Selbstgemachter Kirschwein

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ein rubinroter Genuß

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20 Min. simpel 17.07.2007 9980 kcal



Zutaten

für
4 kg Sauerkirschen, überreife
2 kg Zucker
Wasser, gekocht, abgekühlt

Nährwerte pro Portion

kcal
9980
Eiweiß
32,00 g
Fett
18,00 g
Kohlenhydr.
2,347,60 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 20 Minuten Gesamtzeit ca. 20 Minuten
Für Kirschwein-Herstellung braucht man folgende Ausrüstung: Eine 10-Liter-Flasche aus dem Baumarkt - so eine im geflochtenem Plastikkorb mit zwei Griffen. Einen Gärverschluss - auch aus dem Baumarkt, aus zwei Teilen, so dass man mit Wasser füllen kann.

Die Kirschen soll man nicht waschen - so wird Gärungsprozess optimal verlaufen.

Also die Kirschen in einer Schüssel mit Zucker etwas zermatschen, in die Flasche geben. Die Flasche mit Wasser füllen - so, dass das Wasser ca. 15 cm bis zur Stelle, wo die Flasche in den Flaschenhals übergeht, reicht. Mit einem Holzstab verrühren. Mit einem mit Wasser gefüllten Gärverschluss luftdicht verschließen und an einen warmen Ort stellen - idealerweise im Zimmer beim Fenster auf der Sonnenseite.

In einigen Tagen fängt Gärungsprozess an, es bilden sich die Gase und das bewegliche Teil des Gärverschlusses wird damit regelmäßig hochgeschoben, um die Gasblasen herauszulassen. Bitte aufpassen, dass der Gärverschluss immer ausreichend mit Wasser gefüllt ist bzw. rechtzeitig Wasser füllen. Die Flasche NICHT AUFMACHEN!

So bleibt der Wein 3 bis höchstens 4 Wochen stehen, bis die Kirschen nach oben "wandern". Dann in ein anderes Gefäß abgießen, Kirschen wegwerfen, Wein probieren, nach Geschmack evtl. noch etwas Zucker hinzufügen und noch ein paar Tage stehen lassen, damit sich der Bodensatz bildet. Dann vorsichtig in die Flaschen füllen, sodass der Bodensatz in der großen Flasche bleibt. Die Flaschen verschließen und an einem kühlen Ort (z.B. im Keller) stehend aufbewahren.

Die Menge ergibt ca. 6 - 7 Liter Wein.

Selbstgemachter Kirschwein ist schön mild-lieblich, macht aber schnell betrunken - deswegen in Maßen genießen!

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Kommentare

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SweetW1TCH

Ich finde dieses Rezept große Klasse! Es ist total einfach, ich muss nicht erst noch die passende Hefe suchen und mir am Ende mit der falschen Hefe das Ergebnis versauen. Hier Bringen die Kirschen gleich ihre "eigene" Hefe mit. Ich kann den Wein selbst so süßen wie ich ihn haben möchte und kann ihn am Ende dann auch mit Zimt, Nelken oder was auch immer "würzen". Vielen Dank für das tolle Rezept!!!

04.08.2016 15:09
Antworten
eifelfeuer

Danke. Nur leider zu spät :) Ich habe 10000 Rezepte rausgesucht. Jedes ist anders.Jeder sagt tu die Kerne raus. Andere sagen lass Sie ein paar Wochen drin und ziehe es ab etc.... Ich hab nun 25 kg Süßkirschen gepflückt, gewaschen, gequetscht und mit 5,5 Liter Wasser, meiner Hefe, Nährsalztabletten,etwas Milchsäure,Antigel und 4 kg Zucker vermengt und lasse das in einem Bottisch mit einem Feuchten Tuch abgedeckt ca. 3 Wochen Gähren und danach schöpfe ich den "Kuchen" der sich gebildet hat ab und nehme nur den Saft der da ist und ziehe den in Ballons. Im Übrigen habe ich ca. 135 Oechsle ausgespindelt mit dem Zucker etc das dürfte passen. Oder habe ich etwas falsch gemacht?? Bei der Vielfalt an Rezepten blickt man echt nit durch was man tun soll.....*Kopweh hat vom vielen lesen*...:)

09.06.2011 20:51
Antworten
eifelfeuer

Aber noch was, wieso fängt mein Holunderwein trotz 3 maligem abziehen und zugabe von 1g Kaliumpyrosulfit immer noch an zu Gären?? Was tue ich um den endlich in Flaschen abzufüllen?? Hab ja Angst das die Explodieren.

11.06.2011 20:16
Antworten
Lorbeerbladl

Ich bin vollkommen Deiner Meinung, dieses "Rezept" ist gefährlich! Es sollte von der Chefkochredaktion entfernt werden! p.s. setze selbst seit Jahren Frucht- und Honigweine an, weiß also von was ich schreibe

09.06.2018 18:14
Antworten
FeldkochTHW

Dem kann ich mich nur anschließen Lorbeerblatl! Im Übrigen sollten alle, die hier mit gesundem Halbwissen riskante Tips vergeben, besser mal ein Buch über Heimweinbereitung lesen. Wein machen ist kein Zauberwerk, aber man sollte sich auf jeden Fall vorher über die Grundlagen informieren. Kerne haben im Gäransatz spätestens nach dem Maischen mit Antipektin nichts mehr zu suchen und Reinzuchthefen sind keine künstlichen Hefen sondern auf bestimmte Eigenschaften (wie Alkohol- und Schimmelresistenz sowie Ethanolvergärung mit möglichst wenig Nebenprodukten) selektierte und anschließend unter sterilen Bedingungen vermehrte natürliche Weinhefen. Säuregehalt, ebenso wie die Zuckerkonzentration und die zum Ansatz optimal passende Weinhefe sorgen dafür, dass es zu einem optimalem natürlichem Produkt kommt und nicht zu einer im ungünstigsten Fall gesundheitsschädlichen und ungenießbaren Plörre.

13.06.2018 07:16
Antworten
Caddy22

Hallo bembelchen! Ich habe in meinen 5l-Gärballon Mirabellen und Zucker geschmissen. Habe jetzt nach ca 3 Wochen abgefiltert. War das nun wirklich alles? Der Wein ist noch total trüb! Hast Du dafür eine gute Idee? Sieht sonst nicht besonders schön aus. Und muss ich den Wein jetzt schon verschlossen lagern oder noch eine Zeit lang mit Gärröhrchen stehen lassen? LG Caddy

26.08.2009 00:41
Antworten
bembelchen

Hallo Caddy, wenn du die Kirschen schon weggeworfen hast, dann lass den Wein in der großen Gärflasche bleiben und schliess es wieder mit diesem Gärverschluß. Wichtig ist, dass die Temperatur stimmt. Wie du es schilderst, ist es noch zu früh, der Wein muss weiter gären, bis sich Bodensatz bildet und der Wein nicht mehr trüb wird. Ist halt eine feine Sache und ich wünsche dir gutes Gelingen. Bin eine Woche lang nicht mehr da, dann halte mich auf Laufendem, bin auch gespannt auf dein Endergebnis. gruß bembel

27.08.2009 23:03
Antworten
bembelchen

Ups, habe erst gerade gesehen, dass du nicht die Kirschen, sondern die Mirabellen genommen hast. Also noch mindestens 3 Wochen stehen lassen. Da Mirabellen eher zu Pflaumen als zu Kirschen gehören, wird der Wein daraus nie richtig klar wie Kirschwein, schmeckt aber trotzdem gut. Hoffentlich hast du die Mirabellen, wie es im Rezept steht, nicht gewaschen, damit die Gärung optimal verläuft. Ich warte auf deine Berichte! gruß bembel

27.08.2009 23:12
Antworten
Bine66

Hallo Bembelchen, muss ich dafür Sauerkirschen verwenden und zwar frische? Meiner Familie steht der Sinn immer nach Süßkirschen und für dieses Jahr ist die Zeit bereits vorbei (jedenfalls bei uns hier). Wenn ich also mit gefrorenen Süßkirschen auch anfangen könnte, wäre das der Knaller für uns! In vier Wochen könnte ich damit meine Geburtstagsgäste überraschen :-)! LG Bine66

18.07.2007 14:59
Antworten
bembelchen

Hallo BIenchen, für den Wein sind nur Sauerkirschen geeignet, da sie intensiven Geschmack, Farbe und Geruch haben und es ist genau das, was man braucht. Süßkirschen haben zwar mehr Fruchtfleisch, das Geschmack wird dagegen nicht gut und nach schlechten Kirschnektar schmecken. gruß bembelchen

18.07.2007 15:08
Antworten