Zucchini-Piccata auf Tomatenkompott mit Nudeln und Pesto
Von: Carsten Dorhs, Länge: 17:10 Minuten, Aufrufe: 108.818

Der Ausdruck Piccata kommt aus dem Italienischen, genauer gesagt aus der italienischen Küche. Die Bezeichnung Piccata steht für kleine, geschnittene Scheiben, die paniert oder gebraten werden. Es gibt zahlreiche Rezepte für dieses leckere italienische Gericht. Das wohl bekannteste Rezept ist die Piccata alla milanese.

Piccata alla milanese

Für Piccata milanese wird Kalbsfleisch verwendet, welches mit Mehl, Ei, Weißbrotbrösel und Parmesan umhüllt und paniert wird. Dazu werden laut Original-Rezept Spaghetti und eine Tomatensoße serviert. Es gibt aber auch unzählige Rezepte mit Fisch oder auch Gemüse. Es gibt zum Beispiel auch viele Rezepte mit Zucchini! Und ein solches Rezept hat Carsten Dorhs sich für diesmal vorgenommen. Es gibt: Zucchini-Piccata auf Tomatenkompott mit Nudeln und Pesto.

Piccata vegetariana: vegetarisch und lecker

Piccata kann also auch vegetarisch sein: Chefkoch Carsten Dorhs zeigt Ihnen ein leckeres vegetarisches Rezept mit Piccata aus Zucchini. Wer keine Zucchin mag, kann auch andere Gemüse verwenden - das Rezept ist überaus wandelbar: Anstelle der Zucchini können Sie zum Beispiel auch Auberginen, Kürbis oder Sellerie – verwenden. Was auch immer Ihnen in den Sinn kommt (und was sich in kleine Scheiben schneiden lässt.)

Piccata schmecken besonders lecker in Kombination mit Tomaten. Carstens rundet sein Rezept mit einem leckeren Tomatenkompott, Nudeln und Pesto ab – eine wahre Gaumenfreude, nicht nur für Vegetarier!

Auf die Panade kommt es an

Wie viele Rezepte, die italienisch inspiriert sind, ist die Zubereitung schnell und simpel. Das Rezept für die Piccata kommt mit wenigen Zutaten aus: frisch geriebener Parmesan, Eier und Zucchini. Auch die Zubereitung ist simpel. Parmesan und Ei werden zur leckeren Panade für die Zucchini. Das Ei wird zunächst gut verquirlt und der Parmesan untergehoben, bis eine zähflüssige Masse entsteht.

Die Zucchini werden, wie es sich gehört, in dünne Scheiben geschnitten und in der Ei-Parmesan-Mischung mehrmals gewendet. Da Zucchini problemlos roh gegessen werden können, müssen Sie die Scheiben nur kurz anbraten: Eine Minute pro Seite in einer heißen Pfanne reicht aus. Sie sollten schön Farbe bekommen.

Sollten die Zucchini-Scheiben an der Pfanne kleben, ist das kein Problem. Versuchen Sie nicht, die Scheiben von der Pfanne zu kratzen. Schieben Sie die Pfanne einfach vom Herd und lassen sie dort für eine Minute stehen. Die Zucchini beginnen zu schwitzen, d.h., sie verliert Wasser. So lösen sich die Scheiben wieder von der Pfanne.

Das passt zum Rezept: Tomaten

Tomaten sind eine herrliche Ergänzung für viele Rezepte, die ihren Ursprung in Italien haben. Das gilt auch für Piccata. Carsten bereitet ein simples Tomatenkompott als säuerlich, erfrischende Beilage zu. Das Kompott besteht an Zutaten aus Zwiebeln, Knoblauch, Thymian und Tomaten. Das i-Tüpfelchen in diesem Rezept bildet ein köstliches Rucola-Pesto. Das Pesto wird am Ende, wenn Sie das Gericht anrichten, über die Piccata geträufelt – ein vollendetes Geschmackserlebnis!

Rezept: Zucchini-Piccota auf Tomatenkompott mit Rucolapesto und Nudeln >>