Rosinenstollen


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35 Min. pfiffig 17.11.2007



Zutaten

für
1 kg Mehl
400 g Butter, weich
600 g Rosinen
50 g Mandel(n)
½ Flasche Bittermandelaroma
80 g Hefe
10 g Salz
1 Pck. Vanillezucker
200 g Zucker
200 ml Milch, lauwarm
150 ml Rum
½ TL Gewürzmischung, (Stollengewürz) ODER
1 Msp. Nelke(n)
1 Msp. Muskat
1 Msp. Zimt
1 Msp. Kardamom

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 35 Minuten Ruhezeit ca. 6 Stunden Gesamtzeit ca. 6 Stunden 35 Minuten
Einen Tag vorher sollte man die Rosinen in eine Schüssel geben und mit dem Rum bedecken, bzw. im Rum einweichen lassen. Das gibt ihnen den gewissen Geschmack.
Die Rosinen über Nacht ziehen lassen, damit sie sich voll saugen können. Überschüssige Flüssigkeit danach wegschütten, falls welche vorhanden sein sollte.

Alle Zutaten für den Stollen abwiegen und ebenfalls am Vorabend schon draußen stehen lassen, damit am nächsten Tag die Zutaten die gleiche Temperatur haben und leichter zu verarbeiten sind.

Für den Vorteig in eine mittelgroße Schüssel lauwarme Milch mit dem Vanillezucker und der Hefe gut vermischen und ca. 20 Minuten gehen lassen (bitte unbedingt ein sehr hohes Gefäß verwenden da die Hefe stark aufgeht).

Für den Teig Mehl in eine Schüssel geben und Butter hinein bröseln. Kurz miteinander verknet. Zucker und Bittermandelaroma hinzu geben und gut verkneten (ca. 5 Minuten sollte man kneten).

Nun Gewürze, Salz, Hefemilch, Mandeln und eingeweichte Rosinen hinzu geben und nochmals gut miteinander verkneten (die Teigmasse kann ruhig etwas kleben).
Teig nun in eine Schüssel geben und an einem warmen Ort abgedeckt gut 2 Stunden ruhen lassen oder am besten an einem kühlen Ort über Nacht stehen lassen.
(Ein schwerer Hefeteig wie dieser braucht eine lange Ruhephase, diese bitte unbedingt nutzen. Ich lasse den Teig bis zu 5 Stunden ruhen bzw. über Nacht im kühlen stehen)

Nach dem Gehen den Teig auf die Arbeitsfläche geben und nochmals gut durchkneten.
(Hier merkt man jetzt dass er nicht mehr klebrig ist, die Konsistenz sich dementsprechend verändert hat. Sollte er dennoch immer noch stark kleben, etwas Mehl hinzu geben)

Nun den Teig ausrollen, so dass ein Rechteck entsteht von ca. 30x40cm Länge/Breite.
Nun von der längeren Seite her 1/3 des Teiges einrollen. Von der anderen Seite her dies ebenfalls tun, bis sich die beiden Rollen berühren.
Diese zusammendrücken und mit dem Handballen nochmals die Kuhle nachformen.
Stollen-Rohling auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und nochmals abgedeckt gut 1 Stunde ruhen lassen.

Nach dem Ruhen den Stollen in den vorgeheizen Backofen geben und 60 Minuten bei 175°C Ober/Unterhitze oder 160°C Umluft backen.

Nach dem Backen nach Belieben mit Butter oder Butterschmalz bestreichen und abgedeckt mind. 3 Stunden ruhen lassen, am besten wäre über Nacht.
(Nach dem Backen ist er sehr brüchig, da er noch sehr weich ist, daher sollte er Zeit zum Auskühlen haben.)

Der Stollen wird während des Backens in die Breite gehen, was aber ganz normal ist und dem Geschmack nicht schadet, ganz im Gegenteil.
Wer dies aber nicht möchte, sollte den Stollen entweder in einer Stollenform backen oder mit Alufolie eine Art Rahmen basteln und diesen dann um den Teigrohling „spannen“

Am nächsten Tag nach Belieben mit Puderzucker bestreuen und gut in Alufolie einschlagen.
Der fertige Stollen sollte nun mind. 14 Tage ruhen, damit er sein Aroma richtig entfalten kann, am besten wären aber mind. 4 Wochen. Er bleibt saftig und trocknet nicht aus.

Nach dem Anschneiden immer wieder gut einwickeln, damit er seine Frische nicht verliert.

Das Rezept ist ohne Orangeat und Zitronat, dafür mit vielen Rosinen.
Wer es weniger süß mag, reduziert den Zucker bis auf 100g runter.



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