Sauerkraut - Schokoladenkuchen


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30 Min. normal 16.01.2008



Zutaten

für

Für den Teig:

125 g Margarine, weich
250 Zucker
3 Ei(er), Größe M
1 Pck. Vanillezucker
250 g Mehl, Typ 405
1 Pck. Backpulver
2 Prisen Salz
250 ml Kaffee, kalt verdünnt
110 g Kakaopulver, ungesüßt
250 g Sauerkraut, frisch

Für die Glasur:

100 g Schokolade, zartbitter
60 g Margarine
3 Tropfen Rumaroma
60 g Schmand
2 EL Schokoladenraspel, weiß

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Ruhezeit ca. 2 Tage Gesamtzeit ca. 2 Tage 30 Minuten
Das Sauerkraut mindestens 6 Std. gut wässern, dabei mehrfach das Wasser wechseln. Am Ende das Sauerkraut kräftig auspressen, auseinander zupfen und mit einem scharfen Messer fein zerscheiden.
Aus den anderen Zutaten einen Rührteig zubereiten. Das Salz kann in dem kalten Kaffee aufgelöst werden, dadurch wird es gleichmäßig verteilt, zuletzt das vorbereitete Sauerkraut unterrühren. Backpapier auf den Boden einer 26er-Springform legen, und den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 160°C-170°C 35-40 Min. backen. Stäbchenprobe machen. Lieber bei einer etwas niedrigeren Temperatur und etwas länger backen, damit der Kuchen oben nicht schwarz wird. Den Kuchen gut auskühlen lassen.

Für die Glasur die Schokolade in kleine Stücken brechen und mit der Margarine im Wasserbad oder in der Mikrowelle langsam schmelzen, evtl. etwas mehr Fett nehmen, wenn die Konsistenz der Glasur noch nicht weich genug ist. Das Rumaroma und am Ende den Schmand unterrühren. Den Kuchen oben und am Rand mit der Glasur bestreichen und evtl. mit weißer Raspelschokolade oder anders dekorieren.

Der Kuchen sollte mindestens 2 Tage durchziehen.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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Mecoch

Mega gut! Und tatsächlich nach der Wartedauer von einem Tag noch besser. Als Glasur verwenden wir ab und zu auch mal "Dulce de Leche"! Ist sehr süß, aber lohnt sich.

28.04.2020 21:39
Antworten
flogockel

Der Kuchen ist der Hammer. Ich hacke das Sauerkraut im Blitzhacker bis es fast breiig ist. optimal

27.11.2019 13:33
Antworten
wisili

wisili Also es wurde einmal gefragt woher dieses Rezept stammt. Ich habe diesen Kuchen in einem Cafe in Schleswig Holstein gegessen ( ist ja das Hauptanbaugebiet von Weißkohl ) . Ich wollte damals nicht glauben das da Sauerkraut drin ist. Auf jedenfall war der suuuperlecker.

07.11.2019 19:02
Antworten
Opossum666

Keine Ahnung, was bei mir falsch gelaufen ist. Klar, den Kaffee musste ich ersetzen und habe schwarzen Tee genommen. Ich glaube jedoch nciht, dass das Resultat daran liegt. Den Kuchen habe ich jetzt zweimal gebacken und beide Male war er geschmacklich top, aber von der Konsistenz eine Katastrophe. Innen total kletschig, obwohl er laut Stäbchenprobe fertig war. Er ist auch völlig zusammengesackt, nachdem er beim Backen zumindest in der Mitte aufging. Am Rand blieb er flach. Bei ersten Mal stellte ich den Ofen wie immer auf Umluft und reduzierte die Temperatur etwas. Da ich dachte, es läge daran, stellte ich ihn heute auf Ober- und Unterhitze bei ca. 160° und verlängerte die Backzeit sogar noch um 10 Minuten. Der Kuchen war auch vollkommen abgekühlt (und schon eingesackt), bevor ich ihn mit der Schokoladencreme überzog, in die ich noch eine Teelöffelspitze Chilipulver gab. Also nochmal werde ich ihn bestimmt nicht backen, da man ihn so niemandem anbieten kann. Schade um die Zutaten.

21.04.2019 21:37
Antworten
Opossum666

Hallo! Wodurch kann der Kaffee ersetzt werden? Da ich keinen mag, habe ich auch keinen im Haus, würde den Kuchen aber dennoch gerne morgen backen. LG

22.03.2019 11:30
Antworten
lillymarlene

Habe gestern den ungewöhnlichen Kuchen gebacken. Werde allerdings nicht verraten was als Zutat feines in den Teig kommt. Alle fanden den Kuchen lecker. Ich habe das Sauerkraut in der Moulinette mit etwas Wasser zu Mus verarbeitet und noch einen Apfel dazugenommen, damit es mengenmäßig hinkommt. Außerdem kamen noch ein paar Schokoblättchen mit in den Teig. Wäre es besser gewesen, das Sauerkraut nur ganz klein zu schneiden? Wie ist dann die Konsistenz des Kuchens nach dem Backen ? lg lillymarlene

16.05.2008 13:00
Antworten
Sofi

Hallo Lillymarlene, ich schneide das gewaschene und gut ausgepresste Sauerkraut mit einem scharfen Messer ganz fein. Ich habe es anfangs auch einmal mit dem Pürierstab ausprobiert, aber dann wurde der Kuchen sehr matschig, was er sonst nie ist. Er ist locker und saftig, erinnert manchmal ein wenig an Trüffel. Gleich nach dem Backen finde ich die Konsistenz noch nicht so typisch, der Kuchen sollte wirklich mindestens 1,5-2 Tage stehen bleiben. LG Sofi

17.05.2008 22:06
Antworten
Sofi

Hallo zusammen, für ein Buffet habe ich zum Wochenende das doppelte Rezept in einer tiefen Obstkuchenform (42x29x4 cm³) gebacken. Den etwa 6 cm hohen Kuchen habe ich dann in 70 etwa 4 x 4 cm² große Stücke geschnitten und diese einzeln in weiße Papierförmchen für Muffins gestellt. Das war hübsch und richtig gut für ein Fingerfoodbuffet. Wie immer konnte niemand das Sauerkraut herausschmecken und viele fragten nach dem Rezept für diesen saftigen Schokoladenkuchen, den man so gut ein paar Tage vorher backen kann. LG Sofi

29.04.2008 15:57
Antworten
Simone32

Hallo, ich war mutig habe diesen Sauerkrautkuchen nachgebacken und war auch verblüfft,daß man nichts rausschmeckt. Der Kuchen ist sehr saftig, schokoladig. Aber das Sauerkraut muß seeeeehr klein geschnitten werden, sonst finden sich Sauerkrautfäden im Kuchen, das ist dann nicht so toll. LGSimone

29.01.2008 08:10
Antworten
Schnubbelienchen

Man glaubt es kaum - der Kuchen ist trotz seiner ungewöhnlichen Zutat oberlecker. probiert es ruhig aus! Man sollte vielleicht beim backen "alleine" sein, und erst nach dem Genuss die Zauberzutat verraten. Glaubt eh kaum einer Grüße vom Schnubbelienchen

20.01.2008 16:59
Antworten