Rosenkohl-Fleisch-Pfanne asiatisch


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35 Min. normal 10.01.2008 300 kcal



Zutaten

für
1 kg Rosenkohl
Salz
400 ml Fond (am besten Asia-Fond)
3 EL Sojasauce
2 EL Tomatenmark
3 TL Speisestärke
1 Knoblauchzehe(n), n. B. auch mehr
400 g Rinderfilet(s) (evtl. auch Pute, Schwein oder Tofu)
2 EL Öl, neutrales oder Sesamöl
100 g Sojasprossen (evtl. aus dem Glas)
100 g Bambussprosse(n) (aus dem Glas)
50 g Cashewnüsse, ungesalzen, oder andere Kerne
Salz und Pfeffer
n. B. Chili oder Cayennepfeffer
n. B. Koriandergrün oder Petersilie
Zucker

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 35 Minuten Koch-/Backzeit ca. 20 Minuten Gesamtzeit ca. 55 Minuten
Den geputzten Rosenkohl ca. 10 - 15 Minuten in Salzwasser kochen (evtl. etwas davon aufheben) und kalt abschrecken. Oder auch TK-Rosenkohl nehmen.

Fond, Sojasauce, Tomatenmark, Stärke und gepressten Knoblauch verrühren.

Das Rindfleisch in Streifen schneiden und kurz im heißen Öl anbraten (ca. 1 - 2 Minuten), herausnehmen.

Den Kohl und die Sprossen andünsten, evtl. noch etwas Öl zugeben. Die Sauce dazugeben und aufkochen lassen.
Zum Schluss das Fleisch wieder dazugeben, salzen, pfeffern. Wer Schärfe mag, gibt noch etwas Chili aus der Mühle dazu oder Cayennepfeffer. Eine Prise Zucker nach Geschmack rundet auch ab.

Sollte noch Flüssigkeit fehlen, evtl. Rosenkohlwasser dazugeben.

Die Kerne in einer Pfanne ohne Öl rösten, bis sie duften und über das Gericht streuen. Kräuter darüber geben - fertig!

Am besten mit (Basmati-) Reis servieren. Auch Mie-Nudeln passen.

Auch Rosenkohl-Hasser könnten sich an diese Pfanne wagen, die sich sehr schön im Wok zubereiten lässt!

Man kann die Pfanne auch mit nur 500 g Rosenkohl (bei gleicher Fleischmenge) zubereiten. Die Bambussprossen können auch weggelassen werden. Frische Sojasprossen sind natürlich am schönsten, aber die aus dem Glas gehen auch.

Das neutrale Öl kann man auch (teilweise) ersetzen durch geröstetes Sesamöl, das ergibt noch einmal eine andere Geschmacksnuance.

Rindfleisch sollte wirklich nur ganz kurz angebraten werden, damit es zart bleibt. Wer Pute oder Schwein nimmt, muss das Fleisch natürlich durchgaren, aber auch nicht zu lange, damit es nicht trocken oder zäh wird - es zieht ja auch noch nach in der Sauce.

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Kommentare

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Ivory67

Ganz hervorragend. Ich habe das Fleisch durch Möhren ersetzt und als Fond Misopaste verwendet. Mit Koriander habe ich ebenfalls nicht gespart.

07.11.2021 18:21
Antworten
58sam13

War kein Rosenkohl fan aber seit diesem Essen bin ich einer. Irre gutes Winteressen

31.08.2021 21:19
Antworten
frankophil

Was für ein schöner Kommentar. Danke!

23.09.2021 23:18
Antworten
sihimei

Wohl der Corona-Monotonie geschuldet war ich heute aberteuerlustig genug, um dieses Rezept auszuprobieren. Ich esse sehr gerne asiatisch, aber mit Rosenkohl kann man mich jagen ...! Doch in dieser Kombination, schön mit Chili geschärft, schmeckte mir sogar Rosenkohl!!! Danke für diese Offenbarung, es war wirklich lecker und es wird´s noch öfter geben!

13.02.2021 00:09
Antworten
Danniela

Sehr schmackhaft ! Habe es mit Hähnchenfilet und Reisnudeln als Beilage zubereitet. Statt Asiafond habe ich Gemüsebrühe mit asiatischen Gewürzen aufgepeppt. Wird mit Sicherheit noch öfters gekocht...Dankeschön

07.02.2021 14:21
Antworten
caipilinda

War sehr lecker und auch schnell zubereitet. =) Geht sogar noch schneller, wenn man die Rosenköhlchen anfangs nur für 5-10 min in Salzwasser kocht. Denn mir waren sie nach dem erneuten Kochen in der Soße fast schon zu matschig. Und dieser rosenkohltypische Geschmack, so leicht bitter, das was viele nicht mögen am Rosenkohl, entsteht m. E. wenn die Köhlchen überkocht sind. Mach ich bald wieder :) Danke und Gruß Linda

22.12.2011 23:18
Antworten
frankophil

Hallo Linda, vielen Dank für den Kommentar und deine Bewertung! Was den bitteren Geschmack von Rosenkohl angeht, hat das nach meiner Erfahrung mit Kochzeiten nichts zu tun (der Kohl soll auch nicht ein zweites Mal gekocht werden, sondern nur mit den anderen Zutaten zusammen kurz erhitzt werden, damit sich die Geschmäcker verbinden - keinesfalls noch mal länger kochen, sonst kann es wirklich matschig werden, und das kann ich auch gar nicht leiden!) - sondern damit, ob der Kohl schon Frost bekommen hat (dann schmeckt er süß) oder nicht (dann hat man unter Umständen den bitteren Geschmack). Ich mache daher Rosenkohl am liebsten erst im Januar/Februar und wenn möglich nicht mit holländischem Rosenkohl. Die optimalen Kochzeiten muss man für sich selber ausprobieren. Für mich war's nicht matschig nach 15 Minuten, aber die Kochzeit kann man sicherlich verkürzen je nach persönlichem Geschmack Inzwischen koche ich den Kohl auch nicht mehr im Salzwasser, sondern in der Tupperkanne (oder einem anderen Gefäß) in der Mikrowelle vor (ohne Wasser) und probiere dann halt mal, wann er passt. Freut mich, dass du's wieder versuchst und ich hoffe, dass es dann deinem Geschmack noch besser entspricht! Lieben Gruß von frankophil

23.12.2011 02:02
Antworten
caipilinda

Versuchen? Nein, auf JEDEN FALL wird dieses Rezept in mein Dauerrepertoire aufgenommen ;) Hatte übrigens schon viel Rosenkohl im November und Dezember in meiner Reichenauer Gemüsetüte, aber trotz mangelnden Frostes waren die nie bitter. Anyway, noch mal vielen Dank für das leckere Rezept :) Fröhliche Feiertage wünscht die Linda

23.12.2011 20:24
Antworten
xayida

5 Sterne deluxe!!! Mit Pute mangels Rind gestern gekocht! Soooowas von lecker!!!! Und dabei mag ich eigentlich keinen Rosenkohl *lach* Das wird es bei uns öfter geben!!! *yummy*

05.07.2011 10:01
Antworten
wasserschildkroete

Hallo frankophil! Habe mich jetzt an das Rezept gewagt und es hat ziemlich gut nach Anleitung funktioniert! Auch für *Ich mag aber keinen Rosenkohl*- Leute (mein LAG) schmeckt es wirklich lecker! Danke, für das schöne Rezept! wasserschildkroete

31.10.2008 15:44
Antworten