Marinierter Lachs an Ratatouillesalat mit Rucolapesto und Brot
Von: Carsten Dorhs, Länge: 15:40 Minuten

Beim Thema Grillen denken die meisten an Schweinesteaks, Bratwürstchen und Folienkartoffeln. Dabei gibt es auch ganz viele Rezepte für Fisch vom Grill. Lachs eignet sich besonders gut zum Grillen, weil er über der Holzkohle leicht räuchert und viele Grillaromen mit aufnimmt. Chefkoch Carsten Dorhs ist mit seinem Grill auf die Veranda ausgewichen. Dort grillt er einen Lachs. Dazu gibt es Ratatouillesalat, Rucolapesto und Brot.

Lachs richtig grillen

Viele Hobby-Köche scheuen sich davor Fisch zu grillen. Die meisten haben schon mal schlechte Erfahrungen mit Fisch auf dem Grill gemacht und sind sich unsicher. Oder es fehlen die richtigen Rezepte und Ideen. Wie ist das mit dem Garpunkt beim Lachs? Soll ich Alufolie benutzen? Und wenn ich keine Alufolie benutze, warum klebt der Lachs dann immer am Grillrost fest? Hier kann geholfen werden.

Lachsfilet am Stück

Zum Grillen eignet sich am besten Lachsfilet. Das ist zwar etwas teurer, macht dafür aber auf dem Grill am wenigsten Probleme und schmeckt hervorragend. Das Lachsfilet muss vor dem Marinieren und dem Grillen küchenfertig gemacht werden. Die Gräten müssen Sie also mit einer Pinzette entfernen. Es gibt Lachsfilet aber auch küchenfertig ohne Gräten zu kaufen.

Marinierten Lachs legt man immer mit der Fleischseite zuerst auf den Grill. Wichtig ist dabei, dass der Grill schön heiß ist. Bei Holzkohle sind das 230 bis 290 Grad Celsius. Die große Hitze hilft, dass der Lachs nicht am Grillrost festklebt. Vorausgesetzt der Lachs wurde gut mariniert oder eingeölt.

Lachs nur einmal wenden

Auf dem Grill wird der Lachs nur einmal gewendet. Die Hautseite braucht noch weniger Zeit zum Garen als die Fleischseite. Wenn der Fisch gar ist, kann man das Filet von der haut trennen. Für die Optik kann es aber auch interessant sein die Haut mit zu servieren. Versierte Fischesser stören sich in der Regel nicht an der Haut – eher im Gegenteil.

Zubehör zum Grillen von Fisch

Eigentlich braucht man kein spezielles Zubehör um Fisch auf dem Grill zuzubereiten. Wer regelmäßig Fisch grillen möchte, kann sich die Sache aber erheblich einfacher machen, wenn er sich beispielsweise Fischkörbe oder eine Fischzange besorgt. Die sind vor allem beim Wenden sehr hilfreich und der Fisch klebt nach dem Grillen auch dann nicht fest, wenn die Holzkohle nicht mehr ganz so heiß war. Alternativ können Sie auch Alufolie verwenden um den Fisch sicher aus den Grill zu legen.

Fisch grillen mit Alufolie

Der Grund, dass Lachs manchmal zerfällt, wenn man ihn vom Grill nimmt, ist die vergleichsweise weiche Struktur. Damit das nicht passiert, bietet es sich mitunter an, den Lach mithilfe von Alufolie zu grillen. Dafür einfach das fertig marinierte Stück Lachs auf eine Alufolie legen. Gut verschließen – fertig. Für den Geschmack kann man auch noch Marinade, Gewürze und gröbere Stücke Gemüse mit in die Alufolie geben. Damit alles gut verschlossen ist, die Alufolie am besten doppelt nehmen und nach dem Verschließen mehrmals umschlagen, damit kein Saft auslaufen kann.

Alternativ bieten sich die schon erwähnten Fischkörbe zum Grillen an. Darin kann der Fisch auch nicht an dem Grillrost hängen bleiben und viele dieser Fischkörbe bieten eigene Fächer, in denen Gemüse oder Gewürze wie Rosmarinzweige mit gegrillt werden können um den Fisch zu aromatisieren. Die Flüssigkeit aus dem Fisch wird natürlich bei dieser Methode nicht mehr aufgefangen. Kombiniert man beide Varianten wickelt man den Fisch in Alufolie ein und packt ihn danach in einen Fischkorb.

Rezept: Marinierter Lachs an Ratatouillesalat mit Rucolapesto und Brot >>

Video ist sein Ding. Essen auch. Beides zusammen verbindet Philipp, um euch das Nachkochen zu vereinfachen!

Zur Kommentar-Verwaltung dieses Artikels
Cache dieses Artikels löschen.

Kommentare

Was sagst du zum Thema? Hast du noch weitere Tipps? Dann freuen wir uns auf deinen Kommentar.

Es sind maximal 1500 Zeichen erlaubt

Was sagst du zum Thema? Hast du noch weitere Tipps? Dann freuen wir uns auf deinen Kommentar.

Um selbst Kommentare abgeben zu können, musst du dich bei Chefkoch.de registrieren oder mit deinem Benutzernamen und Passwort anmelden.