Caesar Salad - Einfach lecker
Von: Anna Walz, Länge: 1:27 Minuten, Aufrufe: 69.150

Das Rezept zum Video:

Caesar Salad ist neben dem Burger und amerikanischem BBQ wohl eines der bekanntesten amerikanischen Rezepte.

Für einen typisch-amerikanischen Caesar Salad braucht man einen Romanasalat, ein spezielles Dressing mit Olivenöl, Pfeffer, Salz, Zitronensaft, Senf und Eigelb, sowie Croutons, Parmesan und gebratene Hähnchenstreifen. An Zutaten kann der Romanasalat auch durch Eisbergsalat, Chicorée oder sogar Feldsalat ersetzt werden.

Viele Rezepte des beliebten Caesar Salad arbeiten darüber hinaus mit Sardellenfilets, Avocado, Tomaten oder Garnelen. Mais, Champignons, Sojasprossen, Radieschen, Paprika, Möhrenstifte oder Frühlingszwiebeln sind genau wie Gurke oder Speckwürfel denkbare Zutaten für einen Caesar Salad. Ursprünglich kam Caesar Salad sogar nur mit frischen Zutaten und ganz ohne Fleisch auf den Tisch.

Alle Rezepte haben das typische Dressing aus Eigelb, Olivenöl, Senf, Knoblauch, Zitronensaft, Worcestershiresauce, Salz, Pfeffer und vor allem Mayonnaise, und den über den fertigen Salat gestreuten Parmesan, gemein.

Caesar Salad - ein amerikanisches Original

Den Namen verdankt der Caesar Salad seinem Erfinder, dem italo-amerikanischen Restaurant-Besitzer Cesare Cardini. Im mexikanischen Tijuana betrieb Cardini ein kleines Restaurant, das er Caesers Place nannte. Der Legende nach gab es am 4. Juli 1924 – dem amerikanischen Nationalfeiertag – auf das kleine Restaurant in der mexikanischen Grenzstadt einen wahren Ansturm, da zu der Zeit in Amerika die Prohibition herrschte und viele Amerikaner über die Grenze gegangen waren um in Tijuana den Nationalfeiertag zu feiern. Für einen solchen Ansturm an Gästen war die kleine Küche nicht ausgerichtet.

Um alle Gäste mit Essen versorgen zu können beschloss Cesare aus der Not eine Tugend zu machen und kreierte auf Grundlage der noch ausreichend vorhandenen Zutaten einen neuen Salat, den Caesar Salad.

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Caesar Salad: Mehr als nur ein Geflügelsalat

Caesar Salad ist wegen dem mageren Geflügelfleisch eine perfekte Mahlzeit für warme Sommertage. Fertige Salate und Fastfood-Rezepten haben hingegen nicht selten mehr als 400 Kalorien pro Portion. Da lohnen sich schon eigene Rezepte um frische Salate selber zuzubereiten.

Die für vielen Rezepte benötigte Anchovis Paste besteht aus Sardellen und Sprotten ohne Kopf und ohne Schwanzflosse. Anchovis Paste kann man also leicht selber machen oder fertig zubereitet im Handel erwerben.

Für unser Rezept werden einfach vier Sardellenfilets aus dem Glas zusammen mit den anderen Zutaten püriert. Neben den Sardellenfilets kommen in das Dressing an Zutaten drei Knoblauchzehen, ein Eigelb, Salz, Senf, Pfeffer Zitronensaft. Das Olivenöl wird nach dem Pürieren vorsichtig nach und nach dazu gegeben, bis eine cremige Masse entstanden ist. So entsteht am Ende das für Caesar Salad so typische Dressing.