Knusprige Gänsekeulen mit Bratäpfeln


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45 Min. normal 10.12.2007 656 kcal



Zutaten

für
3 Möhre(n)
2 Lorbeerblätter
1 EL Pfefferkörner
3 Gewürznelke(n)
2 Zwiebel(n)
6 Gänsekeule(n)
1 Zweig/e Rosmarin
6 kleine Äpfel
2 EL Speisestärke
Salz und Pfeffer
4 Liter Wasser

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 45 Minuten Koch-/Backzeit ca. 1 Stunde 45 Minuten Gesamtzeit ca. 2 Stunden 30 Minuten
Möhren schälen, waschen und vierteln. Zwiebeln schälen und halbieren. Beides in einem sehr großen Topf mit 3 - 4 l Wasser, Gewürzen und 1 EL Salz aufkochen. Keulen waschen und zugedeckt darin ca. 45 Min. köcheln. Gänsekeulen herausnehmen, trocken tupfen und auf die Fettfangschale legen. Fond aufbewahren.

Keulen mit Pfeffer würzen, Rosmarin waschen, abzupfen und dazwischen legen. Ca. 200 ml vom Gänsefond angießen. Alles im heißen Ofen (Ober-/Unterhitze: 200 °C, Umluft: 175 °C, Gas: Stufe 3) ca. 1 Stunde braten. Äpfel waschen und nach etwa 30 Minuten mit zu den Keulen setzen.

Übrigen Fond durchsieben, 1,5 l abmessen, entfetten und aufkochen. Bei starker Hitze ca. 30 Minuten auf die Hälfte reduzieren. Keulen 10 Minuten vor Ende der Bratzeit mit kaltem Salzwasser bestreichen und bei höchster Temperatur knusprig braten, anschließend mit den Bratäpfeln anrichten und warm stellen.

Bratensatz mit eingekochtem Gänsefond lösen, durchsieben, entfetten und erneut aufkochen. Soßenfond mit der Stärke binden und abschmecken.

Dazu schmecken Klöße und Rotkohl sehr gut.

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Kommentare

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Julia0707

Das Rezept ist gelingsicher. Wir waren echt begeistert. Wir haben uns genau an das Rezept gehalten. Die Gänsekeulen waren außen knusprig und innen schön saftig. Ich habe noch nie so gute Gänsekeulen hinbekommen. Ich war erst unsicher wegen einigen Kommentaren, dass die Keulen trocken werden. Das war gar nicht der Fall. Das Rezept werden wir definitiv nochmal machen.

01.12.2022 21:19
Antworten
HappyWusel

Wow, was für ein tolles Rezept. Wir haben die Mengen auf zwei Portionen entsprechend angepasst und uns genau an die Zeitvorgaben gehalten. Das Ergebnis waren zwei knusprige Keulen mit einer leckeren, rehbraunen Sauce. Das Essen werden wir auf jeden Fall noch mal wiederholen! Vielen Dank dafür!

13.11.2022 17:59
Antworten
amtwingo

Sehr lecker. Gänsekeulen brate ich grundsätzlich 1,5 Stunden bei 140 Grad ober und unterhitze danach bei 250 Grad bis die Haut knusprig ist. Sonst werden sie zu zäh und trocken.

17.01.2022 15:39
Antworten
Pamucle

Habe unsere Keulen am 1. Weihnachtstag nach diesem Rezept zubereitet -allerdings nicht mit Rosmarin, sondern mit Majoran- und muss sagen... sie waren ein Gedicht! Selbst mein GG, der nicht der allergrößte Fan dieses Geflügels ist, war hellauf begeistert und freut sich schon auf das nächste Weihnachtsfest. Vielen Dank fürs Einstellen und natürlich 5*

30.12.2021 14:03
Antworten
Annabäckt

Danke für das tolle Rezept. Ich habe Keulen und Brüste zum 2. Mal gemacht - alles nach den angegebenen Zeiten. Ich habe das Fleisch lediglich nach dem Köcheln noch extra gesalzen.

26.12.2021 18:24
Antworten
zuzuki

Durch das Garen im Salzwasser hat sich das Fleisch wie von selbst vom Knochen gelöst. Es war ganz köstlich! Ich habe die Keulen allerdings ca. 80 min im Ofen lassen müssen, damit sie schön kross waren. Aber hängt vermutlich vom Herd ab. Super Kompliment von meinem Mann, dessen Mutter Weihnachten traditionell immer Gänsekeule kocht: Er meinte, ihm wäre es lieber, ich würde es kochen! Besser geht´s nicht!

26.02.2008 13:58
Antworten
Gelöschter Nutzer

Hallo Riddel, habe nach Freischaltung dieses Rezeptes sofort mich an dieses spezielle Rezept gewagt mit hervorragendem Endergebnis...danke dafür!! Heute mache ich die Keulen erneut und ich freue mich schon darauf. Werde dieses Mal fotografieren, weil mich kein Besuch mal daran hindert. LG Burgi

13.01.2008 07:15
Antworten
Karina L.

Hallo Riddell, das Essen war sensationell, die Bratäpfel der I-Tüpfel, kleinere Bosköppe, die ich mit dem Apfelstecher ausgekernt hatte. Die Schale war geplatzt und das weiche weiße Fruchtfleisch quoll hervor. Ein Genuss! Nur die Uroma (95) hatte leichte Beschwerden mit den Keulen. Beim nächsten Mal schneiden wir das Fleisch klein für sie. Auch die Soße war herrlich. Ich hatte gefrorene Kastanien unter die Keulen in die Garschale gelegt, die sich in der Soße dann sehr wohl fühlten und gut schmeckten.Der Fond trug dazu bei, dass die Soße nicht zu knapp wurde. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr Weihnachten. Dann werde ich das Rezept mit Gänsebrust ausprobieren. Danke für das Rezept, Riddell! Woher hast Du es? Gruß Karina

26.12.2007 22:25
Antworten
Karina L.

22.12.2007 Hallo Riddel (Rätsel?), Dein Rezept mit dem Vorgaren im Salzwasser klingt fabelhaft. Ich werde es überübermorgen (1. Weihnachtstag) ausprobieren und dann kommentieren. Ich habe auch sechs Keulen. Dazu gibt's Iglo-Apfelrotkohl und Semmelnknödeln (Hans Moser). Bis dann! Karina L.

22.12.2007 11:31
Antworten
Riddel

Hallo Karina, gutes Gelingen und guten Appetit wünscht Riddel!

23.12.2007 11:16
Antworten