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Mitglied seit 05.01.2007
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Zutaten

1 kg Lamm oder Ziege
400 g Basmati
500 g Joghurt
Zwiebel(n)
5 EL Öl oder Ghee
Chilischote(n), grüne, nach Belieben
2 EL Ingwer, püriert
2 EL Knoblauch, püriert
Tomate(n)
1 TL Kurkuma, gemahlen
2 EL Koriander, gemahlen
1 EL Kreuzkümmel, gemahlen
1 TL Chilipulver
2 TL Curry (Garam Masala)
6 Stück(e) Kardamom, grüne ganze Kapseln
1/2 Stange/n Zimt, ca. 5 cm
Lorbeerblatt, am besten indischer
Nelke(n)
1/2 TL Safranfäden
100 ml Milch
1/2 Bund Koriandergrün
1/2 Bund Minze
50 g Butter
  Salz
1/2  Salatgurke(n)
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 1 Std. 45 Min. / Schwierigkeitsgrad: pfiffig / Kalorien p. P.: keine Angabe

Das Rezept stammt direkt aus Indien und die Zubereitung ist nicht ganz unkompliziert, also bitte erst lesen, dann kochen! Auch wer Angst vor Gewürzen hat, sollte es lieber meiden.

Biryani ist ein sehr beliebtes Gericht mit großen Gewürzmengen, die richtig angebraten werden müssen, sonst schmeckt das Gericht leicht "sandig" und unharmonisch. Um die Würze zu dämpfen serviert man es traditionell mit Raita, einem erfrischenden Joghurtsalat.

Safran in der erwärmten Milch einweichen, Basmati 30 Minuten in kaltem Wasser vorquellen lassen. Lammfleisch von überschüssigem Fett befreien und in 3 cm große Würfel schneiden. 3 Zwiebeln fein würfeln, eine in halbe Ringe scheiden. Ca. 2 EL der fein gewürfelten Zwiebeln für das Raita beiseite stellen. 4 Tomaten würfeln, die übrigen beiden entkernen, würfeln und separat für das Raita aufbewahren. Korianderblätter hacken, Minze in feine Streifen schneiden.

Basmatireis abgießen und mit Zimt, Lorbeer, Kardamom und Nelken in Salzwasser zu 3/4 gar kochen. Danach in einem Sieb gut abtropfen lassen.

Öl oder Ghee in einem großen Bräter mit schwerem Deckel erhitzen. Gewürfelte Zwiebeln darin anbraten. Unter Rühren alle gemahlenen Gewürze außer dem Garam Masala hinzugeben und 30 Sekunden gründlich anbraten. Sollte die Mischung trocken wirken, ein wenig mehr Öl hinzugeben. Ingwer- und Knoblauchpaste und Chilischoten nach Wunsch hinzufügen und weitere 30 Sekunden braten.

Die Tomaten hinzufügen und unter Rühren mitbraten, bis sich das Öl von der Mischung trennt. Die Tomaten sollen dabei zerfallen und allem eine gleichmäßige, breiige Konsistenz geben. Nun bei großer Hitze löffelweise die Hälfte des Joghurts beigeben. Er muss sofort mit kräftiger Hitze in Berührung kommen und schnell untergerührt werden, sonst besteht Gefahr, dass er ausflockt!

Das Fleisch beigeben, salzen und alles köcheln lassen, bis das Fleisch gar ist. Bei zartem Fleisch, das nicht lange schmoren muss, ist oft noch zu viel Flüssigkeit im Topf. Dann bei großer Hitze einkochen, bis die Soße eine dicke Konsistenz erreicht hat.

Die Zwiebelringe in Öl zu Röstzwiebeln braten, auf Küchenpapier abtropfen lassen. Gehackte Korianderblätter in die Soße einrühren, die Hälfte von Soße und Fleisch aus dem Topf entnehmen und bereit stellen.

Nun das Fleisch im Bräter mit der Hälfte vom Reis bedecken. Darüber 1 TL Garam Masala gleichmäßig verstreuen, ebenso die Hälfte der Röstzwiebeln, der Minze (1 EL für das Raita aufbewahren!) und die Hälfte der Safran-Milch. Butter in Flöckchen darüber geben. Die Schichtung mit der anderen Hälfte der Zutaten wiederholen.

Deckel aufsetzen und bei 180 Grad 20 Minuten im Ofen durchziehen lassen.

Für das Raita die Gurke entkernen und in 1 cm große Würfel schneiden. Den restlichen Joghurt mit der Gurke, den aufbewahren Tomaten- und Zwiebelwürfeln und der Minze verrühren. Mit einer Messerspitze gemahlenem Koriander abschmecken. Einige Minuten ziehen lassen.

Biryani und Raita zusammen servieren. Je nach Geschmack wird beides auf dem Teller leicht vermischt oder getrennt gegessen.