New York Strip Steak
New York Strip Steak vom Grill

Diese beiden Ladys sind New York Strip Steaks. Das New York Strip Steak wird aus dem Roastbeef geschnitten, und zwar sitzt das Roastbeef so an der Wirbelsäule. Ich hab hier mal das Ausgelöste mitgebracht. Hier haben wir die Wirbelsäule, hier auf der Seite ist das Roastbeef, das ist ein Muskel, damit die Kuh nicht durchhängt. Auf der anderen Seite ist das Filet. Ich hab das schon mal ausgelöst. So sieht dieser Knochen aus, auch bekannt als T-Bone.

Ihr seht hier eine schöne Stärke. Ich habe jetzt so ein schönes dickes Fleischermesser genommen, die Breite. Warum wir das so stark schneiden, ist ganz einfach gesagt, dicke Steaks lassen sich einfacher Grillen als dünne Steaks. Können auch mal einen kleinen Moment länger auf dem Grill liegen, mal einen kurzen Moment länger ziehen, ohne dass sie gleich trocken werden.

Hier oben haben wir einen sehr kräftigen Fettdeckel. Der Fettdeckel ist jetzt nicht eingeschnitten, das müssen wir aber machen, weil darunter sitzt eine Sehne. Die würde sich beim Grillen zusammenziehen und dann würde das Steak so aussehen. Und das sieht natürlich nicht schön aus. Wir wollen ein richtig tolles Steak haben. Genau so bis kurz vor das Fleisch einschneiden und nicht das Fleisch einschneiden, weil sonst tritt Fleischsaft aus. Habt ihr hochwertiges Fleisch, dann wird nicht so viel Fleischsaft austreten. Das ist meistens bei minderwertigen Sachen, die hochgezüchtet sind, aufgeputscht sind, haben wir einen sehr großen Wasserspeicher, dadurch tritt auch mehr Fleischsaft aus.

Diese Menge Öl reicht komplett für ein Steak aus. Schön einreiben, Rohrzucker, leicht zuckern, das soll nicht süß sein, aber eine Prise gehört ran. Schön Salz rauf, eine gute Menge. Wir haben ein dickes Steak. Pfeffer bitte wieder erst im Nachhinein. Kurz einmassieren und dann noch mal so circa 10 bis 15 Minuten einfach mal kurz liegen lassen. Das Steak bitte immer mit den Händen auflegen, damit wir schön die Stärke behalten. Weil wenn ihr es mit einer Zange hochzieht, kriegen wir verschiedene Stärken, das ist ungünstig, weil wir dann ungleichmäßige Garstufen im Fleisch haben.

Und dann brauchen wir so circa 30 bis 45 Sekunden. Deckel aufmachen, so sieht's aus, vorsichtig lösen, umdrehen. Jetzt seht ihr hier schon wieder die schönen Brandings. Wir haben hier eine schöne krosse Note am Fett, das vordere Steak auch. Deckel wieder zu, das gleiche Spiel noch mal. Die Zeit ist auch vorbei. Den Deckel vorsichtig öffnen, entsteht ganz schön Rauch, kurz weggehen. Das ist normal, weil wir eine sehr fette Schicht haben, was runtertropft. Hier seht ihr, wie das Fett anfängt zu brodeln, es wird schön kross.

Jetzt ziehen wir es so an die Seite mit der Fettseite zur Kohle hin. Die Hitze strahlt jetzt hier ans Fett, das wird genauso schön kross. Genial. Deckel zumachen bitte. Dann noch mal so circa 10 bis 15 Minuten nachziehen lassen, runternehmen, kurz ruhen lassen, anschneiden, lecker. Hier seht ihr jetzt richtig schön das Krosse. Es ist schön nachgezogen, genau auf Punkt, wie wir es haben wollen.

Ich schneide die jetzt mal auf. Und hier seht ihr schon durchgehend zart rosa, keine gräulichen Ränder. Weil wir es nicht so lange haben angrillen lassen. Jetzt kommt ein bisschen grob geschroteter Pfeffer rauf und dann lass ich es mir gut gehen. Das ist der Oberhammer. Der Fettschmelz, dieses Krosse von dem Fett, der Dry-Aged-Geschmack, einfach nur Hammer. So mein Kleiner, du musst auch wieder kosten. Das ist lecker oder. Eins A. Schmeckst du das raus, dieses Dry-Aged, diese Kruste. Das ist doch ein Knaller.

Die Färbung, vorhin beim Aufschreiben, durch dieses Ruhen lassen siehst du hier keinen Fleischsaftverlust. Außerdem, das ist auch noch mal ein gutes Zeichen bei hochwertigem Fleisch, dass du nicht so viel Fleischsaftverlust hast. Wenn du ein minderwertiges Fleisch hast, da ist sehr viel Wasserspeicher, wie bei einem der Anabolika nimmt oder so. Wenn der auf die Toilette geht, hat der keine Muckis mehr. Weil, wenn du überlegst, bei was für einer Temperatur wir das angegrillt haben und wie es jetzt aussieht, denkt man normalerweise nicht. Das war ja ganz einfach, das ist ja nicht, ich mach hier ja keine Zauberei oder so. Ich grill das einfach nur.
Von: Marc Balduan, Länge: 4:23 Minuten

Das Rezept zum Video:

Das New York Strip Steak wird aus dem Roastbeef geschnitten. Das Roastbeef wiederum sitzt an der Wirbelsäule. Das Fleisch stammt also aus der kurzen Lende, einem Abschnitt rechts hinter den Rippen. Andere Namen für das New York Strip Steak sind zum Beispiel Shell-Steak, Steak Kansas City, Top-Lende Steak oder Hotel-Schnitt Steak. Diese Art von Fleisch ist besonders für seine vollmundigen Geschmack und seine Zartheit bekannt.

Beim New York Strip Steak den Fettdeckel einschneiden

Auf dem Steak befindet sich ein sehr kräftiger Fettdeckel. Der Fettdeckel muss vor dem Grillen eingeschnitten werden, weil darunter eine Sehne sitzt. Die würde sich auf dem Grill zusammenziehen und dann würde das New York Strip Steak sich ebenfalls zusammen ziehen und hätte am Ende eine U-Form.

Beim Einschneiden aber vorsichtig sein und nicht das Fleisch einschneiden, weil sonst Fleischsaft austritt. Bei hochwertigem Fleisch tritt nicht so viel Fleischsaft aus. Billigeres, hochgezüchtetes Fleisch hat meistens einen sehr großen Wasserspeicher. Dadurch tritt auch mehr Fleischsaft aus.

Steak nur leicht würzen

Das Steak mit Öl einreiben, mit Rohrzucker leicht zuckern und am Schluss schön Salz drauf. Pfeffer kommt erst nach dem Grillen auf das Steak. Würde man das Fleisch vor dem Grillen pfeffern, würde der Pfeffer verbrennen und bitter schmecken.

Rezept: New York Strip Steak vom Grill >>

Video ist sein Ding. Essen auch. Beides zusammen verbindet Philipp, um euch das Nachkochen zu vereinfachen!

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