Borschtsch


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Variation mit Sauerkraut

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55 Min. normal 05.02.2008



Zutaten

für
1 Stück(e) Rindfleisch (1 große Beinscheibe)
500 g Suppenfleisch
1 Markknochen
1 kl. Bund Suppengrün
2 m.-große Zwiebel(n)
1 Gewürznelke(n)
1 Lorbeerblatt
¼ Liter Wasser, gesalzenes
4 m.-große Kartoffel(n)
1 Knolle/n Rote Bete (kleine Knolle)
1 Knoblauchzehe(n)
2 TL Butter
1 Tomate(n)
2 TL Tomatenmark
165 g Sauerkraut
10 Pfeffer - Körner
Salz
Pfeffer
1 Becher Crème fraîche

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 55 Minuten Gesamtzeit ca. 55 Minuten
Fleisch und Knochen waschen. Das Suppengemüse putzen. Eine der Zwiebeln schälen und mit der Gewürznelke spicken.

Fleisch, Gemüse, Pfefferkörner und gespickte Zwiebel mit Lorbeerblatt in Salzwasser aufsetzen und auf kleiner Stufe ca. 2 Stunden köcheln lassen.
Nach 1 3/4 Stunden die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Rote Bete schälen, auf einer groben Rohkostreibe raspeln und in ganz wenig Wasser weich kochen.
Die restliche Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen und klein würfeln. In einer Pfanne mit zerlassener Butter die Zwiebelwürfel anrösten. Ein wenig später den Knoblauch dazugeben.
Die Tomate mit kochendem Wasser überbrühen, dann häuten und würfeln. Zusammen mit dem Tomatenmark unter die Zwiebel-Knoblauch-Mischung rühren. Kurz braten, dann mit etwas von der Fleischbrühe ablöschen.

Das gare Suppenfleisch aus dem Topf nehmen und in Würfel schneiden. In der Brühe nun die Kartoffelstücke mit Pfefferkörner ca. 10 Minuten kochen, erst dann kommt das Sauerkraut dazu (nicht früher, sonst bleiben die Kartoffeln durch die Säure hart!). Die Zwiebel-Tomaten-Mischung und die Rote Bete mit dem Suppenfleisch in die Brühe geben. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken. Heiß servieren, zuvor die Teller mit einem Klacks Crème fraiche krönen.

Dazu gibt es Weißbrot.

Tipp: Besonders gut schmeckt Borschtsch, wenn er am Tag vorher zubereitet und aufgewärmt wird.

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SusiSunday

Sehr, sehr lecker. Das Rezept ist meine Basis für Borschtsch-Variationen, je nachdem, was so in der Gemüsekiste ankommt. Letztens habe ich noch etwas Rotkohl mitgeschmort, das hat gut gepasst. Auch fleischlos mit Gemüsebrühe zu empfehlen.

13.03.2020 20:21
Antworten
Mrlinux

Ach ja, ganz vergessen. Suppengemüse würde ich weglassen, Sellerie gehört eigentlich nicht in den Borschtsch... Stattdessen einfach 1-2 geraspelte Möhren mit der Zwiebel in der Pfanne mitdünsten... Wird weich und süss. Ist ein guter Ausgleich zur Säure des Sauerkrauts!

31.10.2012 08:13
Antworten
Mrlinux

Das ist das authentischste Rezept vom Borschtsch, das ich in den NICHT-GUS Medien gesehen habe. Daran messe ich sogar die Qualität der Kochbücher, denn viele behaupten von sich viel, im Endeffekt ist das Borschtsch-Rezept in diesen sehr weit davon entfernt, was ich von meiner Mutter sowie meiner Frau (beide kommen aus der Ukraine und wissen ganz genau, wie man diese leckere Suppe kocht). Einige Ergänzungen möchte ich dennoch hinzufügen: - Lorbeer bitte erst etwa 10-15 Minuten von Garzeitende hinzufügen, sonst gibt es eine bittere, eher unangenehme Note ab - Nelke kann man sicherlich verwenden, wobei das eher eine westlich Abwandlung ist... - Rote Bete würde ich - falls sie roh ist - geschnipselt mit dem übrigen Gemüse mitdünsten. So gibt sie Farbe ab, wird noch süsser und weicher. - Viele Ukrainer fügen der Suppe noch rote oder weisse Bohnen hinzu. - Man kann auch eine ganze Kartoffel mitkochen, die dann zerstampft wird. Macht die Suppe sämiger... - Die Knoblauchzehe zerdrückt erst vor dem Abschalten des Herdes hinzufügen. So bleibt das Aroma erhalten. - Statt Butter in kleine Würfel geschnittenen Speck ausbraten. Speck in der Pfanne BEHALTEN! Typisch für die Ukraine! - Und ganz wichtig!!! Kräuter! Vor allem Dill und eventuell Petersilie. Am Besten frisch geschnitten oder tiefgefroren in den Teller geben oder (zur Not!) getrocknete Kräuter etwa 5 Minuten vor Garzeitende in den Topf geben. Ohne diese Kräuter ist diese Suppe NO GO! Ehrlich, probiert es mal aus, ich weiss, wovon ich rede, ich liess bereits viele von meinem Borschtsch begeistern...

31.10.2012 08:07
Antworten
junimond1955

Nach diesem Rezept habe ich lange gesucht. Jule Neigel, (eine Sängerin 70/er/80er Jahr) hatte dieses Rezept mal bei Biolek vorgestellt und ich hatte es nachgekocht und war begeistert. Leider war es mir abhanden gekommen und ich habe auch nicht mehr daran gedacht. Beim Stöbern in Chefkoch bin ich auf Dein Rezept gestossen. Ich habe es nachgekocht und bin auch wieder begeistert, sehr sehr lecker. Ich habe allerdings im Supermarkt fertig gegarte Rote Bete gekauft und diese in die Suppe geraspelt. Danke für das Rezept

29.01.2011 12:11
Antworten