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Gaisburger Marsch

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45 Min. normal 19.10.2007 629 kcal



Zutaten

für
½ TL Pfefferkörner
1 Lorbeerblatt
Salz
3 Zwiebel(n)
500 g Rindfleisch zum Kochen (Schwanzstück)
250 g Mehl
3 Ei(er)
1 TL Salz
500 g Kartoffel(n)
2 Möhre(n)
Pfeffer, schwarzer aus der Mühle
1 EL Butter oder Margarine
1 Bund Petersilie
1 ½ Liter Wasser

Nährwerte pro Portion

kcal
629
Eiweiß
39,83 g
Fett
21,38 g
Kohlenhydr.
67,47 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 45 Minuten Koch-/Backzeit ca. 3 Stunden Gesamtzeit ca. 3 Stunden 45 Minuten
Das Wasser mit Pfefferkörnern und Lorbeerblatt zum Kochen bringen. Die Zwiebeln schälen, das Fleisch und eine Zwiebel mit in den Topf geben, zudecken und ca. 2 1/4 Std. auf kleiner Flamme köcheln lassen.

Für die Spätzle Mehl, Eier, Salz und knapp 1/8 Liter Wasser zu einem glatten, festen Teig verrühren, der schwer vom Löffel fällt. So lange schlagen, bis er Blasen wirft. Den Teig durch eine Spätzlepresse in kochendes Salzwasser drücken, aufkochen lassen. Die Spätzle herausnehmen und kalt abspülen.

Die Kartoffeln waschen, schälen und in große Würfel schneiden. Die Möhren putzen, waschen und in Scheiben schneiden.

Das fertig gegarte Fleisch aus der Brühe nehmen und würfeln. Die Fleischbrühe durchseihen, wieder in den Topf geben und Kartoffeln und Möhren in der Brühe gar kochen.
Zum Schluss die Spätzle und Fleischwürfel in die Brühe geben und wieder heiß werden lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die restlichen Zwiebeln in Ringe schneiden. Die Butter erhitzen und die Zwiebelringe darin leicht bräunen. Die Petersilie waschen und fein hacken.

Gaisburger Marsch in einer Suppenterrine mit Zwiebelringen und Petersilie anrichten.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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schneider_shh

Gerade bei diesem Gericht sind ‘faule Weiber Spatza’ also Spätzle aus der Tüte den Selbstgemachten überlegen, da sie in dem Eintopf gekocht werden und so wesentlich geschmacksintensiver sind als bereits fertig gekochte. Grüße aus dem Schwäbischen Chris

18.03.2019 09:01
Antworten
klopfheimer

sehr gut und authentisch. Aber die Spätzle, wenn schon selbst gemacht, sollten handgeschabt sein. Schmeckt auch besser wegen der höheren Heterogenität als bei der Presse. Grüße aus backana

01.02.2018 13:13
Antworten
sauresbaerle

Was ist bitte Heterogenität, habe ich noch nie gehört! Ich mache Spätzle immer mit der Presse. Sie gelingen immer! Und Wasser, (Kohlensäurehaltiges Mineralwasser) gehört da auch rein, ebenso etwas Muskatnuss und etwas Salz; nur mit Eiern bis zur richtigen Konsistenz des Teiges werden die Spätzle m.E. zu schwammig. Das ist meine Erfahrung! (auf 1 Kg Mehl ca. 12 Eier, je nach Größe). Wichtig ist auch, den Spätzleteig nach dem schlagen noch etwas ruhen zu lassen (ca. 30 Minuten) und dann nochmal durchschlagen!

02.02.2018 04:58
Antworten
moosbroetchen

zu Viele haben Recht.... zu Viele sind im Unrecht...... Aber geht es nicht einfach darum, daß es schmeckt, und ist es dann nicht unerheblich, ob Jemand Recht oder Unrecht hatte???? Schmecken muss es......... Alles Andere ist doch unwichtig, wenn es um Essen geht....

29.01.2018 15:52
Antworten
Gelöschter Nutzer

kataleha, Gaisburger Marsch enthält Kartoffeln und Spätzle, das ist das tradiitonelle Gericht. Im Schwabenländle heisst es auch "Kartoffelschnitz und Spätzle". Und es ist auch nicht richtig, dass Wasser im Spätzlesteig Sünde ist. Das stimmt so einfach nicht. Man kann Spätzle nur mit Eiern machen, aber ein Anteil Wasser ist durchaus normal. Wenn ich ein feines Gericht mache, bei dem Spätzle eine ebenso feine Beilage sind, nehme ich auch nur Eier für den Teig. Für einen Eintopf wie den Gaisburger Marsch kann man durchaus Wasser zum Teig nehmen. Die Spätzle werden dann fester. Grüße Regine Grüße Regine

28.01.2018 17:35
Antworten
Gelöschter Nutzer

Hallo Alfred, was ist bitte ein "Schwanzstück"? Warum muss man die Spätzle kalt abspülen? Ich kenne Gaisburger Marsch (Mensa - genießbar) und als Kartoffelschnitz & Spätzle (von privaten Einladungen - GRANDIOS) aus meiner "Schtuagarter" Zeit und würde es gern mal wieder essen. Die Mutter eines Kommilitonen hat es hervorragend mit handgeschabten Spätzl'a' und Schinkenwurst bereitet. Wär mal klasse, 'grad bei dem Wedda' - Gruß Twarf

11.12.2007 04:19
Antworten
AFRED1

Hallo Twarf; ein Schwanzstück ist ein Stück Fleisch aus der Unterschale des Schweines. Du musst die Spätzle kalt abspülen, sonst würden sie alle zusammenkleben. Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen. Lass es dir schmecken. Liebe Grüsse AFRED

11.12.2007 05:41
Antworten
AFRED1

Hallo Twarf; ich muss mich leider korrigieren. Ein Schwanzstück beim Gaisburger Marsch, der aus Rindfleisch und nicht aus Schweinefleisch, wie ich leider fälschlicherweise geschrieben habe ist ein Stück Fleisch aus der Hüfte. Zum Beispiel: Tafelspitz

11.12.2007 06:58
Antworten
mjett

Sehr lecker. Wir haben es gerade nachgekocht und es schmeckt wie bei Muttern. Zusätzlich lasse ich mir beim Metzger noch ein paar Knochen geben, dann ist die Brühe sehr schmackhaft. Vielen Dank für das Rezept. VG, Manu

09.12.2007 12:44
Antworten
Amerla

Toll, genauso kenn ich den Gaisburger Marsch von meiner Tante aus dem Schwabenländle. Wienerle kommen dann auch noch zum Schluß mit rein.

23.11.2007 21:49
Antworten