuhause ist die frische Hefe ungefähr zehn Tage haltbar.

Trockenhefe

Wenn ihr mal keine frische Hefe findet, ist trockene Hefe eine gangbare Alternative. Trockene Hefe lässt sich anderthalb Jahre in der Vorratskammer aufbewahren und arbeitet im Teig genauso gut wie frische Hefe.

Zutaten für süßen Hefeteig

Für unseren Hefeteig benötigen wir Mehl, Milch, Butter, Zucker, eine Prise Salz, Eier und eben Hefe. Wichtig ist, dass die Zutaten auf Zimmertemperatur zubereitet werden. Eier und Butter sollten möglichst früh aus dem Kühlschrank geholt werden, dann kann die Hefe gut arbeiten und der Teig schön aufgehen. Hersteller empfehlen auf ein Kilogramm Teig einen halben Würfel Hefe.

Franzbrötchen aus Hefeteig >>

Zutaten für herzhaften Hefeteig

Wenn ihr einen herzhaften Hefeteig backen wollt, zum Beispiel für Pizza, dann lasst einfach den Zucker weg.

Video ist sein Ding. Essen auch. Beides zusammen verbindet Philipp, um euch das Nachkochen zu vereinfachen!

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