Gänsebraten nach Großmutters Art


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Braten in 2-Tages-Schritten

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40 Min. pfiffig 15.11.2002



Zutaten

für
1 Gans (3 bis 4 kg)
1 Karotte(n)
1 Zwiebel(n)
Salz
Wasser
Kümmel

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 40 Minuten Gesamtzeit ca. 40 Minuten
1. Tag
Die Gans außen und innen waschen und trocken tupfen. Mit gehörig Salz innen und außen einreiben und mit Kümmel bestreuen. In einen Bräter etwas Wasser Geben + 1 Karotte und
eine ganze Zwiebel. Die gut gewürzte Gans mit dem Rücken nach unten in den Bräter legen, die Ganshaut mehrmals einstechen, damit das Fett beim Braten austreten kann - Deckel drauf. Nun langsam mit ca. 12O°C braten (ca. 4 Stunden) Vorher höher schalten, damit das Ganze einmal zu köcheln beginnt. Wenn die Gans weich ist, aus dem Rohr nehmen, überkühlen lassen, dann zerteilen. Den Bratensaft in der Zwischenzeit kalt stellen, damit das Fett stocken kann und dann lässt sich dieses ganz leicht abschöpfen.
2. Tag
Den "entfetteten" Bratensaft auf ein Backblech geben, die Gänseteile darauf (ev. vorher das Fleisch kosten und wenn nötig nachsalzen). Nun mit ca. 18O° C die Gänseteile mit Oberhitze, damit die Haut knusprig wird, braten (ca. 1/2 Stunde). Nicht mehr übergießen, sonst wird die
Haut nicht resch. Wenn die Haut dann endlich knusprig ist, die Gänseteile sofort mit Sauerkraut und Semmelknödeln servieren.
Gutes Gelingen!
Aus dem Gänseklein (ohne Leber) kann man eine gute Ganslsuppe zubereiten und aus der Leber einen leckeren Leberaufstrich oder ein Leberbaguette für eine Suppeneinlage herstellen.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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isa123

Vielen Dank für das tolle Rezept. Selten so einen entspannten 1. Weihnachtsfeiertag in der Küche gehabt.

26.12.2019 10:10
Antworten
hochdahler

Super Rezept, lässt sich wirklich sehr gut vorbereiten.

24.12.2019 21:02
Antworten
ykarau

Halli Hallo! Ich möchte Dein Rezept dieses Jahr ausprobieren. Unsere Gans hat 4,9 kg. Erhöhe ich dann am 1. Tag die Garzeit auf 5 Stunden? Ich freue mich schon 😊

15.12.2019 23:27
Antworten
missingmom

Das Rezept liest sich sehr praktisch wegen der möglichen Vorbereitung am Tag zuvor. Ich habe aber die Befürchtung, dass das Fleisch trocken wird, wenn es so lange vor Verzehr geschnitten wird und dann in Stücken wieder erhitzt wird. Wie ist die Erfahrung dazu?

20.12.2017 08:45
Antworten
Freundes

Wir haben es mit Gänsekeulen und Gänsebrust gemacht. Es war super lecker. Ich habe die Garzeit auf 3 Stunde und 20 Minuten verkürzt. 20 Minuten auf 200 Grad und dann 3 Stunden auf 120 Grad. Das Fleisch fiel nach dem Grillen vom Knochen. Die Soße war sehr gut, weil das Fett sich einfach abschöpfen lies. Ich habe die Soße durch ein Sieb in einen Topf geschüttet und kalt gestellt. Das Gemüse habe ich angebraten und mit der entfetteten Brühe abgelöscht. Etwas köcheln lassen und dann wieder durchs Sieb und abschmecken. Ich habe sie etwas angedickt. L. G. Cordula

12.11.2017 12:02
Antworten
EvaS

Gabi, das ist eine gute Idee, das werd' ich bei der nächsten Gans auch machen!....So gewürzt wird mein Ganslleberaufstrich...ich geb' dann noch etwas Schmalz dazu, damit das Ganze fester wird! LG Eva

11.01.2004 19:48
Antworten
doetbi

Hallo, habe letztens dieses Rezept ausprobiert. Die Gans war lecker und das bei so geringem Aufwand! Übrigens habe ich aus dem abgeschöpften Fett dann einen Brotaufstrich "gezaubert". Einfach nochmal erhitzt, gewürfelte Zwiebel darin goldbraun werden lassen und das Ganze mit Majoran, Salz und Pfeffer kräftig gewürzt! - Abkühlen lassen! Schmeckt gut auf dunklem Brot! LG Gabi

09.01.2004 11:52
Antworten
biolecta

Tolle Idee mit dem Brotaufstrich; ich habe noch einen kleingewürfelten Apfel mitangebraten und die Fleischreste, die ich hatte (außer den Innereien, die sind mir dafür zu streng im geschmack), mit hineingegeben und zusätzlich zu Pfeffer, Salz und Majoran noch mit Thymian abgeschmeckt; Ergebnis: ein Brotaufstrich, der fast so gut ist wie der Gänsebraten selbst! Danke für den Tipp!

10.01.2013 23:39
Antworten
EvaS

...und noch ein Tipp fällt mir ein! da Göga und ich meistens nur zu zweit sind, werden im zweiten Schritt nur jene Teile knusprig gebraten, die auch gleich gegessen werden, den Rest friere ich mit Bratensaft portionsweise ein und so habe ich fast fertigen Ganslbraten jederzeit zur Hand! Muss also dann nur mehr auftaun und knusprig braten! LG Eva

17.11.2003 09:04
Antworten
rita1704do

Das ist ja ne super Idee! Danke dafür!!

25.12.2011 12:14
Antworten