Mohnschnitte mit Weizensauerteig


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geht ähnlich auf, wie das Pain de Campagne, ist etwas kerniger und problemloser in der Herstellung

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30 Min. normal 05.07.2007



Zutaten

für
500 g Mehl, (Weizenmehl 550 oder 1050)
180 g Mehl, (Dinkelvollkornmehl)
250 g Sauerteig, (gefüttert mit 120 g Weizenmehl 550 und 2 EL Dinkelvollkornmehl)
3 TL Salz
400 ml Wasser, (ca. kann mehr oder weniger sein)
½ TL Salz
2 EL Wasser
Mohn, zum Bestreuen

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Ruhezeit ca. 6 Stunden Gesamtzeit ca. 6 Stunden 30 Minuten
Alle Zutaten, außer den letzten 3, in einer Küchenmaschine zu einem homogenen, eher feuchten Teig verkneten. Mein verwendeter Sauerteig ist hierbei auch relativ flüssig. Dementsprechend variiert auch die benötigte Wassermenge, also vorsichtig immer ein wenig zugeben, bis die Konsistenz feucht, aber nicht mehr klebrig ist und der Teig sich von der Rührschüssel löst. Knetzeit ca. 5 Minuten. Teig danach 30 Min. stehen lassen.
Ich lege während der Zeit immer ein Küchentuch über die Maschine.

Dann auf wenig Mehl zu einem länglichen Teig wirken und in ein mit Dinkelvollkornmehl ausgestäubtes, längliches Körbchen legen. Bis zu 6 Stunden gehen lassen, bis sich der Teig deutlich vergrößert hat.

Bei 220°/180°(Brotbackprogramm) bzw. 240°/220° bei abfallender Temperatur ca. 50 Min. backen. Ich heize auf 220° vor, stürze den Brotlaib auf eine mit vorgeheizte Backmatte, schneide ihn schnell ein, bepinsele ihn mit dem Salzwasser und bestreue ihn mit Mohn (dies alles muss sehr schnell gehen, wem das zu schwierig erscheint, kann auch das vorgeheizte Blech schnell herausnehmen, Ofen wieder schließen, das Brot dann stürzen, einschneiden, bepinseln und bestreuen und dann das Ganze wieder in den schön heißen, da ja zwischenzeitlich geschlossenen, Ofen stellen) und schalte dann sofort auf 180° runter.
Das Brot verträgt auch ein schwadenloses Backen hervorragend, die Feuchtigkeit aus der Bepinselung reicht völlig. Durch den Ofentrieb geht der Brotlaib beim Backen auf wie eine kleine Bombe, erhält eine knackige Krume und eine schöne, gleichmäßig große Porung.
Der Mohn gibt noch Geschmack.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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Yvonne2912

@eule82 Das hört sich nach Übergare an. 6 Stunden Gehzeit aus dem Rezept klappen bei mir auch nicht. Wie heißt es so schön? Der Teig bestimmt die Gare, nicht die Uhr. ;-) Ich habe das Rezept heute mal etwas abgewandelt, weil ich mal wieder Lust auf was anderes hatte. Ich habe leider nur Roggen-ASG, was aber im Ansatz mit Dinkel und Weizen auch prima funktioniert. Dann habe ich nur 400 g Mehl genommen und dafür 100 g Weizenschrot als Quellstück verarbeitet. (Mit 200 g kochenden Wasser und dem Salz vermischt und über Nacht in den Kühlschrank). In den Teig habe ich dann noch eine gute Handvoll Röstzwiebeln getan. Heraus gekommen ist ein sehr saftiges leckeres Zwiebelbrot mit einer schönen, etwas gröberen Porung. Die Kruste ist verbesserungswürdig, aber schmecken tut's. Und das ist doch die Hauptsache!

08.12.2018 22:29
Antworten
eule82

Ich weiß nicht, was ich falsch gemacht habe, aber das Brot ist beim Stürzen komplett in sich zusammengefallen. 8 Stunden Geduld und Arbeit hinüber, das ist echt extrem frustrierend :-( Dabei bin ich echt kein Neuling beim Backen mit Sauerteig. Was könnte ich denn falsch gemacht haben??

18.11.2017 22:40
Antworten
Yvonne2912

Sehr leckeres, mildes Brot mit toller Kruste und einer schön fluffigen Krume. Das wird es noch öfter geben.

26.04.2017 10:30
Antworten
ankha

Ein ganz tolles Brot was sehr gut mit dem Robert Sauerteig gelingt!

21.08.2016 14:36
Antworten
Toeti73

Ich habe es heute zum ersten Mal gebacken aber sicher nicht zum letzten Mal. Ich habe es (weil noch im Schrank vorrätig) mit einer Mohn-Sesam-Mischung bestreut und es schmeckt sehr sehr lecker. Danke für das schöne Rezept *****

01.05.2016 21:07
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armi

Hallo Koelkast, habe heute dein Brot gebacken, genau nach Anleitung und ich muß sagen, es ist seeehr lecker. Der Teig hat eine schöne Konsistenz, die sich leicht verarbeiten läßt. Leider ist es beim Backen an den Seiten aufgerissen. Habe wahrscheinlich zu wenig eingeschnitten. Beim nächsten Mal wirds bestimmt besser. Tut dem Geschmack keine Abbruch. Im Inneren sind schöne Poren, dass mag ich besonders gern. Mal gucken, wann Fotos freigeschaltet werde. LG armi

23.10.2008 19:33
Antworten
Koelkast

Hallo Gabi, danke für deine Anregung und die tolle Bewertung...wir finden das Brot auch immer wieder toll.... LG Koelkast

19.06.2008 06:10
Antworten
Möhrchen51

Hallo Koelkast, habe Dein Rezept ganz leicht umgeändert. Habe Sauerteig nur aus Dinkelvollkorn, dazu die Weizenmehle, und zusätzlich noch ein paar Saaten untergemischt, lecker kann ich da nur sagen. Eine tolle Alternative, wenn Roggensauerteigbrote nicht so recht schmecken :-))) Das ist jetzt unser liebstes Brot. LG Gabi

18.05.2008 19:27
Antworten
Koelkast

Heut hab ich das Brot mit 350 g Weizenmehl 550, 150 g Weizenmehl 1050 und 180 g Weizenvollkornmehl angesetzt. Am Ende des ersten Knetens (bei dem ich nur 350 g der insgesamt 400 benötigt habe....immer eine Frage des Mehls) hab ich noch eine Handvoll Walnusskerne zugefügt. Das Gärkörbchen hab ich mit meinem mittlerweile nur noch benutzten "Antikleber" aus einer Mischung aus Stärkemehl und Roggenmehl eingestäubt und dann darauf noch eine Schicht Mohn (ungemahlen) gegeben, darauf kam dann der Teig-Rohling zu liegen... ich denke, das ist eine gute Methode um die Mohnkörnchen an den Teig zu bringen. Zudem bleiben dann die Einschnitte später hell, das sieht auch schön aus. Fotos folgen.... Koelkast

05.04.2008 15:46
Antworten
Koelkast

Das Brot läßt sich auch problemlos mit Hefe backen, hat dann natürlich etwas weniger Geschmack (bzw. einen anderen!!!) und hält sich nicht so lange... das dürfte aber kein Problem sein... es wird sowieso nicht ALT werden...*g* LG Koelkast

08.01.2008 14:02
Antworten