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Böhmische Knödel ohne Hefe

Rezept aus dem Sudetengebiet

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25 Min. normal 25.07.2007 528 kcal



Zutaten

für
500 g Mehl
1 Prise(n) Salz
1 Ei(er)
1 Pck. Backpulver
1 Brötchen, kann auch altbacken sein
¼ Liter Milch oder Wasser

Nährwerte pro Portion

kcal
528
Eiweiß
17,68 g
Fett
5,16 g
Kohlenhydr.
100,12 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 25 Minuten Koch-/Backzeit ca. 25 Minuten Gesamtzeit ca. 50 Minuten
Hier ist ein einfach zu bereitendes Knödel-Rezept. Da es ohne Hefe auskommt, ist die Zubereitungszeit recht kurz. Das einzig Schwierige daran ist, nicht in den Topf zu schauen.

Das Brötchen in Würfel schneiden. Mehl, Salz, Backpulver und Brötchenwürfel miteinander vermischen. Das Ei zugeben und nur soviel Milch (je nach Geschmack kann auch einfach Wasser verwendet werden) zugeben, das ein schöner, nicht zu klebriger Teig entsteht, in dem die Brötchenwürfel nicht aufweichen.

Aus der Masse mindestens 2 längliche Laibe formen und ca. 25 Minuten (wenn ihr 4 Laibe formt brauchen diese nur ca. 20 Minuten) über leicht kochendem Wasser dämpfen. Ich lege in den Dämpfaufsatz immer ein Blatt Küchenrolle oder ein Geschirrtuch damit die Knödel nicht festkleben.

Auf keinen Fall solltet ihr neugierig in den Topf schauen während die Knödel gedämpft werden. Dann garen sie nicht richtig durch. Also einen Glasdeckel nehmen oder sich in Geduld üben. Nach dem Garen die Knödel in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden und servieren.

Dazu passt am Besten sächsischer Sauerbraten oder Gulasch, wie bei allen Knödeln mit reichlich Soße serviert.

Auch kalt in Scheiben geschnitten, mit Butter bestrichen und etwas Zucker bestreut, ein Genuss.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





Kommentare

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Paprika1409

Ein sehr gutes Rezept! Für 2 Personen habe ich nur die halbe Menge der Zutaten verarbeitet, die 2 längliche Knödel im leicht kochendem gesalzenen Wasser gekocht. Bei mir hat es 25 Minuten gedauert...im Sieb abtropfen lassen und ganz vorsichtig in Scheiben geschnitten. Auch diese Menge war für uns doch etwas zu viel. Aber lecker. Den Rest dann einfrieren oder oder...es gibt Möglichkeiten...5 Sterne!

14.05.2020 07:16
Antworten
0102melodie

Volle Punktzahl 5*****

01.01.2020 17:49
Antworten
torsten970

Das freut mich natürlich. Dankeschön und weiterhin guten Appetit. Torsten

02.01.2020 08:36
Antworten
0102melodie

Ja super, so kenne ich sie und ich habe sie auch gleich ausprobiert mal sehen ob auch geschmacklich der Erinnerung stand halten 😉 LG Melodie

01.01.2020 10:44
Antworten
Gelöschter Nutzer

Ich kenne diese Knödel unter den Namen,"Kliestlan". Da meine Groß- und Urgroßeltern ebenfalls aus dem Sudetenland kommen und dessen Vorfahren aber aus Unterfranken abstammen, gab's diese Knödel ausschließlich zu Braten aller Art. Erst nach der Heirat meiner Eltern hatte meine Mutti auch die Thüringer Klöße und Semmelknödel ins Familienunternehmen eingeführt.

10.11.2019 14:16
Antworten
Gelöschter Nutzer

Hallo, die ersten Knödel, die ich selbst gemacht habe. Und ich fand sie toll! Noch dazu soo einfach... sehr schön. LG

01.04.2008 19:04
Antworten
souzel

Hallo, gestern habe ich Deine Knödel zum Böhmischen Gulasch gemacht. Das sind wirliche Soßenschlucker. Da es für mich das erste Mal war, dass ich Knödel selbst gemacht habe, habe ich mich auch genau an Dein Rezept gehalten. Ich musste auch etwas mehr Wasser nehmen. Dank meines Topfdeckels aus Glas konnte ich das Geschehen im Topf wunderbar verfolgen. Meinen Gästen hat es gut geschmeckt! Vielen Dank! LG souzel

16.03.2008 15:31
Antworten
cocky7

Hallo, dieses Rezept habe ich vor vielen Jahren von einer alten Dame aus dem Sudetenland bekommen,seidem behüte ich es wie mein Augapfel...Meine Familie liebt diese Knödel,wir essen sie auch sehr gerne zu einer Kräuter oder einer einfachen Dillsoße mit Fisch aller Art GLG Cocky

27.01.2008 13:51
Antworten
Baumfrau

Hallo! Klasse: Endlich mal selbstgemachte böhmische Knödel - und gar nicht so schwer! :) Ich hab ein wenig mehr Milch gebraucht als angegeben: Aber Achtung, nicht zu viel dazu geben, der Teig ist eher sehr fest, aber gut knetbar - doch mit noch mehr Milch würde er klebrig. Ich habe keinen Dämpfaufsatz - und das Geknote mit einem Geschirrtuch als "Einsatz" war mir zu aufwändig ... ich hab aus Bequemlichkeit die Knödel also einfach direkt ins siedende Wasser getan und schnell den Deckel drauf gelegt. Ich nehme an, dass die Oberfläche der fertigen Knödel beim Dämpfen noch etwas "schicker" und weniger matschig wird - aber lecker wars echt auch so. ;-) Wichtig: Ich hab immer nur einen Knödel in meinen Topf (24 cm Durchmesser) gegeben - und das war auch gut so. Die gehen sehr auf, also immer genug Platz einplanen. Das Bild ist nicht perfekt geworden, weils abends schon dunkel war und es mit Blitz total doof wurde - aber es ist wenigstens eins. Ich werds also trotzdem mal hochladen. Ach ja: Für hungrige Leute lieber etwas mehr planen. Ich habe die Menge wie angegeben genommen - und wir haben zu zweit etwa 2/3 verputzt (mit Szegediner Gulasch mit viiiel Sauce). Kann aber daran liegen, dass mein pubertierender Sohn echt sehr viel isst. ;-) Den Rest gibts heute gebraten mit Salat. Hmmm! Vielen Dank für das Rezept! Sonnige Grüße vom Bäumchen.

18.01.2008 11:14
Antworten
irishmags

Frohes neues Jahr!!! und was für ein leckeren Beilage zum Kaninchen oder Gulasch, habe schon mehrmals gekocht. Vielen Dank fürs Rezept Mags

01.01.2008 19:48
Antworten