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Springforelle in Mandelkernsauce

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30 Min. normal 22.06.2007



Zutaten

für
2 Forelle(n) (Regenbogenforellen), frisch, ausgenommen
6 Kartoffel(n), fest kochende
1 Bund Petersilie, frisch, glatt
1 Bund Petersilie, frisch, kraus
250 g Mandel(n), gehackt
2 Limette(n)
1 Prise(n) Salz
1 Prise(n) Pfeffer - Mix, grob gemahlener
1 Prise(n) Kerbel, getrockneter
6 Scheibe/n Zwieback
1 Stück(e) Butter
2 Zehe/n Knoblauch
1 EL Wacholderbeere(n)

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Ruhezeit ca. 1 Tag 21 Stunden Gesamtzeit ca. 1 Tag 21 Stunden 30 Minuten
Die Kartoffeln schälen, mit dem Messer halbieren (falls sie sehr groß sind) und in einen Topf mit Wasser geben, dass angemessen gesalzen ist. Soviel Wasser nehmen, dass es die Kartoffeln nicht viel übersteigt und bereits etwas glatte Petersilie zugeben. Die Kartoffeln dann 1/2 Stunde kochen.

Währendessen 1 Teller vorbereiten. Jeweils zwei Zwiebackscheiben nehmen und über dem Teller aneinander reiben, um so Semmelbrösel zu machen. Dann Salz und Pfeffer sowie ein wenig Kerbel dazugeben und mischen.

In den Bauch der Forellen kommen von der Schale getrennte gestückelte Limettenscheiben, sowie eine Prise Salz, Pfeffer, Kerbel und zwei Stiele glatte Petersilie. Außerdem jeweils eine Knoblauchzehe, die ein paar leichte Schnitte mit dem Messer bekommt, damit das Aroma sich besser verteilt und jeweils ein paar Wacholderbeeren.
Die frischen Forellen sollten eine genügend - für den Fisch typische feuchte Oberfläche - haben, so dass man sie von beiden Seiten in den Zwiebackbröseln wenden kann, ohne zusätzlich Ei verwenden zu müssen (denn die Mandeln sind schon bereits sehr sättigend).

Eine oder zwei große Pfannen nehmen. Heiß machen und 1 EL Butter darin zerfließen lassen, dann die Forellen zugeben. Dies passiert, nachdem die Kartoffeln bereits 20 Minuten gekocht haben.
Die Forellen anbraten und darauf achten, dass die Temperatur nicht zu heiß ist, so dass die Butter verbrennen könnte. Nach dem zweiten Wenden die Mandeln einfach darüber streuen. Die panierten Seiten der Forellen können immer wieder mit der grob eingestellten Pfeffermühle nach Belieben nachgepfeffert werden, dass macht sie noch knuspriger und delikater.
Die Forellen sind ca. 10-15 Minuten in der Pfanne - fertig sind sie im Prinzip schon dann, wenn die Augen in der Mitte einen deutlich weiße Punkt aufzeigen.

Man kann nach Belieben immer wieder ein Stückchen Butter dazu geben. Was in der Pfanne außer den Forellen zurückbleibt, ist dann die Mandelkern-Buttersauce.
Die Mandeln sollten sich nach einiger Zeit bräunen. Vorsicht ist bei der Hitze der Pfanne erforderlich, denn ein wenig zu heiß und Semmelbröselrückstände verbrennen mit der Butter sehr gerne. Dann lieber auf kleinerer Flamme länger braten. Darauf achten, die Forellen immer ein wenig zu bewegen, so dass die leckere Haut nicht am Pfannenboden anhaftet.

Sind dann auch die Kartoffeln gegart (Gabeltest machen), ein Küchentuch nehmen, den Topf mit leicht angeschrägtem Deckel greifen, um das Wasser durch den Spalt abzugießen. Nach Belieben nachsalzen.

Dann ein Stück Butter zu den Kartoffeln geben. Die krause Petersilie fein hacken und darüber streuen. Nun mit einem Kochlöffel ordentlich durchmischen.

Die Flamme bei den Forellen zurücknehmen, bis kein lautes Brutzeln mehr zu hören ist und von einer Limette den ausgepressten Saft darübergießen, aber auch die Mandeln dabei nicht vergessen. Ist die Pfanne noch zu heiß, kann es unerwartet spritzen, wenn der Limettensaft auf die heiße Butter trifft.

Das ganze kann nun angerichtet und serviert werden.

Dazu empfiehlt sich ein Glas Weißwein oder eine Traubensaft-Mineralwasser-Schorle.

Tipp: Wem das nicht genug auf dem Teller ist, der kann frische Karotten und Kohlrabi in große Stücke schneiden, salzen und in einem Topf mit wenig Wasser dünsten. Passt perfekt dazu.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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Supertini

Hallo! Danke für das Rezept.Auf Wunsch meiner 4jährigen Tochter habe ich das Lieblingsrezept des kleinen Bären gekocht. DIe Kartoffeln waren super, die hätten sogar 5 Sterne verdient. Den Fisch hatten wir uns aromatischer vorgestellt. Ich weiß nicht, wieso, da er ja mit so viel verschiedenen Sachen gefüllt wurde. Wie aus Mandeln und etwas Limettensaft eine Soße werden soll, hat sich mir nicht erschlossen. Ich habe am Schluß den knusprigen Fisch aus der Pfanne genommen. Nach zugabe des Limettensaft war es eine klebrige Nußmasse. Ich hatte noch eine halbe Packung Sahne im Kühlschrank, die habe ich zugegeben und noch einen großen Schuß Milch. Das ganze dann nochmal mit Salz, Pfeffer und Paprika abgeschmeckt. So wurde es eine sehr leckere Soße. Unser Resümee: Da ich das Originalrezept bewerte und nicht meine Abwandlung davon gibt es 3 Sterne von uns. Die Kartoffeln werde ich in Zukunft öfter als Beilage machen. LG, Supertini

03.04.2015 20:36
Antworten
fenny64

Sehr, sehr lecker! Meine Tochter, die als Kind die Geschichten vom kleinen Tiger auswendig konnte ;-), war begeistert... Genau wie der Rest der Familie. Danke für das Rezept und die ausführliche Beschreibung.

20.03.2015 14:02
Antworten
jazzgabel

Und das obwohl ich Vegetarierin bin! Dieses Rezept ist wunderbar. Meistens ist bei mir nach ein paar Gabeln schon wieder schluss, weil ich halt leider weder Bär noch Tiger bin, aber die Petersilienkartöffelchen und die Mandelkernsauce harmonieren wunderbar. Wie gut, dass ich einen Bär zu Hause habe, der das und meine Pilze kocht ;)

02.03.2010 23:47
Antworten
djoesch

Das Rezept ist wirklich der Hammer! Das Forellenfleisch hat durch die pfiffigen Zutaten ein herrliches Aroma! Bär verwöhnt mal wieder den kleinen Tiger - ausnahmsweise gibt's kein Bullion!

20.09.2007 21:13
Antworten
Milly07

Hallo djoesch.. recht so...besser hätt das der kleine Tiger auch nich erklären können...(Lieblingsspeise vom kleinen Tiger aus Janosch) LG Milly

23.06.2007 12:03
Antworten