Omas Lebkuchen


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besonders aromatisch, ist sofort weich

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40 Min. normal 20.11.2007



Zutaten

für
500 g Roggenvollkornmehl
300 g Dinkelvollkornmehl
400 g Rohrzucker, bio
12 EL Honig
4 große Ei(er)
90 g Butter
2 TL Natron
20 g Lebkuchengewürz
1 TL Zimt, nach Wunsch ein wenig mehr
1 TL Nelkenpulver
1 Zitrone(n) Bio-, abgeriebene Schale
20 g Backkakao
100 g Orangeat, fein gehackt
60 g Zitronat, fein gehackt
100 g Rosinen, fein gehackt
140 g Haselnüsse, fein gehackt

Zum Bestreichen:

2 Eigelb, mit 3 EL Milch vermengen
Mandel(n), geschälte

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 40 Minuten Ruhezeit ca. 8 Stunden Koch-/Backzeit ca. 13 Minuten Gesamtzeit ca. 8 Stunden 53 Minuten
Den Honig mit dem Zucker bei kleiner Flamme unter Rühren leicht erwärmen.

Das Mehl, die Gewürze und alle anderen trockenen Zutaten in einer großen Schüssel gut vermischen, den erwärmten Honig mit dem Zucker, die weiche Butter und die 4 Eier nach und nach einarbeiten.

Ich mache das mit meiner Kenwood Major – das geht sehr gut mit dem Knethaken. Früher hab ich mit der Hand geknetet, das ist schon ein wenig anstrengend – es wird ein sehr fester, brauner Teig.
Wenn alles gut verknetet ist, dann formt man den Teig zu einem länglichen „Striezel“ und gibt ihn in einen größeren Gefriersack. Dann lässt man ihn über Nacht auf einem kühlen Platz rasten.
(Nicht im Kühlschrank, ich lege in immer aufs Fensterbrett in einem fast nicht geheizten Zimmer).

Am nächsten Tag dann einen größeren Teil vom Teig nehmen, nochmal gut durchkneten und ca. 5 mm dick ausrollen.

Das Backrohr auf 175 Grad Heißluft vorheizen.

Mit Lebkuchen-Ausstechern die Formen ausstechen, auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben - mit Dotter-Milch Gemisch bestreichen, mit einer Mandel belegen und dann ca. 13 Min. backen.

Zum Auskühlen auf ein Gitter legen, dann in einer Dose bzw. einem Tupperbehälter aufbewahren.

Die Lebkuchen sind nach ein, zwei Tagen weich zum Essen – besser sind sie aber schon, wenn sie länger (1 - 2 Wochen) gelagert sind.



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SchwarzesSchaf

Ich glaub, ich mach das Rezept jetzt schon das 3. Jahr in Folge und sie sind immer großartig. Lasse den Teig nach Möglichkeit 1-2 Tage liegen, dann ist die Konsistenz der Lebkuchen hinterher ein Traum. Omas Rezepte sind die Besten!

16.12.2020 10:30
Antworten
havset19

Wir lieben dich oma!!!

03.12.2020 13:15
Antworten
harkebusch90

Ein super tolles Rezept. Erst dachte ich, dass das bestimmt nichts wird, da der Teig ziemlich fest und bröselig war. Aber die kebkuchen schmecken sehr sehr lecker 😋

29.11.2020 11:17
Antworten
Tante_Adele

Ich habe mich das erste Mal an Lebkuchen herangewagt, Das Kneten des Teiges klappte mit meinem 25 Jahre alten Handrührgerät ohne Probleme, das Ausrollen war auch unproblematisch. Herausgekommen sind 44 Stück. Vielen Dank für das Rezept!

25.11.2020 13:15
Antworten
jule-paule

Hallo, vor ein paar Tagen habe ich den Lebkuchenteig unter Kraftanstrengungen produziert :-) nachdem alle Zutaten zusammen waren, wollte mein TM nicht mehr kneten, also hieß es Muskelkraft einsetzen. Wow, das war nicht ohne. Der Teig war auch sehr krümelig, ich hatte arge Bedenken, dass das was wird. Am nächsten Tag habe ich ihn dann in kleinen Brocken zwischen Frischhaltefolie ausgerollt und ausgestochen. Das Aroma duftete wunderbar! Nun, 5 Tage später haben wir probiert und haben das Ergebnis für lecker befunden. Mal sehen, wie er nach längerer Lagerung von der Konsistenz ist, durch die Vollkornmehle ist er schon etwas anders aber gut!! Liebe Grüße Jule & danke fürs Rezept

19.11.2020 09:24
Antworten
stoll75

Hallo Christine, auf der Suche nach einem Lebkuchen-Rezepte bin ich hier bei Deinem gelandet. Die Zubereitung ist schon ein bisschen aufwendiger, vor allem auch etwas anstrengend, wenn man wie ich den Teig von Hand knetet...dafür ist das Ergebnis aber wirklich super lecker. Ich habe sie jetzt sicher in einer Blechdose im Keller verstaut und bin schon sehr gespannt, wie die Lebkuchen durchgezogen schmecken. Frisch aus dem Ofen war sie schon ein absoluter Hochgenuß. Vielen Dank für das leckere Rezept LG Simone

26.11.2007 08:45
Antworten
Christine_R

Hallo Simone, ich freu mich sehr, daß dir die Lebkuchen gut gelungen sind und schmecken werden sie sicher ! Ich hab gestern schon zum 2.mal den Teig gemacht und backe sie heute auch schon wieder! Ich hab früher immer mit der Hand geknetet - am besten ist es, alle Zutaten in eine große Schüssel zu geben, den Honig mit dem Zucker warm zu machen und dann mit der weichen Butter, und den zimmerwarmen Eiern mit einem großen Kochlöffel unterzurühren so gut es geht. (mit der KM und Knethaken gehts natürlich besser) Erst dann gebe ich den Teig auf eine Silikonunterlage und knete alles mit den Händen nochmal gut zusammen. Danke fürs Nachbacken und für deine gute Bewertung ! Liebe Grüße Christine

26.11.2007 09:00
Antworten
alphazet

Hallo Christine, das hört sich so lecker an. Allerdings mögen wir kein Zitronat und Orangeat. Ich bin absolute Backanfängerin. Würde trotzdem das gerne weglassen, ebenso das Natron und die Rosinen. Meinst du es wird trotzdem etwas?

02.12.2019 10:39
Antworten
Christine_R

Hier noch ein Hinweis zu meinem Rezept: Dieser Lebkuchen kann auch NUR mit Roggenmehl (also ohne Dinkelmehl) gebacken werden. Wer es sehr süß liebt, kann die Lebkuchen nach dem Backen auch mit Rumglasur etc. glasieren und dann verzieren. Auch möchte ich noch erwähnen, daß man Aranzini, Zitronat und Rosinen sowie die Haselnüsse auch mittelfein hacken kann. Man spürt dann beim Essen noch kleine "Stückchen" davon - dieser Geschmack ist auch sehr gut. Aber das ist alles eine persönliche Entscheidung. Gutes Gelingen und liebe Grüße Christine

21.11.2007 13:48
Antworten
Kuchen2001

Hallo Ich muss echt sagen das Rezept ist ein Knaller ich habe es sofort nochmal gemacht !!! Ich habe stad der Eier Ei Ersatz genommen(Bio-laden) Viele Weihnachtliche Grüße Kuchen 2001

02.12.2014 18:28
Antworten