Rehkeule in Backpflaumensoße


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nicht nur als Weihnachtsbraten lecker

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30 Min. normal 13.11.2007 581 kcal



Zutaten

für
1,2 kg Rehfleisch (Keule ohne Knochen), küchenfertig
1 TL Wacholderbeere(n)
1 TL Pfeffer, ganze Körner
1 TL Piment, ganze Körner
2 EL Butterschmalz
1 Zwiebel(n)
2 Karotte(n)
2 EL Tomatenmark
150 ml Wein, rot
400 ml Wildfond
6 cl Portwein
100 g Crème fraîche
100 g Backpflaume(n)
Salz und Pfeffer
Speisestärke

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Gesamtzeit ca. 30 Minuten
Die Rehkeule waschen, trocken tupfen, salzen und pfeffern. Die Wacholderbeeren mit den Pfeffer- und Pimentkörnern im Mörser fein zerreiben, die Rehkeule damit einreiben.

In einem Bräter in heißem Butterschmalz rundherum anbraten. Zwiebel abziehen, Karotten putzen und schälen, beides fein würfeln, zum Fleisch geben und kurz mitbraten. Tomatenmark einrühren, kurz anrösten. Backpflaumen fein würfeln und dazugeben. Mit Rotwein ablöschen und mit Wildfond auffüllen. Zudecken und im vorgeheizten Backofen bei 200 (Umluft 180) Grad ca. 1,5 Stunden schmoren.

Die Rehkeule aus dem Bratenfond nehmen und warm stellen. Den Bratenfond durch ein Sieb streichen, Portwein unterrühren, die Sauce nochmals aufkochen lassen und mit angerührter Speisestärke leicht binden. Salzen, pfeffern und die Crème fraîche unterrühren.

Die Rehkeule in Scheiben schneiden und mit der Sauce auf vorgewärmten Tellern servieren.

Buttergemüse oder Rotkohl, Spätzle oder Klöße und mit Preiselbeerkompott gefüllte Birnenhälften dazu reichen.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





Kommentare

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ritafisch

Ich hatte am letzten Weihnachten eine Rehkeule von einem befreundeten Jäger geschenkt bekommen. Ich habe mich zunächst nicht wirklich gefreut, weil ich eigentlich kein Wild mag und in der Zubereitung somit auch nicht besonders geübt bin. Also hab ich mir ein Rezept gesucht, bei dem mich die restlichen Zutaten ansprachen. Der Geschmack war fantastisch!!! Die ganze Familie hat sprachlos gefuttert! Ich habe die Sauce ebenfalls mit dem Mixstab püriert. Dazu gab es gebratene Sterne aus Knödelteig und Rosenkohl. Dies Rezept hat mich definitiv davon überzeugt, dass Wild seeeehr lecker sein kann! Danke dafür!

13.03.2020 12:44
Antworten
ille0110

Das ist ein wunderbares Rezept. Das Fleisch ist butterzart und die Sauce hervorragend. Danke für dieses Rezept. Es hat auf alle Fälle 5 Sterne verdient. LG Ille

03.03.2020 14:30
Antworten
Archeheike

Hallo, das ist ein ganz tolles Rezept. Den Portwein habe ich vergessen, hatte etwas mehr Rotwein drangegeben. Die Rehkeule war noch mit dem Knochen gegart. Das Fleisch war butterzart und die Soße ein Traum. Es war total lecker. LG Heike

29.12.2019 21:36
Antworten
Kaffeemagich

Uns hat es sehr gut geschmeckt. Ich habe doppelt soviel Sauce eingeplant, da immer ein Teil verkocht und noch genug übrig bleiben muss. Auf jeden Fall war dies für uns ein perfektes Weihnachtsmenü und ich denke, dass es das nächstes Jahr wieder werden könnte.

29.12.2019 18:55
Antworten
mellig

Jedes Jahr um die Weihnachtszeit freue ich mich über die vielen lieben Kommentare zu diesem Rezept. Natürlich habe auch ich durch die vielen Tipps und Abwandlungen in den Kommentaren dazu gelernt. 1. Inzwischen pürriere ich die Soße ebenfalls, anstatt sie durch ein Sieb streichen. Weniger Kleckerei und sie wird feiner. 2. Das Rezept kann für jedes Wildfleisch genommen werden. 3. Ein Knochen im Braten ist kein Problem 4. Temperatur ruhig etwas reduzieren, dafür längere Garzeit. Ansonsten bleibe ich bei der Basis dieses Rezeptes, weil es wirklich auch für ungeübte Wildköche fast schon eine Gelinggarantie gibt. Selbstverständlich ist auch die Qualität des Fleisches entscheidend. Deshalb möchte ich an meinem Tipp aus einem früheren Kommentar erinnern, das Wild vor der Zubereitung ggf. in Beize einzulegen. Rezepte finden sich hier reichlich. Bei einem gutem Stück Fleisch aber normalerweise für dieses Rezept nicht notwendig.

27.12.2019 09:06
Antworten
mellig

Hallo zusammen! Es freut mich sehr, dass das Rezept so gut angekommen ist! Wie bei vielen Rezepten sind auch hier bei der Umsetzung allerlei Variationen möglich (wie oben beschrieben, das Gemüse nicht durch das Sieb zu streichen oder das Fleisch vorher in Buttermilch zu beizen - was ich unbedingt auch mal ausprobieren werde). Was am Ende zählt ist, dass man seinen Gästen ein gelungenes Mahl servieren darf und das ist bei diesem Rezept schon fast garantiert. Bestimmt wird es dieses Essen bei jedem der es gekocht und probiert hat von da an des öfteren geben. So wie es bei uns inzwischen ein allseits beliebter Klassiker geworden ist - nicht nur in der Weihnachtszeit ;). Kommt gut uns neue Jahr! Mellig

29.12.2007 09:01
Antworten
stefan50

Haben für eine richtig große Runde Weihnachten 2 Rehkeulen zubereitet - dabei die Keulen fest mit den Innenseiten aufeinandergebunden damit sie nicht austrocknen - waren dann gut 3,2 kg Rehkeule. 2 1/4 Stunden langsam geschmort - das Fleisch war traumhaft zart und ein toller Geschmack. Habe das Fleisch 12 Stunden in Buttermilch gebeizt ( Lorbeer / Wachhoplder / Pfeffer und Piment ) und zum anbraten mit Speck bardiert. Zur Sauße habe ich ca. 1/4 des Gemüses püriert - war eine Traumhafte Sauce die durch die Backpflaumen und den Port eine schöne fruchtige und leicht süßliche Note bekommt aber den Wildgeschmack noch erahnen lässt. Vielen Dank für das tolle Rezept.

29.12.2007 01:23
Antworten
AnniK82

Ich kann mich Milges nur anschließen, das war wirklich ein grandioses Weihnachtsessen! Die kurze Vorbereitung, die auch kinderleicht ist, macht das Ganze noch besser und es schmeckt wir in einem Restaurant. Die Sauce war wunderbar, wir haben auch alle Zutaten drin gelassen, sie nicht durch ein Sieb gestrichen. Ein wirklich gelungenes und einfaches Essen! :)

26.12.2007 13:02
Antworten
rnilges

Die Rehkeule war wirklich sehr gut. Insbesondere die reichhaltige Soße ist ein Gedicht. Ich habe jedoch den Bratenfond nicht durch das Sieb gestrichen, sondern die schon fast verkochten Zwiebel, Backplaumen und Karotten in der Soße belassen. Als Tipp bzw. Änderung würde ich die Gartemperatur von 180 Grad (Umluft) auf 150 Grad herabsetzen sowie die Garzeit von 1,5 auf 2 h erhöhen. Das Fleisch wird dann noch weicher.

25.12.2007 17:11
Antworten
Elroem

Dem Kommentar schließe ich mich voll und ganz an ! Allerdings habe ich die Soße mit dem Mixstab püriert und die Temperatur auf 160 Grad reduziert sowie die Garzeit um ca. 1/2 Std verlängert. Alle waren begeistert !

06.04.2015 10:01
Antworten