Tschechische (böhmische) Semmelknödel


Rezept speichern  Speichern

Houskove Knedliky

Durchschnittliche Bewertung: 4.52
 (42 Bewertungen)
Perfekt
Sehr gut
Ganz gut
Ausbaufähig
Mangelhaft
Rezept bewerten

Vielen Dank!

Du hast das Rezept bereits bewertet.

Melde dich an und bewerte das Rezept.
Jetzt anmelden

15 Min. normal 17.07.2007 379 kcal



Zutaten

für
500 g Mehl, am besten doppelgriffiges (in Tschechien: hruba mouka)
15 g Hefe, frisch
10 g Salz
3 dl Milch
1 Ei(er)
2 Brötchen, altbackene (ca. 80 g)

Nährwerte pro Portion

kcal
379
Eiweiß
13,19 g
Fett
3,91 g
Kohlenhydr.
70,87 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 15 Minuten Ruhezeit ca. 1 Stunde Gesamtzeit ca. 1 Stunde 15 Minuten
Die Brötchen in ca. 1x1 cm kleine Würfel schneiden.

Das Salz mit dem Mehl mischen, danach die Hefe, die Milch und das Ei einrühren und mit der Küchenmaschine (geht natürlich auch von Hand) gut kneten. Wenn der Hefeteig gut durchgearbeitet ist, mit den Brotwürfeln nochmals gut kneten.

Den Teig an einem warmen Ort gehen lassen (ca. 1 h), ich stecke ihn jeweils in den Backofen bei 35°C - denn zw. 30 und 35°C ist die optimale Temperatur für Hefe, ich mach dies mit jedem Hefeteig.

Wenn der Teig etwas aufgegangen ist, einen großen Topf mit viel Wasser aufsetzen. In der Zwischenzeit 3 längliche Knödel (ca. 10 - 15 cm lang, 5 cm dick) aus dem Teig formen.

Wenn das Wasser kocht, dieses salzen und 2 Stück der Knödel hineingeben - nicht mehr, denn die Knödel gehen noch ziemlich auf beim Kochen, wenn mehr im Topf sind, haben sie nach der halben Kochzeit keinen Platz mehr. Die Temperatur zurückstellen, das Wasser soll nur leicht sprudeln.

Die Knödel 25 Minuten kochen lassen, zwischendurch einige Male im Wasser wenden.

Die Knödel aus dem Wasser herausnehmen. Ich steche sie dann gleich 2-3 x mit einer Fleischgabel ein, damit der Dampf entweichen kann (ansonsten können sie in sich zusammenfallen). Die Knödel werden dann in ca. 1 cm dicke Scheiben geschnitten und am besten mit einer feinen Sauce serviert (z.B. ungarisches Gulasch, Tomatensauce (tschechische), Dillsauce, etc... oder zu Braten).

Diese Knödel sind luftig und lecker. Die Reste verwerte ich oft, in dem ich die Knödel würfle, in einer Pfanne mit Butter anbrate und einige Eier darüber verklopfe.

Rezept speichern  Speichern



Kommentare

Dein Kommentar wird gespeichert...

Dein Kommentar wurde erfolgreich gespeichert.

Dein Kommentar konnte nicht gespeichert werden.

Pettersson-Vom-Schusterstein

Sehr schönes Rezept u ansich gut gelungen. Wie bekommt man sie allerdings so richtig fluffig? Liegt das ev am Mehl? Tipps nehm ich gerne

23.02.2021 14:16
Antworten
rueblileu

Hallo - ja genau so ist es - es liegt wirklich am Mehl Lg rueblileu

24.02.2021 08:46
Antworten
Beateorion

Hi ☺️ Danke für das tolle Rezept! Die Knödel sind perfekt geworden wie früher von Oma - das macht einem die Fremde doch ein wenig mehr zur Heimat. Danke dafür 🤗 LG

26.10.2020 19:31
Antworten
Nektardoerte

Klassiker, als Tipp zum Schneiden: statt Messer einfach Garn benutzen! Knödel da wo er geschnitten werden soll auf den Faden legen, Faden an beiden Enden anheben und als Schlinge über Kreuz um den Knödel legen (also als ob man einen Knoten machen will aber nur überkreuzen, nicht tatsächlich knoten). Dann einfach ziehen und der Faden schneidet sich durch den Knödel ohne Kleben, Zusammenpappen etc.

11.05.2020 14:39
Antworten
Schmeggelasse

Ich mache die Klöße mit Instantmehl, das ist (ober)griffig.

22.12.2019 16:55
Antworten
elkeherold

Hallo, habe das Rezept durchgelesen. Natürlich kenne ich diese Knödel von meiner Omi. Gibt es jedes Jahr aus Tradition zu Weihnachten mit dem tollen "Lungenbraten". Sie hat aber auch diese Tomatensoße ab und zu gemacht. Leider kenne ich dazu das Rezept nicht. Kannst Du es mir verraten? Gruß aus Deuschland E. Herold

16.01.2008 13:07
Antworten
eling

Hallo, die Knödel sind mir echt gut gelungen und das Rezept hat toll geklappt. Hatte dazu natürlich Gulasch. Werd ich auf jeden Fall mal wieder machen. LG Eling

05.12.2007 18:57
Antworten
rueblileu

Hallo Eling Das freut mich... bei mir klappen sie ja auch immer nach diesem Rezept... und Gulasch dazu... mir läuft gleich das Wasser im Mund zusammen!! Passt natürlich perfekt!! Lieben Gruss aus der Schweiz :-) rueblileu

05.12.2007 19:02
Antworten
ZDEFF

...und welches Mehl hast Du benutzt, bitte...? Ich habe keine Ahnung was "doppelgriffiges Mehl" sein soll! Welcher Typ Mehl ist gemeint? Danke, zd-eff

09.11.2014 11:03
Antworten
eling

Hallo. Ich habe ganz normales Mehl genommen. Hat funktioniert. LG Eling

09.11.2014 17:55
Antworten