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Gulasch provenzalisch

fruchtig, würzig und scharf mit Orangen, Steinpilzen, Cognac und Pfefferkörnern

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30 Min. normal 07.08.2007



Zutaten

für
600 g Rindfleisch, für Gulasch (ideal: Wadschinken)
2 Schalotte(n)
3 Lorbeerblätter
1 TL Wacholderbeere(n)
1 TL Pfeffer, schwarzer, ganz
1 ½ TL Thymian, getrocknet
1 ½ TL Rosmarin, getrocknet
2 Knoblauchzehe(n)
100 ml Cognac
300 ml Wein, rot, französisch
500 ml Rinderbrühe, oder sonstige Bouillon
Salz
Pfeffer
Olivenöl
30 g Steinpilze, getrocknete
Thymian, frischer und Rosmarin nach Belieben
1 Orange(n), Saft ausgepresst

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Gesamtzeit ca. 30 Minuten
Das Fleisch in ca. 2 cm große Würfel schneiden, im Olivenöl scharf anbraten, aus der Pfanne nehmen, mit Salz, Pfeffer, Thymian, Rosmarin würzen und beiseite stellen.

Schalotten klein würfeln und (evt. mit etwas mehr Öl) in der Pfanne anbraten; Knoblauch dazugeben. Lorbeer, Wacholder, Pfefferkörner unterrühren und kurz mitbraten. Mit Cognac ablöschen, einkochen lassen; mit Rotwein ein zweites Mal ablöschen und wieder einkochen lassen.

Das Fleisch wieder in die Pfanne geben, mit Suppe aufgießen, zwei Stunden zugedeckt leicht köcheln lassen.

Getrocknete Steinpilze zerkleinern (geht am besten mit der Schere!) und zum Gulasch geben. Orangensaft dazugießen, durchrühren und eine weitere Stunde ganz leicht köcheln lassen.
Zwischendurch immer wieder mal umrühren, gegebenenfalls aufgießen oder stärker einkochen lassen - je nach gewünschter Konsistenz der Sauce.

Sauce abschmecken, nach Belieben mit frischen Kräutern würzen.

Dazu schmecken mir grüne Bohnen als Päckchen mit Rohschinken umwickelt und gebraten, und ein gutes französisches Landbrot sowie ein kräftiger französischer Rotwein.

Alternativ, allgemeiner mediterran, eignet sich als Beilage auch Polenta und/oder ein herzhaftes Zucchinigemüse.

Das Gericht lässt sich bis zur Zugabe von Steinpilzen/Orangensaft auch am Vortag schon vorkochen - ein ideales Gästeessen, das dann während Aperitif und Vorspeise zu Ende kocht. Das Fleisch ist nach der langen Garzeit butterweich, aber bitte beim Einkaufen auf die richtige Qualität für Gulasch schauen!

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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Bendino

War super lecker, nur etwas zu viel Salz. Das werd ich beim nächsten Mal nur aus der Brühe ziehen und nicht noch separat zum würzen des Fleisches nehmen.

18.01.2020 19:19
Antworten
Aligator123456789

Sehr Sehr gut !!! 5*

11.10.2018 20:58
Antworten
eorann

Dankeschön! :) LG eorann

12.10.2018 15:54
Antworten
schmiddi

Wir hatten das Gulasch gestern für den Besuch und es kam Super an. Gulasch mal anders. Sehr lecker. Wir haben es auch schon am Tag vorher gekocht wie beschrieben und dann am nächsten Tag fertig köcheln lassen. Funktioniert sehr gut. Dazu gab es Rosmarinkartoffeln und die Bohnen im Speckmantel. Und aufgrund dessen das keine Sahne in der Sauce ist, ist es auch nicht so "schwer" wie das übliche Gulasch. Rezeptmenge für 8 Personen war mit 6 Personen fast alle. Das spricht für sich.

22.07.2018 15:09
Antworten
eorann

Hallo, das freut mich aber, das zu lesen von Dir! :) Danke für den netten Kommentar und das Lob. Liebe Grüße, eorann

01.05.2018 19:01
Antworten
DieRomanta

Halli,hallo bin seit dem letzten Jahr Frankreich Fan und suche mir jetzt hier ein paar Rezepte zusammen *smile*dieses hört sich super an,ist gespeichert und wird am Wochenende probiert !!! Melde mich dann wieder Liebe Grüße Eve

01.02.2008 09:52
Antworten
Gaia

Hallo Eorann, jetzt hab ich Dein Rezept mit 5* bewertet, aber da oben tauchen trotzdem keine 5 Sterne auf :-(. Nun, jedenfalls habe ich auf dieser Seite viele ähnliche Rezepte gesehen und ausprobiert (Daube provencal z. B.) und muss sagen, dass man Deinem Rezept ein wunderbares Ergebnis mit viel weniger Aufwand bekommt. Vielen Dank für das herrliche Rezept, das ich jetzt schon mehrfach für begeisterte Freunde kopieren musste :-). Wirklich saaaagenhaft. Nun an die "Allgemeinheit": "Mangels Masse" habe ich statt Cognac Brandy genommen. Das ging auch. Wem es graust, hinterher auf Pfeffer- oder Wacholderkörner zu beißen, fischt Letztere am Ende der Garzeit heraus und ersetzt die Pfefferkörner zum Schluss durch frisch gestoßenen Pfeffer...dann aber sparsamer dosieren. Mir persönlich machen die ganzen Pfefferkörner im Essen nichts aus. Die Wahl des Rotweins ist auch wichtig. Er sollte nicht zu leicht, sondern kräftig sein. Was das Fleisch anbetrifft, so sollte es nicht zu mager, sondern leicht durchwachsen sein, denn sonst wird es bei der langen Garzeit leicht trocken. Ich finde, Steinpilze sind ein Muss in diesem herrlichen Gericht. Am besten schmeckt das Gulasch, wenn es eine Nacht gestanden hat. Insofern lässt es sich auch toll vorbereiten. Ich denke, man kann gut Kartoffelpurree dazu reichen. Aber ich habe es dieses Mal mit Gnocchi (auch sehr gut) und einem grünen Bohnensalat probiert. LG, Gaia

05.11.2007 19:07
Antworten
Gaia

PS: Ich habe mehr Schalotten als angegeben genommen...schadet nie ;-)

05.11.2007 19:09
Antworten
eorann

Ba hallo, da freu ich mich aber sehr! Danke für das Lob, danke für die Bewertung! Ansonsten stimm ich allen Vorschlägen, Hinweisen, Änderungen völlig zu, das ist alles wunderbar. :-) Danke! lg, Eorann

05.11.2007 19:58
Antworten
eorann

Hallo! Wollte noch ergänzen, dass sich für Leute, die keine Steinpilze mögen, das Gericht auch teilen lässt. Die bereits anhand von Gästebewirtung erprobte Methode: Dazu erst den Orangensaft dazugeben, dann eine entsprechende Portion in einen Extratopf umfüllen, das übrige Gulasch mit Steinpilzen würzen und beide Varianten wie gehabt fertig zubereiten. Ein Topf und eine Platte mehr am Herd, aber glückliche Gäste. :) lg, eorann

10.10.2007 20:28
Antworten