Aroma - gefüllter Kürbis aus dem Backofen


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Hokkaido, Pilze, Trüffel, Käse

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45 Min. normal 29.01.2008



Zutaten

für
1 Kürbis(se) (Hokkaido), ca. 1 kg
250 g Pilze (Waldpilze), frische oder 60 g getrocknete Steinpilze, eingeweichte
1 große Zwiebel(n)
50 g Käse (Gouda oder Emmentaler), geriebener
50 g Parmesan (Grana Padano)
1 Ei(er)
½ Glas Trüffelpaste
2 Handvoll Weißbrot, gewürfelt, entrindet und bereits geröstet
3 EL Crème fraîche
Salz und Pfeffer
Olivenöl oder Butter zum Braten
Muskat

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 45 Minuten Gesamtzeit ca. 45 Minuten
Den Kürbis waschen. Einen Deckel davon abschneiden und aufheben, den restlichen Kürbis auskratzen.

Die Zwiebel schälen und die Pilze putzen. Beides fein schneiden (getrocknete Steinpilze einweichen – später das Einweichwasser nach dem Anbraten zugeben) und in heißem Olivenöl oder Butter so lange hell und weich anbraten, bis die Flüssigkeit fast weg ist. Von Herd nehmen und abkühlen lassen.

Die Käsesorten mit Ei, Crème fraiche, Trüffelpaste und der abgekühlten Zwiebel-Pilzmischung vermengen und nach Geschmack würzen.

Den Kürbis in eine runde oder eckige Auflaufform stellen und mit 1/3 der Masse füllen. Darauf die Hälfte der gerösteten Brotwürfel streuen. Wieder 1/3 der Masse einfüllen und erneut dann Brotwürfel verteilen. Mit dem Rest der Masse als letzte Schicht das Einfüllen beenden. Nun den aufgehobenen Kürbisdeckel aufsetzen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 1 Stunde garen.

Den Kürbis erst am Tisch vierteln und sofort verteilen.

Tipp: Sehr gut passen dazu einige Blätter Feldsalat - nur mit etwas Salz und Kürbiskernöl beträufelt.



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mrxxxtrinity

Es war schon lecker, aber 4 Portionen? Die Kürbisversorgung des Supermarktes meiner Wahl lässt zu wünschen übrig. Ich habe dort nur zwei kleine (ca. 500 g) Hokkaidos bekommen. War aber nicht schlecht, so hatte jeder seinen eigenen - ich habe für zwei Personen gekocht. Die Mengen habe ich aber für vier gelassen. Wie fast alle anderen auch, konnte ich Trüffelpaste nicht finden. Wahrscheinlich gibt es sowas nur im Feinkostgeschäft. Aber ich fand ein Glas Trüffel Grillsauce, worin unter anderem auch Whisky, Knoblauch und andere Gewürze beinhaltet waren. Das habe ich dann todesmutig der Füllung hinzugefügt. Trüffelöl kam mir nicht passend vor, denn selbst wenn man ein 100 ml Gläschen annimmt (eine fehlende Größe bei einem nicht auffindbaren Produkt ist natürlich doppelt doof), kann man ja nicht 50 ml Öl anstelle dessen verwenden. Zumindest gab diese ominöse Grillsauce dem Ganzen einen interessanten Taste. Dass der Deckel aufgehoben werden sollte, habe ich zu spät gesehen. Der war da schon kleingeschnitten und mitgebraten worden. Die Oberfläche war dann zwar nach dem Backen etwas kross, aber genau das war sehr lecker. Trotzdem, als Hauptgericht ohne etwas dazu war gerade so für zwei Personen genug.

01.03.2021 12:25
Antworten
SONNIY74

Heute habe ich das Rezept nachgekocht. Zwar ohne Trüffelpaste, aber das tat dem Geschmack keinen Abbruch. Ausserdem hab ich einen Butternut Kürbis genommen, war auch ok. Leider ist er irgendwann umgekippt. Gott sei Dank in die Form. 4 Sterne ****

21.12.2020 18:38
Antworten
Serafina89

Leider kann ich die Trüffelpaste nicht bei den Zutaten finden. Wieviel davon soll man verwenden?

20.12.2020 14:32
Antworten
Chefkoch_Uschi

Hallo Serafina, Die Zutat steht jetzt an dem richtigen Platz. Liebe Grüße Uschi/Team Chefkoch.de

20.12.2020 15:30
Antworten
Zwieblinger

Heute gemacht, mit Kräuterseitlingen, aber ohne Trüffelpaste, und es war sehr gut! Tipp: Etwa 1 cm hoch Wasser in die Auflaufform geben, dann brennt der Kürbis nicht fest. Ich hatte außerdem etwas Füllung übrig. Auf zwei diagonal halbierten Toastscheiben ein paar Minuten auf der oberen Schiene im Ofen mitgebacken gab das eine nette Vorspeise.

29.11.2020 21:30
Antworten
habine

Super und total ungenießbar zugleich - so könnte man meine Erfahrung zusammenfassen. Die Füllung war überaus köstlichst aber der Kürbis war leider noch komplett roh und ungenießbar. So haben wir halt die Füllung mit Weißbrot aus dem "Kürbistopf" gegessen. Vielleicht hätte man die Wand des Kürbises auf eine geringere Stärke "schnitzen" müssen, oder den Kürbis vorgaren. Vieleicht lag es an meinem Freilandexemplar vom lokalen Biobauern. Auf Grund der Witterung ist das Gemüse und Obst hier schon etwas rauher als in Deutschland aus dem Supermarkt. Wäre für jeden Tipp dankbar, denn ich würde das gerne noch mal ausprobieren, denn die Füllung und der Geschmack waren wirklich klasse. Ich enthalte mich deshalb auch bei der Bewertung LG habine

18.09.2009 17:51
Antworten
perlacco

Hallo Habine, das ist wirklich bedauerlich, da der Geschmack natürlich von dem Zusammenwirken der Füllung mit dem weichen Kürbisfleisch lebt. Ein Versuch, den Grund für die "Rohheit" des Kürbisses zu ergründen: War es wirklich einer mit namen HOKAIDO- bei dem man die Schale gerne mitisst? Wenn ja- War er von zierlicher Größe?(1kg) Die Derbheit einer regionalen Züchtung scheint mir nicht das Problem zu sein, bei anderen Sorten, deren Schale zu derb zum essen ist und die mühsam zu händeln sind , gare ich den Kürbis je nach Größe auch in Teilen im Backofen vor, um danach mit leichter Messerhand Kerne und Schale zu entfernen und nach Belieben zu portionieren. Versuchen Sie es ruhig noch ein Mal- und verlangen Sie ausdrücklich nach einem Kürbis mit essbarer Schale. Es grüßt herzlich Perlacco

18.09.2009 18:55
Antworten
habine

Hallo Perlacco, es war ein Hokaido, der etwas weniger als 1100gr hatte - deshalb dachte ich ja daran, dass es vielleicht an den Bedingungen hier im freien Feld liegt. Da sich mein Französisch erheblich verbessert hat, werde ich wohl noch mal mit meinem Gemüsebauern schnacken, der eine Vielzahl von Sorten im Angebot hat. Vielleicht weiß er Rat - morgen ist wieder Markt juhuu! Danke dennoch für die schnelle Antwort und wie gesagt: super leckere Füllung und ich werde es noch einmal probieren. Und dann natürlich auch entsprechend bewerten. LG habine

18.09.2009 19:01
Antworten
perlacco

Haalo Habine, noch ein mal ich, nachdem ich Ihr Profil gelesen habe. Sollten Sie in einer Hokaidofreien Gegend leben, habe ich einen vorschlag: Nehmen sie den derben Kürbis vor Ort, Verfahren Sie mit ihm wie vorgeschlagen (Backofen, etwas weich werden lassen) schneiden sie ihn in schlanke Scheiben und nehmen eine gebutterte Auflaufform: eine Schicht Kürbis, darauf die "Füllung", wieder Kürbis-Abschluss z.B. mit Mozarella, weil der Kürbis sonst zu trocken wird. vor dem Backen sollten Sie die Form verschließen, damit die Aromen sich gut entwickeln und nicht in die Küche entweichen- zum Beispiel mit einem Teigdeckel oder einer Alufolie. Am Besten bleibt aber wohl der Hokaido. Es grüßt und wünscht viel Freude Perlacco

18.09.2009 19:08
Antworten
agentpee

Sowas von lecker!!! Wir haben von Freunden eine Dose Trüffelpaste geschenkt bekommen und ich wollte diese bestmöglich verarbeiten. Dieses Rezept ist der Hammer, es war total lecker und ich kann es kaum erwarten, bis wieder Herbst ist und irgendwoher ein neues Döschen Trüffel den Weg zu uns findet. Danke für das tolle Rezept!

16.05.2009 17:10
Antworten