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Weihnachtstruthahn

für bis zu 20 Personen, sehr zartes Fleisch, kalorienarm

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90 Min. pfiffig 04.07.2007



Zutaten

für
6 kg Truthahn
1 Zitrone(n), Saft davon
1 kl. Glas Weinbrand

Für die Füllung:

2 Brötchen, altbackene
¼ Liter Milch
1 Zwiebel(n)
1 Bund Petersilie
2 TL Ingwer
1 kg Gehacktes (halb und halb oder nur Rind)
500 g Marone(n)
2 Ei(er)
1 Zitrone(n), Saft davon und ein Schnapsglas Weinbrand
50 g Mandel(n), gemahlene, evtl. 4 EL Rosinen
1 TL Curry, Salz, Pfeffer, jeweils
1 Pck. Speck, fetter, in dünnen Scheiben
2 EL Butter

Für die Sauce:

1 kl. Glas Weinbrand
2 Becher saure Sahne
1 Schuss Zitronensaft
Saucenbinder, dunkler, nach Bedarf
1 Becher süße Sahne oder Crème fraiche
1 Bund Petersilie
Salz und Pfeffer
Ingwer

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 1 Stunde 30 Minuten Gesamtzeit ca. 1 Stunde 30 Minuten
Beim Truthahn vorher nachschauen, ob der Hals entfernt wurde (sonst: weg damit!) und den Bürzel abschneiden.
Den Truthahn innen und außen gut waschen und abtrocknen. Den Zitronensaft und den Weinbrand für den Vogel mischen und den Truthahn damit innen und außen begießen und einziehen lassen.

Die Brötchen in der Milch einweichen. Die Zwiebeln grob hacken. Das Gehackte mit den Zwiebeln, den Mandeln, der Petersilie, den Maronen, den Brötchen, den Eiern, der Zitrone, dem Schnaps und dem Ingwer mischen. Wer mag, kann an dieser Stelle auch noch 4 EL Rosinen dazu geben. Das Ganze gut mit Curry, Salz und Pfeffer würzen. Alles zusammen soll eine halbwegs geschmeidige Masse ergeben.

Nun den Truthahn mit der Masse füllen. Das geht überall, wo der Vogel sich auch wieder zunähen lässt. Das ist nämlich der nächste Schritt. Am besten näht es sich mit Nadel und Küchengarn. Es sollte so dicht genäht sein, dass keine Füllung herausquellen kann.

Jetzt muss der Vogel von außen mit Pfeffer eingerieben werden und die Keulen und Flügel werden am Körper mit Küchengarn festgebunden. Nun wird er mit der Butter eingepinselt. Dann muss er mit den Scheiben vom fetten Speck belegt werden und diese Scheiben werden auch noch mit Garn festgebunden

Dann wird der Truthahn in den Backofen mit der Brust nach unten auf einen Rost gelegt.

vorgeheizt: 180°C

Darunter muss eine Fettpfanne, in die etwa 1,5 Liter Wasser geschüttet werden. Nach etwa einer Stunde muss man beginnen, den Truthahn mit der Flüssigkeit aus der Fettpfanne zu übergießen. Das muss von nun an etwa alle 20 Minuten passieren. Gegebenenfalls muss Wasser nachgefüllt werden.

Wer viel Soße benötigt, sollte immer wieder einen Teil der Flüssigkeit in einen Topf abschöpfen und mehr Wasser in die Fettpfanne nachfüllen.

Nach etwa 2,5 Stunden muss das Tier gewendet werden. Natürlich wird weiter begossen. Nach etwa 4-5 Stunden ist der Truthahn fertig. Die Flüssigkeit aus der Fettpfanne wird in einen großen Topf auf dem Herd gegossen und aufgekocht. Die Sahne dazu und mit dem Saucenbinder andicken. Das Fett wird nicht mit angedickt und kann dann abgeschöpft werden. Es kann bis zur Hälfte der Sauce Fett sein. Dann wird die Sauce mit der Zitrone, dem Weinbrand, der sauren Sahne und und den Gewürzen verfeinert und mit viel Ingwer abgeschmeckt.

Der Truthahn wird von seinen Nähten und Fäden befreit und auf einer Servierplatte angerichtet. ... Die Sauce wird gesondert serviert.

Das Fleisch des Truthahns ist ausgesprochen zart und - wenn man sich nicht allzu sehr an der Füllung vergeht - auch figurfreundlich..

Dazu bevorzugen wir Wirsing und Klöße.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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supasteffi

Hallo, der Speck kann ruhig unter das Garn, denn während des Garvorgangs verschwindet er langsam aber sicher, weil er schmilzt. Zum Schluss liegt bei mir der meiste Speck unten in der Fettpfanne und am Truthahn verbleiben nur noch kleine Reste, so dass der Vogel dennoch anständig bräunt.

30.12.2012 15:33
Antworten
delia

Hallo zusammen, ich habe mir dieses Rezept ausgesucht für unser Weihnachtsessen. Mit den Speckscheiben, das leuchtet mir ein, aber dann wird das Tier an dieser Stelle doch nicht braun. Sollte man den Speck evtl. vielleicht über das Küchengarn legen und vor Ende der Bratzeit abnehmen? Meint ihr, das die Pute von außen überhaupt nicht gesalzen werden muss? Vielen Dank für Eure Antworten

04.12.2011 21:28
Antworten
supasteffi

hallo, es freut mich, dass das viech geschmeckt hat. zur soße kann ich sagen, dass wir den vogel jedes jahr machen, und uns aufgefallen ist, dass der eigengeschmack der soße sehr davon abhängt, was aus dem truthahn tropft. wir hatten dieses jahr einen truthahn, der offenbar so gut wie nicht nichts von sich geben wollte, und die soße war ersteinmal recht geschmacklos. habe dann einfach mal das gewürzbord nach passendem abgesucht. das ist dann aber wirklich nach jedem geschmack machbar. ich hab auch schon mal apfelmus mit in die sauce der speck drumrum ist umso wichtiger, je magerer das fleisch ist,. allerdings essen wir den NIE mit. einkochen der soße dauert mit persönlich eigentlcih zu lange, bin deshalb eher der freund von soßenbinder. das ist allerdings auch eine frage von persönlichem geschmack.

27.12.2009 16:17
Antworten
themis0

Das Viech hat sehr gut geschmekt. Habe mich bei dem Truthahn genau ans Rezept gehalten und das hat super funktioniert. Bis auf das Wenden des Truthahns, dass hab ich weggelassen, da das Tier niemals ohne Schaden hätte umgedreht werden können (klebte am Rost). Bei einem Umluftbackofen gar kein Problem. Die Saucenbeschreibung war etwas verwirrlich und hat ohne eigene Erweiterung der Gewürzliste und langem! Einkochen, nach nichts geschmekt. Aber nachher war sie super. (Thymian, Rosmarin) Den Speck aussen könnte man auch weg lassen. Ein sehr guter Brandy ist von vorteil. Dazu gabs Wildreis und Brokkoli-Blumenkohlmix mit Nüssen. Vorspeise war eine selbst gekochte klare Boullion mit Gemüseeinlage. Hat alles bestens gepasst.

27.12.2009 13:17
Antworten
supasteffi

Es kommt natürlich auf den Ofen an, aber in meinen eigentlich normalgroßen Einbaubackofen passt das gute Vieh problemlos auf den Rost.

19.12.2007 07:28
Antworten
Mais155

Passt der Truthahn in einen ganz normalen Backofen???

09.09.2007 23:55
Antworten