Bierdosenhähnchen - Beer Can Chicken
Beer Can Chicken - Bierdosenhähnchen

Hallo bei Hack'n'Roll. Ich bin Marc und heute gibt es Beer Can Chicken. Beer Can Chicken deshalb, normalerweise nimmt man eine Bierdose dafür. Wir nehmen keine Bierdose, weil es kann passieren durch die Hitze, wenn wir es auf den Grill stellen, fängt der Lack an auszudünsten. Kann passieren. Das kriegt so einen leicht metallischen, lackigen Geschmack in das Fleisch, in das Hähnchen, das wollen wir natürlich nicht. Ich hab hier so ein Hähnchen halter. Da haben wir hier unsere Flüssigkeitsschale, da kommt unser Bier rein. Ich hab hier ein schönes Schwarzbier mitgebracht, was Schönes, Kräftiges. Ihr könnt auch ein Malzbier nehmen oder auch eine andere Flüssigkeit zum Beispiel ein Jägermeister oder Tequila oder so, je nachdem, in welche Richtung ihr gehen möchtet.

So, wir haben hier jetzt eine schöne Maispoularde, erkennt man ganz gut an der gelblichen Haut. Das kommt daher, weil die mit Mais gefüttert werden. Und hier vorne am Flügel haben wir ein Piercing, das ist eine Markierung. Daran erkennt man, dass es ein freilaufendes Hähnchen ist. Mir ist es persönlich sehr wichtig, achtet ihr auch einfach drauf. Ich mach die Poularde jetzt küchenfertig, das heißt, ich zieh mir die mir mal so ran. Dann haben wir hier unten den Strunz, das ist der Arsch und den wollen wir nicht mitessen. Abschneiden. Hier unten sind auch noch mal so kleine Fettpolster, die wollen wir natürlich nicht haben, auch leicht wegschneiden.

Und jetzt kommen wir zum Hals. Und zwar hier seht ihr, das Tier hat hier den Hals, das ist ein bisschen zu viel Haut, die würde jetzt einfach nur runterhängen, wabbelig werden, das ist nicht ganz so schön. Deswegen hier ansetzen, abschneiden, marinieren. Dazu brauchen wir ein bisschen Öl, ich nehme jetzt hier ein Rapsöl, ihr könnt aber auch gern ein Traubenkernöl nehmen oder ein Sonnenblumenöl. Und jetzt von allen Seiten richtig schön einreiben. Ich hab jetzt hier eine Marinade wieder mal vorbereitet. Dieses Rezept kriegt ihr wieder auf unserer Internetseite.

Wir haben jetzt hier Maisgrieß, Salz, Pfeffer, ein bisschen Kurkuma, ein bisschen Zwiebelgranulat und Rosmarin. So sieht sie aus. Einmal schön kräftig drüber geben. Den Maisgrieß nehme ich ganz gerne beim Hähnchen, und zwar erst mal heben wir den Geschmack natürlich von dem Hähnchen noch mal nach oben. Und wir kriegen eine richtig schöne krosse Haut. Jetzt auch ganz wichtig, Marinade in das Hähnchen reingegeben, schön innen drin einreiben. So ist das Hähnchen fertig mariniert. Jetzt kommt es auf den Hähnchenhalter. Zwar einmal bitte den Halter nehmen und dann so vorsichtig reindrücken. So sieht es aus, jetzt setzen wir das einmal ganz kurz hier hin. Die Keulen kommen nach vorne und die Flügel, damit die nicht so langweilig runterhängen, bitte einmal so nach hinten klappen. Liegt dann schön in der Sonne, wird schön gebräunt von allen Seiten und oben kommt jetzt der Pinöppel rein. Wir nehmen jetzt ein bisschen Bier, ich hab hier ein schönes dunkles mitgebracht, einen guten Schluck reingegeben, so 3/4 voll und dann setzen wir das Hähnchen drauf.

Das Hähnchen stellen wir jetzt in eine indirekte Zone für circa 70 bis 80 Minuten bei 150 bis 160 Grad. Deckel drauf. Und dann warten. So, wir gucken jetzt mal nach unserem Beer Can Chicken. Vorsichtig den Deckel öffnen. Guckt euch dieses Prachtexemplar an. So muss ein Hähnchen aussehen. Vorsichtig runternehmen. Hinten festhalten und ab aufs Brett damit. Ein guter Tipp ist oben einfach mal vorsichtig reindrücken in die Brust, da merkt ihr, ob es noch leicht weich ist. Wenn es eine gewisse Festigkeit hat, ist es soweit oder ansonsten ein Zahnstocher nehmen oder so einen kleinen Holzschaschlikspieß, oben reindrücken. Wenn ein weißer Fleischsaft rauskommt, ist es fertig.

Ich nehme mal den Verschlussstopfen hier oben raus. So, ich zeige euch jetzt mal, wie man so ein Hähnchen vernünftig tranchiert. Dazu löse ich jetzt erst mal den einen Unterschenkel aus, vorsichtig die Haut einschneiden und den Schenkel leicht nach außen ziehen. Jetzt hört ihr schon, wie kross das ist. Hier unten ist ein Gelenk, das schneide ich jetzt vorsichtig durch, das müsst ihr genau treffen, dann habt ihr einen ganzen Unterschenkel ausgelöst. Jetzt kommen wir zur Brust, dazu nehmt ihr das Hähnchen so. Dann seht ihr hier oben in der Mitte einen weißen Strich, das ist das Brustbein. Und da lang, müsst ihr ein bisschen versetzt davor einschneiden. Und dann könnt ihr richtig schön an der Karkasse, das ist das Knochengestell von dem Hähnchen, lang schneiden und die Brust auslösen.

Und dann kosten wir einmal. Lecker.
Von: Marc Balduan, Länge: 6:09 Minuten

Das Rezept zum Video:

Bei Grillen für Profis mit Hack’n’Roll gibt es heute Beer Can Chicken. Übersetzt bedeutet das "Bierdosenhähnchen". Marc zeigt euch im Video seine Variante für knusprig-zartes Hähnchenfleisch mit leckerem Bieraroma. 

Hähnchen-Halter statt Bierdose

Auf unserem Grill wird es teilweise so heiß, dass sich durch die Hitze der Lack der Bierdose lösen und in das Fleisch dünsten könnte - und das wollen wir natürlich nicht. Dadurch bekäme das Hühnchen einen leicht metallischen, lackigen Geschmack. Außerdem hört sich das nicht besonders gesund an.

Für unser Beer Can Chicken benutzen wir daher einen speziellen Hähnchen-Halter aus Edelstahl. In diesem Halter gibt es eine eigene Schale für das Bier und lösen kann sich da auch nichts. Für sein Rezept verwendet Marc Balduan ein schönes dunkles Schwarzbier. Alternative Rezepte verwenden statt dem Bier andere Flüssigkeiten wir Malzbier, Tequila oder Jägermeister.

Das Hähnchen ordentlich einreiben

Bevor es auf den Grill geht wird das Hähnchen mit Pflanzenöl eingerieben und mit einer Marinade aus Maisgrieß, Salz, Pfeffer, ein bisschen Kurkuma, ein bisschen Zwiebelgranulat und Rosmarin mariniert. Mehr über das richtige Marinieren von Fleisch und die passende Marinade erfahren Sie im Grill-Spezial: "Chutney & Rub: für Grill-Gourmets nur selbst gemacht".

Das fertig präparierte Hähnchen stellen wir in eine indirekte Zone für circa 70 bis 80 Minuten bei 150 bis 160 Grad auf den Grill. Deckel drauf. Und dann warten. Fertig ist das Beer Can Chicken.

Beer Can Chicken aus dem Backofen

Wer keinen Kugelgrill hat, kann sein Bierdosenhähnchen auch zuhause im Backofen zubereiten. Dafür den backofen auf 180 Gran Ober-/Unterhitze vorheitzen und das Beer Can Chicken ebenfalls 70 bis 80 Minuten garziehen. Zur Sicherheit zwischendurch immer mal wieder gucken, ob das Hähnchen schon gar ist.

Beer Can Chicken - Rezept >>

Video ist sein Ding. Essen auch. Beides zusammen verbindet Philipp, um euch das Nachkochen zu vereinfachen!

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