Gulasch provenzalisch


Rezept speichern  Speichern

fruchtig, würzig und scharf mit Orangen, Steinpilzen, Cognac und Pfefferkörnern

Durchschnittliche Bewertung: 4.63
 (61 Bewertungen)
Perfekt
Sehr gut
Ganz gut
Ausbaufähig
Mangelhaft
Rezept bewerten

Vielen Dank!

Du hast das Rezept bereits bewertet.

Melde dich an und bewerte das Rezept.
Jetzt anmelden

30 Min. normal 07.08.2007



Zutaten

für
600 g Rindfleisch, für Gulasch (ideal: Wadschinken)
2 Schalotte(n)
3 Lorbeerblätter
1 TL Wacholderbeere(n)
1 TL Pfeffer, schwarzer, ganz
1 ½ TL Thymian, getrocknet
1 ½ TL Rosmarin, getrocknet
2 Knoblauchzehe(n)
100 ml Cognac
300 ml Wein, rot, französisch
500 ml Rinderbrühe, oder sonstige Bouillon
Salz
Pfeffer
Olivenöl
30 g Steinpilze, getrocknete
Thymian, frischer und Rosmarin nach Belieben
1 Orange(n), Saft ausgepresst

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Gesamtzeit ca. 30 Minuten
Das Fleisch in ca. 2 cm große Würfel schneiden, im Olivenöl scharf anbraten, aus der Pfanne nehmen, mit Salz, Pfeffer, Thymian, Rosmarin würzen und beiseite stellen.

Schalotten klein würfeln und (evt. mit etwas mehr Öl) in der Pfanne anbraten; Knoblauch dazugeben. Lorbeer, Wacholder, Pfefferkörner unterrühren und kurz mitbraten. Mit Cognac ablöschen, einkochen lassen; mit Rotwein ein zweites Mal ablöschen und wieder einkochen lassen.

Das Fleisch wieder in die Pfanne geben, mit Suppe aufgießen, zwei Stunden zugedeckt leicht köcheln lassen.

Getrocknete Steinpilze zerkleinern (geht am besten mit der Schere!) und zum Gulasch geben. Orangensaft dazugießen, durchrühren und eine weitere Stunde ganz leicht köcheln lassen.
Zwischendurch immer wieder mal umrühren, gegebenenfalls aufgießen oder stärker einkochen lassen - je nach gewünschter Konsistenz der Sauce.

Sauce abschmecken, nach Belieben mit frischen Kräutern würzen.

Dazu schmecken mir grüne Bohnen als Päckchen mit Rohschinken umwickelt und gebraten, und ein gutes französisches Landbrot sowie ein kräftiger französischer Rotwein.

Alternativ, allgemeiner mediterran, eignet sich als Beilage auch Polenta und/oder ein herzhaftes Zucchinigemüse.

Das Gericht lässt sich bis zur Zugabe von Steinpilzen/Orangensaft auch am Vortag schon vorkochen - ein ideales Gästeessen, das dann während Aperitif und Vorspeise zu Ende kocht. Das Fleisch ist nach der langen Garzeit butterweich, aber bitte beim Einkaufen auf die richtige Qualität für Gulasch schauen!

Rezept speichern  Speichern



Kommentare

Dein Kommentar wird gespeichert...

Dein Kommentar wurde erfolgreich gespeichert.

Dein Kommentar konnte nicht gespeichert werden.

Gelbhund

Gestern nachgekocht, sehr lecker . Fleisch war superweich. Gibt es bestimmt noch öfter 😍

03.11.2020 08:18
Antworten
eorann

Hallo Gelbhund, herzlichen Dank, das freut mich sehr! Angeregt von gordon-michaels Kommentar unten gab es dieses Gulasch bei uns in den letzten Wochen auch zweimal, und ich war immer noch genauso begeistert von diesem Rezept wie früher, als ich es eingestellt habe :) Immer schön, wenn es dann auch anderen gut schmeckt! Weiterhin schmackhaftes Kochen und liebe Grüße eorann

04.11.2020 14:19
Antworten
gordon-michael

Wir haben das Gulasch gestern gemacht. Es hatten allen super geschmeckt und die 1,2 Kilo haben den Abend nicht überlebt. Vielen Dank für das leckere Rezept, dass wird es definitiv öfter geben! 5 Sterne, und Bild ist unterwegs!

28.08.2020 11:07
Antworten
eorann

Hallo, herzlichen Dank für den Kommentar - freut mich, dass es geschmeckt hat. Danke auch für die Erinnerung, ich denke, das werde ich bald einmal auch wieder kochen, jetzt wo die Tage wieder kühler werden... :) Liebe Grüße eorann

30.08.2020 13:11
Antworten
eorann

Hallo noch einmal, herzlichen Dank auch für das tolle Foto - so soll das Gulasch aussehen (so sah es auch bei mir aus zwischenzeitlich :)) LG eorann

04.11.2020 14:19
Antworten
Gaia

Hallo Eorann, jetzt hab ich Dein Rezept mit 5* bewertet, aber da oben tauchen trotzdem keine 5 Sterne auf :-(. Nun, jedenfalls habe ich auf dieser Seite viele ähnliche Rezepte gesehen und ausprobiert (Daube provencal z. B.) und muss sagen, dass man Deinem Rezept ein wunderbares Ergebnis mit viel weniger Aufwand bekommt. Vielen Dank für das herrliche Rezept, das ich jetzt schon mehrfach für begeisterte Freunde kopieren musste :-). Wirklich saaaagenhaft. Nun an die "Allgemeinheit": "Mangels Masse" habe ich statt Cognac Brandy genommen. Das ging auch. Wem es graust, hinterher auf Pfeffer- oder Wacholderkörner zu beißen, fischt Letztere am Ende der Garzeit heraus und ersetzt die Pfefferkörner zum Schluss durch frisch gestoßenen Pfeffer...dann aber sparsamer dosieren. Mir persönlich machen die ganzen Pfefferkörner im Essen nichts aus. Die Wahl des Rotweins ist auch wichtig. Er sollte nicht zu leicht, sondern kräftig sein. Was das Fleisch anbetrifft, so sollte es nicht zu mager, sondern leicht durchwachsen sein, denn sonst wird es bei der langen Garzeit leicht trocken. Ich finde, Steinpilze sind ein Muss in diesem herrlichen Gericht. Am besten schmeckt das Gulasch, wenn es eine Nacht gestanden hat. Insofern lässt es sich auch toll vorbereiten. Ich denke, man kann gut Kartoffelpurree dazu reichen. Aber ich habe es dieses Mal mit Gnocchi (auch sehr gut) und einem grünen Bohnensalat probiert. LG, Gaia

05.11.2007 19:07
Antworten
Gaia

PS: Ich habe mehr Schalotten als angegeben genommen...schadet nie ;-)

05.11.2007 19:09
Antworten
eorann

Ba hallo, da freu ich mich aber sehr! Danke für das Lob, danke für die Bewertung! Ansonsten stimm ich allen Vorschlägen, Hinweisen, Änderungen völlig zu, das ist alles wunderbar. :-) Danke! lg, Eorann

05.11.2007 19:58
Antworten
eorann

Hallo! Wollte noch ergänzen, dass sich für Leute, die keine Steinpilze mögen, das Gericht auch teilen lässt. Die bereits anhand von Gästebewirtung erprobte Methode: Dazu erst den Orangensaft dazugeben, dann eine entsprechende Portion in einen Extratopf umfüllen, das übrige Gulasch mit Steinpilzen würzen und beide Varianten wie gehabt fertig zubereiten. Ein Topf und eine Platte mehr am Herd, aber glückliche Gäste. :) lg, eorann

10.10.2007 20:28
Antworten
eorann

Hallo, nach etlichen Jahren noch einmal eine kleine Notiz von mir: sehr gut schmeckt das Gericht auch, wenn man von Anfang an 2-3 mittelgroße Zwiebeln klein schneidet und wie beschrieben (anstelle der Schalotten) mitschmort und dann – zusammen mit Steinpilzen und Orangensaft – etwa 300g Schalotten (am besten die kleinen runden, nicht die länglichen) im Ganzen oder halbiert noch mitschmort. Zwiebel-affinen Gaumen könnte das munden :) LG eorann

06.09.2020 13:45
Antworten