Aachener Printen III


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30 Min. normal 03.12.2002



Zutaten

für
500 g Rübensirup, od. anderen
3 EL Wasser
5 g Pottasche
150 g Zucker (Kandiszucker)
100 g Zucker
600 g Mehl
50 g Orangeat, gewürfelt
1 Prise(n) Piment
3 TL Anis, gehäuft
2 TL Koriander
2 TL Zimt, gehäuft
1 Prise(n) Piment (Nelkenpfeffer, Neugewürz)
1 Prise(n) Kardamom
1 Prise(n) Muskat
1 Prise(n) Natron

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Ruhezeit ca. 12 Stunden Koch-/Backzeit ca. 15 Minuten Gesamtzeit ca. 12 Stunden 45 Minuten
Sirup mit Wasser erhitzen. Pottasche in etwas Wasser auflösen. Mit kleingeschlagenem Kandiszucker und den übrigen Zutaten zum Sirup geben. Teig gut kneten. Am besten über Nacht stehen lassen.
3 mm dick ausrollen. Rechtecke ausschneiden. Backblech mit Backpapier belegen. Teigstücke drauflegen, backen.
Backzeit bei 200 - 220° etwa 15 Minuten



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hobbybäcker1970

Fünf Sterne für dieses Rezept. Der Teig ist recht einfach herzustellen. Am Tag nach dem Backen waren die Printen erstmal knüppelhart. Aber durch das Lagern wurden sie immer weicher. Man kann noch einige Apfelstückchen oder -schalen mit in die Blechdose geben, um das Weicherwerden etwas zu beschleunigen. Die muss man natürlich rechtzeitig herausnehmen, bevor sie schimmeln (ein oder höchstens zwei Tage). Nach zwei Wochen Lagerzeit habe ich die Printen mit Schokolade überzogen und selbst danach wurden sie noch weicher. Für das nächste Jahr weiß ich: man muss den Teig schon rechtzeitig zubereiten und dabei die Ruhezeit des Teigs und die Lagerung des Gebäcks berücksichtigen. Den Teig fand ich zunächst übermäßig süß. Aber nach dem Backen, Lagern und besonders dem Schokolieren mit Zartbitterschokolade war die Süße gerade ok. Ich habe übrigens nur Dinkelvollkornmehl verwendet. Und ich habe sie auch bei 150°C Umluft 15 Minuten lang gebacken. Das reicht nach meiner Meinung wirklich aus.

22.12.2020 12:55
Antworten
flokunst

Nachdem ich einen Teil des Teigs einen Monat auf dem Dachboden liegen hatte, bevor ich ihn weiterverarbeitet habe, werde ich ihn nächstes Jahr wohl schon im August oder September ansetzen. Die Printen werden umso besser, je länger der Teig reifen darf. Und da auch die gebackenen Printen besser werden, wenn sie ein paar Ruhetage in einer Blechdose haben, kann man durchaus früher anfangen.

17.12.2020 13:00
Antworten
Mk0178

Klasse Rezept, ich hab den Teig 2 Wochen ruhen lassen und als ganze Platte mit Nüssen bestreut und gebacken. Natürlich dementsprechend länger. 2 Tage in feuchten Küchentücher gelagert und danach mit Schokolade übergossen. Sie wurden so wunderbar weich im Kern.

04.12.2020 15:48
Antworten
Leafpool

Ich habe das Gefühl etwas falsch zu machen. Habe mich penibel genau an das Rezept gehalten. Mein Teig gleicht allerdings eher Streuselteig. Ist das normal? Außerdem verbrennen mir die Printen bereits nach 7 Minuten bei 200 Grad. Bei 15 Minuten hätte ich schwarze Steine. Hat jemand eine Idee was falsch gelaufen sein könnte? Hab das Gefühl es war zu viel Mehl für den Sirup.

27.11.2020 08:55
Antworten
flokunst

Ich backe die Printen bei 150 bis 170 Grad 15 Minuten. Das reicht vollkommen. Und lass ihn deutlich länger ruhen. Ich habe aus der einen Teighälfte vor 4 Wochen die ersten Printen gebacken, gestern die zweite Hälfte. Der Teig bröckelt zwar etwas, aber wenn er zu sehr krümelt, könntest du etwas Flüssigkeit dazu tun.

11.12.2020 10:02
Antworten
henrike1974

hallo, ich habe heute die printen exakt nach dem rezept gebacken. allerdings habe ich kein ruebenkraut verwendet, sondern den hellen sirup. und ich habe die printen lediglich bei 150 grad umluft 15 minuten gebacken. sie sind einfach super geworden. mein mann ist aachener und hat stein und bein geschworen, dass diese printen mit jeder echten aachener printe mithalten koennen. durch die geringere temperatur sind sie auch relativ weich geworden, aber trotzdem durch. das wird jetzt mein standard - rezept. LG von henrieke

25.11.2007 17:21
Antworten
henrike1974

hallo ihr lieben, ich habe das rezept auch aus meinem menue - kochbuch. ich habe den teig gerade zubereitet und werde ihn jetzt einige tage auf dem balkon 'lagern'. laut unserer uromma (altes aachener urgestein) kommt dieses rezept dem original sehr nahe, da weder fett noch eier an den teig kommen. angeblich hat der haertegrad mit der backtemperatur zu tun. ich werde mal ausprobieren, die printen bei maximal 150 grad umluft zu backen und werde berichten, ob sie dann weicher werden. LG von henrieke, die schon sehr gespannt auf ihre ersten printen ist

22.11.2007 10:56
Antworten
harmonixe2002

Habe die Printen gestern gemacht - schmecken klasse, aber .... ich hatte Probleme den Teig auszurollen. D. h. ausrollen und in Rechtecke schneiden ging ja noch, aber der Teig war so klebrig und zäh, dass ich die Teigstücke kaum von der Unterlage los brachte und wenn, dann waren es keine schönen Rechtecke mehr. Wie gesagt schmecken tun sie klasse, sind zwar im Moment noch steinhart, aber ich denke (hoffe) die werden noch weicher.

19.11.2007 14:24
Antworten
LadyI

Eine Frage zum Rezept: Es wird angegeben: 1 Prise Piment. 1 Prise Nelke(n) - Pfeffer. Da ich Nelkenpfeffer nicht finden konnte, hab ich im Internet nachgeschaut und siehe da: Piment ist Nelkenpfeffer. Also alles nur einmal verwenden? LG LadyI

08.12.2006 13:33
Antworten
karlschramm

das hört sich klasse an so florentiner ähnlich

14.01.2004 23:17
Antworten