Gänsebraten nach Großmutters Art


Rezept speichern  Speichern

Braten in 2-Tages-Schritten

Durchschnittliche Bewertung: 4.57
 (70 Bewertungen)
Perfekt
Sehr gut
Ganz gut
Ausbaufähig
Mangelhaft
Rezept bewerten

Vielen Dank!

Du hast das Rezept bereits bewertet.

Melde dich an und bewerte das Rezept.
Jetzt anmelden

40 Min. pfiffig 15.11.2002



Zutaten

für
1 Gans (3 bis 4 kg)
1 Karotte(n)
1 Zwiebel(n)
Salz
Wasser
Kümmel

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 40 Minuten Koch-/Backzeit ca. 4 Stunden 30 Minuten Gesamtzeit ca. 5 Stunden 10 Minuten
1. Tag
Die Gans außen und innen waschen und trocken tupfen. Mit gehörig Salz innen und außen einreiben und mit Kümmel bestreuen. In einen Bräter etwas Wasser geben und 1 Karotte und eine ganze Zwiebel.

Die gut gewürzte Gans mit dem Rücken nach unten in den Bräter legen, die Ganshaut mehrmals einstechen, damit das Fett beim Braten austreten kann - Deckel drauf.
Nun langsam mit ca. 12O °C Ober-/Unterhitze ca. 4 Stunden braten. Vorher höher schalten, damit das Ganze einmal zu köcheln beginnt.
Wenn die Gans weich ist, aus dem Rohr nehmen, abkühlen lassen, dann zerteilen.
Den Bratensaft in der Zwischenzeit kalt stellen, damit das Fett stocken kann und dann lässt sich dieses ganz leicht abschöpfen.

2. Tag
Den "entfetteten" Bratensaft auf ein Backblech geben, die Gänseteile darauf (evtl. vorher das Fleisch kosten und wenn nötig nachsalzen). Nun mit ca. 18O ° C die Gänseteile mit Oberhitze, damit die Haut knusprig wird, ca. 1/2 Stunde braten. Nicht mehr übergießen, sonst wird die Haut nicht resch.
Wenn die Haut dann endlich knusprig ist, die Gänseteile sofort mit Sauerkraut und Semmelknödeln servieren.

Tipp:
Aus dem Gänseklein (ohne Leber) kann man eine gute Ganslsuppe zubereiten und aus der Leber einen leckeren Leberaufstrich oder ein Leberbaguette für eine Suppeneinlage herstellen.

Rezept speichern  Speichern



Kommentare

Dein Kommentar wird gespeichert...

Dein Kommentar wurde erfolgreich gespeichert.

Dein Kommentar konnte nicht gespeichert werden.

Nikiki3

Hallo in die Runde! Probiere das Rezept morgen zum ersten mal mit Gänsekeulen! Bin etwas aufgeregt und habe ein paar Fragen! 1) Wieviel Wasser muss in den Bräter? ... sollen die Gänsekeulen bedeckt sein, damit sie auch schön weich werden? 2) Die Keulen kommen morgen früh in den Ofen und werden mittags verzehrt. Soll ich die Keulen dann einfach vor dem kross Braten kurz abkühlen lassen und die Sosse machen? Keulen dann wieder in den Bräter mit der Sosse und knusprig backen? Oder besser die Sosse ganz zum Schluss machen? Danke schon mal! Hoffe noch auf rechtzeitige Antwort :)

14.11.2020 16:55
Antworten
Nikiki3

4 Gänsekeulen sind im Bräter und fast ganz mit Wasser bedeckt... schaut sozusagen nur noch sie Haut raus... hoffe, ich zerkoche sie jetzt nicht, aber habe Bedenken, dass ich sonst nicht genug Sosse bekomme!

15.11.2020 08:54
Antworten
isa123

Vielen Dank für das tolle Rezept. Selten so einen entspannten 1. Weihnachtsfeiertag in der Küche gehabt.

26.12.2019 10:10
Antworten
hochdahler

Super Rezept, lässt sich wirklich sehr gut vorbereiten.

24.12.2019 21:02
Antworten
ykarau

Halli Hallo! Ich möchte Dein Rezept dieses Jahr ausprobieren. Unsere Gans hat 4,9 kg. Erhöhe ich dann am 1. Tag die Garzeit auf 5 Stunden? Ich freue mich schon 😊

15.12.2019 23:27
Antworten
EvaS

Gabi, das ist eine gute Idee, das werd' ich bei der nächsten Gans auch machen!....So gewürzt wird mein Ganslleberaufstrich...ich geb' dann noch etwas Schmalz dazu, damit das Ganze fester wird! LG Eva

11.01.2004 19:48
Antworten
doetbi

Hallo, habe letztens dieses Rezept ausprobiert. Die Gans war lecker und das bei so geringem Aufwand! Übrigens habe ich aus dem abgeschöpften Fett dann einen Brotaufstrich "gezaubert". Einfach nochmal erhitzt, gewürfelte Zwiebel darin goldbraun werden lassen und das Ganze mit Majoran, Salz und Pfeffer kräftig gewürzt! - Abkühlen lassen! Schmeckt gut auf dunklem Brot! LG Gabi

09.01.2004 11:52
Antworten
biolecta

Tolle Idee mit dem Brotaufstrich; ich habe noch einen kleingewürfelten Apfel mitangebraten und die Fleischreste, die ich hatte (außer den Innereien, die sind mir dafür zu streng im geschmack), mit hineingegeben und zusätzlich zu Pfeffer, Salz und Majoran noch mit Thymian abgeschmeckt; Ergebnis: ein Brotaufstrich, der fast so gut ist wie der Gänsebraten selbst! Danke für den Tipp!

10.01.2013 23:39
Antworten
EvaS

...und noch ein Tipp fällt mir ein! da Göga und ich meistens nur zu zweit sind, werden im zweiten Schritt nur jene Teile knusprig gebraten, die auch gleich gegessen werden, den Rest friere ich mit Bratensaft portionsweise ein und so habe ich fast fertigen Ganslbraten jederzeit zur Hand! Muss also dann nur mehr auftaun und knusprig braten! LG Eva

17.11.2003 09:04
Antworten
rita1704do

Das ist ja ne super Idee! Danke dafür!!

25.12.2011 12:14
Antworten