Chrissis Dinkel - Bauernbrot


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Sauerteigbrot mit Brühstück

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60 Min. simpel 15.02.2008



Zutaten

für
200 g Sonnenblumenkerne
200 g Dinkel - Schrot

Für den Teig:

300 g Mehl, (Dinkelvollkornmehl)
200 g Mehl, (Dinkelmehl Typ 630)
700 g Sauerteig
300 g Wasser, lauwarm, evtl. 350g
20 g Meersalz, grob
2 EL Öl, (Rapsöl)
2 TL Schabzigerklee
Sauerteig aus:
350 g Wasser, lauwarm, 80g Anstellgut und
350 g Mehl (Dinkelvollkornmehl)

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 1 Stunde Ruhezeit ca. 2 Stunden Gesamtzeit ca. 3 Stunden
Vorbereitungen am Vorabend:
Sauerteig am Abend vorher ansetzen: 80 g Anstellgut (Rest vom vorherigen Sauerteig) mit 350 g lauwarmem Wasser und 350 g Dinkelvollkornmehl gründlich verrühren. Schüssel abdecken und bei Zimmertemperatur ca. 20-24 Stunden stehen lassen.

Am Backtag, Vorbereitungen 6 Stunden vor Backbeginn:
Brühstück anfertigen:
200g Sonnenblumenkerne und 200g Dinkelschrot in eine Schüssel geben. Mit kochendem Wasser übergießen und ca. 4-6 Stunden quellen lassen.

Die Mehlsorten in einer Schüssel vermischen, eine große Mulde hinein drücken und den Sauerteig und das Brühstück dort einfüllen. Mit der Küchenmaschine auf kleinster Stufe etwas durchmischen und dabei nach und nach das Öl und das lauwarme Wasser (ganz oder nur teilweise zugeben – auf Konsistenz achten, darf nicht zu matschig werden!!!) und zuletzt salzen und den Schabziegerklee hinzugeben. Dann auf höherer Stufe ordentlich durchkneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst und schön geschmeidig ist. Man kann ihn auch mit der Hand kneten, allerdings sollte man dann immer wieder mal die Hände nass machen, weil er ordentlich klebt.

Anschließend den Teig mit wenig Mehl bestäuben und abgedeckt ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Nach der Ruhezeit den Teigballen aus der Schüssel holen, einmal kurz abschlagen (mit der Faust draufhauen!) und mit der Hand noch einmal gründlich durchkneten. Das dauert gut und gerne 5-10 Minuten! Je ordentlicher man knetet, umso besser wird die Krume. Zum Schluss den Teigling zu einem Brot formen und z.B. in eine ovale Schüssel, die man mit einem sauberen Küchentuch ausgelegt und mit etwas Mehl ausgestäubt hat, geben. Dabei darauf achten, dass der Teigschluss unten ist. Abdecken und noch einmal für ca. 120 Minuten gehen lassen.

Den Ofen kurz vor Ende der Ruhezeit auf 225°C vorheizen. Auf den Boden eine kleine feuerfeste Schüssel mit kaltem Wasser stellen.

Das Brot aus der Form auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech stürzen, die Oberfläche mit zwei bis drei kleinen Schnitten versehen und den Laib mit Wasser bepinseln.

Jetzt das Backblech für ca. 10-15 Minuten auf die soweit wie möglich unten liegende Schiene schieben und das Brot bei 225° backen. Anschließend die Temperatur auf 180°C runterdrehen und in ca. 50-60 Minuten fertig backen.

Nach dem Backen etwas 3-4 Stunden ruhen lassen und erst dann anschneiden!

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Fataga239

Sooo habe das Rezept nun auch ausprobiert. Ja, es ist schon etwas beschwerlich mit dem Teig. Ich habe nur den Schabzigerklee ausgetauscht mit Leinsamen. Also ich habe das Wasser für den Teig komplett weggelassen. Hier sollte vielleicht direkt im Rezept ergänzt werden, dass dieses Wasser optional ist. Wie hier auch schon beschrieben, habe ich zusätzlich fast eine ganze Tüte Mehl verbraucht um überhaupt einen Laib kneten zu können. Ich habe aus dieser Masse zwei große Brote gemacht. Siehe Foto... Trotz des großen Aufwandes muss ich sagen, es ist ein gutes Brot mit toller Krume und Kruste. Geschmacklich sehr zu empfehlen.

09.01.2020 07:29
Antworten
Michi982

Hallo Chrissi09, habe das Brot, nachdem ich deine Tipps erhalten habe, gebacken. Ich muss sagen es ist ein super Rezept mit wenig Aufwand! Das wird es bei uns sicher öfter geben!!! Danke nochmal Michi982

10.07.2017 11:47
Antworten
Chrissi09

Freut mich sehr, Michi982! :) Schön, wenn meine Erklärung Dir helfen konnte. Lieben Gruß, Chrissi

13.07.2017 14:20
Antworten
Chrissi09

Hallo Michi982, in der Zutatenkiste stehen nur 300g (evtl. 350g) lauwarmes Wasser aufgelistet. Was am nächsten Tag dem angesetzten Sauerteig und dem Brühstück hinzugefügt wird. D.h. für das Brühstück steht keine genaue Wassermenge, weil ich beim Anfertigen einfach per Augenmaß kochendes Wasser über die Mischung aus Sonnenblumkernen und Dinkelschrot gieße. Soviel dass das Ganze leicht bedeckt ist und quellen kann. Für das Ansetzen des Sauerteiges am Vortag sind 350g lauwarmes Wasser extra, aber nur in der Anleitung aufgeführt. Ok, das kann anscheinend etwas verwirren?!? Ich hoffe, nun ist es verständlicher für Dich? Letztendlich ist die ganz genaue Wassermenge, die man zur Fertigstellung des Teiges verwendet, eine Augen- und / oder Gefühlssache. Der Teig muss eine schöne Geschmeidigkeit erreichen. Lieben Gruß und viel Erfolg beim Ausprobieren, Chrissi

03.07.2017 22:41
Antworten
Chrissi09

ZutatenListe. :D

03.07.2017 22:42
Antworten
iobrecht

Hallo, ich habe auch das Brot gebacken, den Sauerteig habe ich allerdings zweistufig geführt und dem Teig ein Brösel Hefe zugeführt. Weil ich heute einen faulen Tag hatte habe ich den Teig einfachheitshalber in die Kastenform bugsiert. Es ist wunderbar aufgegangen. Angeschnitten habe ich es noch nicht weil es dafür einfach noch zu frisch ist. Werde es aber nacholen und dann auch ein Bild vom Anschnitt reinstellen. Es riecht auf jeden Fall ganz phantastisch und ich bin mir sicher es schmeckt wunderbar. Gruß Inge

20.03.2008 16:57
Antworten
Chrissi09

Hallo Inge, schön, dass Dir das Rezepte auch gefällt. Ich bin gespannt auf Deine Fotos. :o)) Lieben Gruß und vielen Dank für Deine Bewertung, Chrissi

24.03.2008 15:46
Antworten
menoja

Hallo Chrissi ich habe heute dein Brot gebacken, nur das halbe Rezept, da ich erstmal nur ein kleines brauchte. Trotzdem ist es ein großes Brot geworden, mein Sauerteig scheint schon gut zu treiben :-) Ich habe anstatt dem Dinkelschrot für das Brühstück Leinsamen genommen, da ich den nicht mehr da hatte. Auch den Schabziger-Klee habe ich nicht genommen, den wollte ich mir das nächste Mal mitbringen, wenn ich im Reformhaus bin. zum Geschmack kann ich noch nichts sagen, denn erst Morgen Früh wird probiert, aber ich melde mich dann nochmal und reiche ein Bild vom Anschnitt nach. Die anderen Bilder lade ich gleich noch hoch. Das Rezept ist wirklich super und auch deine ausführliche Beschreibung dazu einfach klasse. Danke dafür, da kann nix schiefgehen. Ich bin echt begeistert von dem Brot was dabei herausgeommen ist, auch wenn ich erst skeptisch war, weils am Anfang so aussah als gäbe es einen Fladen *ggg*. Nein, das Brot ist wirklich wunderbar in die Höhe gegangen und auch nirgends gerissen, das Problem habe ich nämlich öfters ;-) Also wenn es noch so gut schmecknoch sehr sehr oft gebacken Standartbrot :-) Also vielen Dank nochmal*Kiss* Lg Melly

15.02.2008 21:55
Antworten
menoja

Guten Morgen :-) Wir haben heute Früh das Brot angeschnitten, es ist wirklich lecker, saftig und so soft :-) Ein Bild lade ich noch hoch vom Anschnitt Liebe und schmatzende Grüße *lol* Melly

16.02.2008 10:50
Antworten
Chrissi09

Liebe Melly, das freut mich richtig dolle!!!! :o)) Genau, ich finde durch die Verwendung des Brühstücks wird das Brot irgendwie besonders. Ich habe jetzt schon so einiges ausprobiert und komme doch immer wieder darauf zurück. Lasst es Euch schön schmecken!! ;o) Lieben Gruß, Chrissi

16.02.2008 17:35
Antworten