Putenbrust mit Salbei und Pinienkernen


Rezept speichern  Speichern

dazu Rotweinsauce und Chili-Reis

Durchschnittliche Bewertung: 3.8
 (3 Bewertungen)
Perfekt
Sehr gut
Ganz gut
Ausbaufähig
Mangelhaft
Rezept bewerten

Vielen Dank!

Du hast das Rezept bereits bewertet.

Bewertungen anzeigen
Melde dich an und bewerte das Rezept.

30 Min. normal 08.09.2007



Zutaten

für
1 kg Putenbrust
20 Blätter Salbei
20 g Pinienkerne, gehackt (zur Not gehen auch andere Nüsse...)
300 g Basmati
1 Chilischote(n), getrocknete, für den Reis
80 g Räucherbauch, in kleinen Würfeln
1 Zwiebel(n), in kleinen Würfeln
1 Knoblauchzehe(n)
3 EL Tomatenmark
250 ml Wein, rot (z.B. Barbera oder Carbernet Sauvignon)
1 TL Saucenbinder, (z.B. Stärke)
1 TL Zucker, braun
Olivenöl
Salz und Pfeffer
Butter

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Gesamtzeit ca. 30 Minuten
Zu Beginn das Wasser für den Reis aufsetzen, wenn es köchelt, 1 TL Salz und die getrocknete Chilischote zugeben, dann den Reis dazu. Wenn es wieder kocht, die Platte ausschalten und den Reis zugedeckt bis zum Servieren ziehen lassen.

Als Nächstes für die Sauce die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken, und den Bauchspeck in möglichst kleine Würfel schneiden. Alles zusammen mit 1 EL Butter und etwas Olivenöl in einer kleinen Kasserolle anschwitzen. Nach ca. 1 min das Tomatenmark zugeben und weiter anschwitzen, bis die Masse anfängt, am Boden anzuhängen und leicht braun zu werden. Dann mit etwa einem Drittel des Rotweins ablöschen und 5-10 min bei mittlerer bis kräftiger Hitze einkochen lassen. Dann den Rest des Rotweins zugeben sowie die in etwas Rotwein eingerührte Stärke. Die Sauce mit dem braunen Zucker, Salz und grobem weißen Pfeffer abschmecken und warm halten, gelegentlich umrühren.

In der Zwischenzeit die Putenbrust möglichst entlang den Fasern in 4 Teile zerteilen und seitlich mit einem kleinen scharfen Messer jeweils eine Tasche schneiden. Innen und außen salzen und pfeffern. In die Taschen füllt man dann je 4-5 Salbeiblätter und ein Viertel der gehackten Pinienkerne. Die Taschen mit Zahnstochern verschließen. Die Stücke werden in nicht zuwenig Öl mit etwas Butter bei mittlerer Hitze von jeder Seite etwa 3 min gebraten (Sichtkontrolle an den eingeschnittenen Taschen, ob das Fleisch durchgegart ist).

Das Schöne an dem Gericht sind nach meiner Meinung die verschiedenen Einzel-Aromen von Chilireis, der kräftigen Sauce und der duftigen Salbei/Pinienkern-Pute, die im Gesamten sehr schön miteinander harmonieren.



Kommentare

Dein Kommentar wird gespeichert...

Dein Kommentar wurde erfolgreich gespeichert.

Dein Kommentar konnte nicht gespeichert werden.

spidermax

Hi, ja, das ist auch eine Idee. Der von mir vorgeschlagene Basmatireis hat einen eher erdigen Charakter, während der (echte) Jasminreis ja eher blumig ist. Das sollte mit dem Salbei gut passen.

03.01.2016 11:52
Antworten
leoleolein

Es sollte Jasminreis heißen, Handy :(

02.01.2016 22:26
Antworten
leoleolein

Sehr lecker.Wir haben Jau mitreißende dazu gegessen.

02.01.2016 22:25
Antworten
spidermax

Danke für den Tipp. Glücklicherweise ist es beim Salbei tatsächl9ich so, dass der getrocknete ähnlich wie der frische schmeckt. Dann geht das :-)

11.02.2014 14:59
Antworten
Skeggjöld

Unglaublich lecker! Leider habe ich keinen frischen Salbei bekommen aber mit getrocknetem schmeckt es auch super. Die Pinienkerne habe ich vorher angeröstet. Dazu habe ich nicht den angegebenen Reis sondern Safran-Reis gemacht. Alle waren begeistert. Ich habe am nächsten Tag noch was davon mitgenommen und musste plötzlich fünf Personen durchfüttern. :D

11.02.2014 09:06
Antworten
spidermax

Vielen Dank für die Blumen :-) Deine Kombination kann ich mir auch sehr gut vorstellen. Als Ratatouille- Variation gewissermaßen. Viele Grüße SpiderMax

05.09.2012 19:05
Antworten
Wahnsinnskoch

Das Rezept mit all diesen Aromen war ein Geschmackserlebnis. Habe dazu Wildreis genommen und ein Gemüse mit Spitzpaprika, Zucchini,Tomatenfilets und Thymianzweigen serviert.Harmonierte wunderbar zusammen. Die Sauce war allein die Arbeit schon wert

05.09.2012 18:48
Antworten