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Lamm - Biryani

Rezept für authentisches Gosht Biryani

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105 Min. pfiffig 12.12.2007 1260 kcal



Zutaten

für
1 kg Lammfleisch oder Ziegenfleisch
400 g Basmatireis
500 g Joghurt
4 Zwiebel(n)
5 EL Öl oder Ghee
2 Chilischote(n), grüne, nach Belieben
2 EL Ingwer, püriert
2 EL Knoblauch, püriert
6 Tomate(n)
1 TL Kurkuma, gemahlen
2 EL Koriander, gemahlen
1 EL Kreuzkümmel, gemahlen
1 TL Chilipulver
2 TL Garam Masala
6 Stück(e) Kardamom, grüne ganze Kapseln
½ Stange/n Zimt, ca. 5 cm
1 Lorbeerblatt, am besten indischer
5 Nelke(n)
½ TL Safranfäden
100 ml Milch
½ Bund Koriandergrün
½ Bund Minze
50 g Butter
Salz
½ Salatgurke(n)

Nährwerte pro Portion

kcal
1260
Eiweiß
90,23 g
Fett
50,24 g
Kohlenhydr.
109,26 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 1 Stunde 45 Minuten Gesamtzeit ca. 1 Stunde 45 Minuten
Das Rezept stammt direkt aus Indien und die Zubereitung ist nicht ganz unkompliziert, also bitte erst lesen, dann kochen! Auch wer Angst vor Gewürzen hat, sollte es lieber meiden.

Biryani ist ein sehr beliebtes Gericht mit großen Gewürzmengen, die richtig angebraten werden müssen, sonst schmeckt das Gericht leicht "sandig" und unharmonisch. Um die Würze zu dämpfen serviert man es traditionell mit Raita, einem erfrischenden Joghurtsalat.

Safran in der erwärmten Milch einweichen, Basmati 30 Minuten in kaltem Wasser vorquellen lassen. Lammfleisch von überschüssigem Fett befreien und in 3 cm große Würfel schneiden. 3 Zwiebeln fein würfeln, eine in halbe Ringe scheiden. Ca. 2 EL der fein gewürfelten Zwiebeln für das Raita beiseite stellen. 4 Tomaten würfeln, die übrigen beiden entkernen, würfeln und separat für das Raita aufbewahren. Korianderblätter hacken, Minze in feine Streifen schneiden.

Basmatireis abgießen und mit Zimt, Lorbeer, Kardamom und Nelken in Salzwasser zu 3/4 gar kochen. Danach in einem Sieb gut abtropfen lassen.

Öl oder Ghee in einem großen Bräter mit schwerem Deckel erhitzen. Gewürfelte Zwiebeln darin anbraten. Unter Rühren alle gemahlenen Gewürze außer dem Garam Masala hinzugeben und 30 Sekunden gründlich anbraten. Sollte die Mischung trocken wirken, ein wenig mehr Öl hinzugeben. Ingwer- und Knoblauchpaste und Chilischoten nach Wunsch hinzufügen und weitere 30 Sekunden braten.

Die Tomaten hinzufügen und unter Rühren mitbraten, bis sich das Öl von der Mischung trennt. Die Tomaten sollen dabei zerfallen und allem eine gleichmäßige, breiige Konsistenz geben. Nun bei großer Hitze löffelweise die Hälfte des Joghurts beigeben. Er muss sofort mit kräftiger Hitze in Berührung kommen und schnell untergerührt werden, sonst besteht Gefahr, dass er ausflockt!

Das Fleisch beigeben, salzen und alles köcheln lassen, bis das Fleisch gar ist. Bei zartem Fleisch, das nicht lange schmoren muss, ist oft noch zu viel Flüssigkeit im Topf. Dann bei großer Hitze einkochen, bis die Soße eine dicke Konsistenz erreicht hat.

Die Zwiebelringe in Öl zu Röstzwiebeln braten, auf Küchenpapier abtropfen lassen. Gehackte Korianderblätter in die Soße einrühren, die Hälfte von Soße und Fleisch aus dem Topf entnehmen und bereit stellen.

Nun das Fleisch im Bräter mit der Hälfte vom Reis bedecken. Darüber 1 TL Garam Masala gleichmäßig verstreuen, ebenso die Hälfte der Röstzwiebeln, der Minze (1 EL für das Raita aufbewahren!) und die Hälfte der Safran-Milch. Butter in Flöckchen darüber geben. Die Schichtung mit der anderen Hälfte der Zutaten wiederholen.

Deckel aufsetzen und bei 180 Grad 20 Minuten im Ofen durchziehen lassen.

Für das Raita die Gurke entkernen und in 1 cm große Würfel schneiden. Den restlichen Joghurt mit der Gurke, den aufbewahren Tomaten- und Zwiebelwürfeln und der Minze verrühren. Mit einer Messerspitze gemahlenem Koriander abschmecken. Einige Minuten ziehen lassen.

Biryani und Raita zusammen servieren. Je nach Geschmack wird beides auf dem Teller leicht vermischt oder getrennt gegessen.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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McConren

Ooooh das war köstlich. Wir kochen oft und gern indisch/pakistanisch, doch dieses war mal wirklich ein neues Highlight. Bei meinem ersten Biryani (nach einem anderen Rezept) war mir auch der Reis zu matschig geworden. Diesmal war ich rundum zufrieden, Reis fluffig, die Gewürzmenge wunderbar ausgewogen (hab nur noch etwas Chili nachgelegt ;-) und die kühle, knackig-frische Raita passt hervorragend dazu. Deutlich besser als die letzten Bringdienst- bzw. Restaurant-Bestellungen. Da ja auch schon andere das Problem mit zu weichem Reis hatten, hier die Kochzeiten meines erfolgreichen Versuchs: Die Kochzeit beim Reis ist ja je nach Sorte unterschiedlich. "Mein" Basmati-Reis braucht normalerweise ohne Einweichen 9min.+ 5 Ruhezeit (mit geschlossenem nach dem Abgießen). Für das Biryani habe ich den eingeweichten Reis nur 5 min. gekocht, danach kamen noch die 20min mit dem Fleisch im Backofen. War dann gar aber locker-körnig. Foto folgt :-)

04.01.2020 23:39
Antworten
uli-unterwegs

Superlecker! Der Aufwand lohnt sich definitiv! Ich hab allerdings eine kleine Dose gestückelte Tomaten zusätzlich hinzugefügt (meine Tomaten waren ansonsten zu fest) und statt Lamm Mufflongulasch (Wild) benutzt. Ein traumhafter Duft herrscht noch in der Küche! Danke!

11.11.2019 06:35
Antworten
Rahul_Sen_Gupta

Dieses Rezept liefert ein ausgezeichnetes Ergebnis auch auf dem Gasgrill in der tefalbeschichteten Paellapfanne mit Deckel, die auf dem Campingplatz für solche Gerichte von uns immer wieder gerne verwendet wird.

05.08.2019 10:31
Antworten
LisaJanine92

Ich liebe indisches Essen , das Rezept war super :-) bei mir ist der Reis nur etwas matschig geworden, ähnlich wie beim Risotto , hab ihn wsl zu lange gekocht, war aber trotzdem super :-) die Schärfe hätte mir fasst die Socken ausgezogen, was ich trotzdem ziemlich ge*l fand :-) super Rezept

11.04.2019 20:06
Antworten
missandrea

Ob das auch mit Rindfleisch funktioniert? Außer mir mag hier keiner lamm 😢 und das hört sich so lecker an

18.06.2018 16:30
Antworten
hobbykochfuchs

Hey, dieses Rezept hört sich fantastisch an, werde ich demnächst mal ausprobieren! Noch eine doofe Frage: Woher weiß ich denn, wann der Reis zu 3/4 gar ist? Muss ich einfach 3/4 der angegebenen Kochzeit nehmen? Weil er wurde ja schon vorher in Wasser eingeweicht... LG, Fuchs

29.03.2010 11:26
Antworten
McTapps

Hallo Rani, wir haben das Rezept gestern gekocht und es war richtig gut, obwohl es ein bißchen zu fettig war. Und es wäre sehr hilfreich, wenn man eine genauere Zeitangabe gehabt hätte, wie lange das Fleisch im Topf braucht. Wir hatten Lammfleisch aus der Keule und es hat so um die 20 min gebraucht. Liebe Grüße und Bild folgt, McTapps

15.03.2009 12:53
Antworten
Rani03

Hallo McTapps, Danke für den Kommentar! Und es freut mich, dass es dir geschmeckt hat. Für indische Gerichte lasse ich Lamm aus der Keule etwa 90 min kochen - je Länger desto besser, weil sich der volle Geschmack erst mit der Zeit erfaltet. Bei Gulasch ist es ja ähnlich. Besonders fettig wird es bei mir allerdings nicht - vielleicht hattest du mehr Ghee (gemeint sind gestrichene Löffel) dran oder noch viel Fett am Fleisch? Fettig ist aber auch ein Kennzeichen vieler indischer Fleischgerichte - manche sind erst gut, wenn man sich im Topf durch mehrere Zentimeter Öl löffeln muss bis man auf Soße stößt. ;) Liebe Grüße, Rani

19.03.2009 19:12
Antworten
claudianh

Das Rezept ist echt aufwendig, aber ich koche es super gerne (aus einer anderen Quelle, aber exakt genauso). Es macht mega viel her bei Gästen und ist einfach nur zu empfehlen, da köstlich!

05.02.2009 09:54
Antworten
jackovsky888

Ich muss dieses Rezept echt Loben, einfach köstlich. Auch von einen Freund der das schon in Indien gegessen hat bestätigt

30.07.2008 12:40
Antworten