Cheeseburger vom Grill
Cheeseburger vom Grill

Willkommen bei Hack'n'Roll. Heute machen wir richtig tolle Cheeseburger. Dafür produzieren wir unser Hackfleisch selber. Wir haben große Stücke geschnitten aus der Oberschale vom Rind, das ist ideal für ein Burger, das lass ich jetzt komplett durch. Maschine aus und jetzt kommen wir zum würzen.

Burger machen ist ja eine kleine Wissenschaft für sich. Wichtig ist es beim Hackfleisch, dass wir ein Fettgehalt haben von circa 15 Prozent. Wenn ihr euch da unsicher seid, geht zu eurem Fleischer, der lässt euch das auch durch. Ansonsten Salz und Pfeffer mit ran, leicht vermengen, dass das Fett überall schön gleichmäßig ist. Normalerweise habt ihr so Paddys Zuhause, die sind so 100, 120, 125 Gramm schwer. Aber da wir Burger machen wollen, sind die ein bisschen schwerer.

Wir formen ein paar Kugeln, die werden circa 200 Gramm schwer. Jetzt kommt ein Trick und der ist wichtig. Jetzt müssen wir die Masse leicht hin und her bewegen. Und zwar aus folgendem Grund, dass die Eiweiße sich ein bisschen lösen und dass wir eine Bindung an das Fleisch bekommen. Weil sonst würden die einfach beim Grillen kaputtgehen, zu viel Fleischsaft würde austreten und das wollen wir natürlich nicht. Wenn ihr merkt, dass die Burger an euren Händen anfangen zu kleben, dann sind sie fertig. Zur Seite legen und den nächsten beginnen.

So sieht es aus, jetzt nehmen wir eine Burger-Presse. Da ist es wichtig ein bisschen Wasser zu nehmen, damit das Hackfleisch nicht an der Presse kleben bleibt oder ansonsten einfach mit der Hand formen, das geht natürlich auch, aber die Presse sieht cooler aus. Das Schöne an der Burger-Presse ist, die hat oben so eine kleine Kuhle, und die ist wichtig. Die könnt ihr euch Zuhause auch mit der Hand reindrücken, das mach ich mal hier, einfach den Burger so formen. Jetzt seht ihr, dass die auch nicht so kaputt gehen und einfach so eine kleine Kuhle reindrücken. Wenn wir die nachher grillen, dann zieht sich der Fleischsaft ins Fleisch und dann würden die rund werden. Und ein runder Burger zu belegen das ist immer so eine Sache, der Deckel kippelt immer so. Also Kuhle rein, dann passiert das nicht.

So sehen sie aus mit der Presse und so per Hand sieht schöner aus oder. Ein guter Tipp noch, einfach den Burger kurz in den Kühlschrank, dass sie noch mal runterkühlen, so 30 Minute bis eine Stunde und dann ab auf den Grill. Ich hab den Grill vorgeheizt auf circa 240 Grad. Die erste Burgerseite wird circa 4 Minuten, die zweite Burgerseite circa 2 1/2 Minuten, jetzt warten wir einfach ab. Die Wartezeit ist jetzt vorbei. Jetzt sieht man schön die Eiweiße, die sind geronnen, jetzt ist der Burger zum Wenden bereit. Ihr seht jetzt hier oben schöne Brandings. Andere Seite jetzt noch mal so circa 2 Minuten. Jetzt sind unsere Burger so weit. Wir haben eine schöne Bräunung. Die ziehen wir jetzt hier rüber.

Jetzt kommen unsere Zwiebeln drauf und dann schön den Käse. Der helle ist ein Manchego und der orangefarbene ist ein Cheddar-Käse. Den geben wir jeweils oben drauf, dann kann der schön schmelzen. Bacon nicht vergessen. Die Deckel lege ich oben auf die Warmhalteroste und die Böden mit der Schnittseite nach unten auf die direkte Grillroste. Die müssen leicht kross sein, sonst schmecken sie nicht. Den Bacon kurz einmal wenden, der soll nicht zu kross werden, weil sonst wird er trocken, das schmeckt nicht. Deckel kurz zu und wir warten.

Unsere Böden, unsere Deckel sind soweit, der Bacon ist schön kross geworden, fangen wir mit den Böden an und bauen uns hier eine kleine Burgerstraße auf. Eine schöne Sauce habe ich schon mal vorbereitet, das ist ein Mix aus Ketchup, Senf und einer BBQ-Sauce, alles eins zu eins. Das Auge isst ja auch mit, wisst ihr ja. Unsere schönen Tomaten. Jetzt ganz wichtig, unseren Bacon nicht vergessen der kommt oben drauf, schön verteilen, das ist ein Burger. Wer da zum Vegetarier wird, ist selber schuld. Lecker. Unsere Burger sind fertig und so sollte ein Burger aussehen. Und da beiß ich jetzt einfach rein. Hammer.
Von: Marc Balduan, Länge: 4:47 Minuten, Aufrufe: 113.547

Das Rezept zum Video:

Cheeseburger machen ist eine Wissenschaft für sich. Wichtig ist zum Beispiel beim Hackfleisch, dass es einen Fettgehalt von zirka 15 Prozent hat. Absolute Grill-Profis stellen selbst die Hackfleisch-Buletten für ihre Cheeseburger selber her - und Hack’n’Roll-Chefkoch Marc Balduan IST ein Profi. Wenn ihr euch da unsicher seid, geht zu eurem Fleischer, der lässt euch das auch durch.

Cheesburger mit selbst gemachten Paddys

Für unsere Cheeseburger formen wir Paddys, die zirka 200 Gramm schwer sind. Das ist dann schon eher ein Männer-Burger. Bei Bedarf lässt sich die Menge Hackfleisch aber natürlich individuell anpassen. Marc benutzt zum Formen der Paddys eine spezielle Form, die in der Mitte eine kleine Kuhle eindrückt. Wenn sich das Fleisch dann beim Grillen bzw. Braten ein bisschen zusammen zeiht, entsteht so nicht der sonst für Hackfleisch-Buletten typische Buckel und die Paddys passen schön plan auf den Burger.

Hackfleisch auf dem Grill

Dann wird der Grill vorgeheizt auf ungefähr 240 Grad. Die Buletten auf einer Seite vier Minuten braten, die zweite Burgerseite bekommt noch mal zwei bis drei Minuten Feuer. Außer dem Fleisch kommen auf den Cheeseburger noch Manchego- und Cheddar-Käse, Bacon eine schöne Sauce aus Ketchup, Senf und einer BBQ-Sauce und Tomaten.

Fertig. So sollte ein Cheeseburger aussehen.

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