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Seitan

selbst gemachter

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55 Min. pfiffig 18.06.2007 525 kcal



Zutaten

für

Für den Teig: (Seitan)

500 g Mehl (Weizenmehl)
300 ml Wasser

Für die Marinade: (bzw. den Sud)

1 Zwiebel(n)
2 Knoblauchzehe(n)
2 EL Öl
1 Liter Gemüsebrühe
2 EL Tomatenmark
n. B. Gewürz(e) (passend zum späteren Verwendungszweck des Seitans)

Nährwerte pro Portion

kcal
525
Eiweiß
14,54 g
Fett
9,10 g
Kohlenhydr.
93,81 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 55 Minuten Ruhezeit ca. 2 Stunden Gesamtzeit ca. 2 Stunden 55 Minuten
Vorab: Seitan ist eine eiweißreiche vegetarische Zutat, die ähnlich wie Tofu verwendet wird (aber meiner Meinung nach besser schmeckt).

Weizenmehl und Wasser in eine Schüssel geben (die Verwendung von Vollkornmehl bringt keinen wirklichen Vorteil, da die Ballaststoffe sowieso ausgewaschen werden, und nur das Getreideprotein übrig bleibt). Beides miteinander ca. 10 Min. lang verkneten, so dass ein Teig entsteht (wenn eine Küchenmaschine mit Knethaken vorhanden ist, kann man diese ruhig verwenden - mache ich auch so). Lauwarmes Wasser in die Schüssel geben, so dass der Teig vollständig bedeckt ist. Nun 30 Min. im Wasser ruhen lassen.

Die Ruhezeit kann man nutzen, um den Sud herzustellen: Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen, beides darin anbraten. Die Gemüsebrühe dazugießen und erwärmen. Das Tomatenmark unterrühren. Dann schmeckt man den Sud mit beliebigen Gewürzen ab. Den Sud vom Herd nehmen.
Anmerkung: Dabei sollte man die Gewürze auf den geplanten Verwendungszweck des Seitans abstimmen, d.h. wenn man z.B. vorhat, ihn in einer Chinapfanne zu verwenden, passen asiatische Gewürze. Wenn man aber damit ein vegetarisches Chili herstellen will, passen eher viel Pfeffer, Paprikapulver und Chilipulver. Man kann auch klein geschnittene Chilischoten mitbraten, oder Ajvar statt Tomatenmark verwenden. Auf jeden Fall sollte man den Sud gewissermaßen "überwürzen", denn der Seitan nimmt zwar den Geschmack des Sudes an, aber nicht so stark ausgeprägt.

Wenn der Teig 30 Min. geruht hat, anschließend den Teig im Wasser gründlich durchkneten. Dabei beginnt der Teig zu zerfallen und das Wasser wird stark milchig. Diese "Milch" durch ein feinmaschiges Sieb abgießen. Den Teig bzw. die Teigstücke wieder in die Schüssel geben und erneut mit lauwarmem Wasser bedecken. Einige Minuten stehen lassen, dann den Teig wieder unter Wasser kneten. Abgießen, frisches Wasser zugeben und erneut einige Minuten stehen lassen. Diesen Vorgang ca. 5-mal wiederholen, bis statt der dicken "Milch" nur noch eine schwach weißliche Flüssigkeit anfällt und der Teig eine schwammige Konsistenz bekommen hat (d.h. beim Reiben zwischen den Fingern sollten keine rauen Stärketeilchen mehr zu spüren sein). Den Teig gut abspülen und anschließend ausdrücken.

Je nach späterem Verwendungszweck den Seitan in Würfelchen oder Scheiben schneiden und in den Sud geben. Den Sud aufkochen lassen. Ca. 5-10 Min. kräftig kochen lassen. Dann bei kleiner Hitze ca. 30 Min. ziehen lassen. Den Seitan in ein luftdicht verschließbares Gefäß (z.B. Einmachglas) geben. Er sollte sich deutlich vergrößert haben, fester geworden sein und den Geschmack des Sudes angenommen haben. Soviel Sud mit ins Gefäß geben, dass der Seitan vollständig bedeckt ist.

Verschließen und mindestens 2 Tage im Kühlschrank ruhen lassen, bevor man ihn verzehrt. Hält sich verschlossen aber bis zu 14 Tagen.

Ergibt ca. 300 g -350 g fertigen Seitan.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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lisl4178

Hallo Kann man Seitan auch mit Dinkel machen?

16.01.2019 21:24
Antworten
Lastname

Hack

30.11.2018 11:44
Antworten
Susha1963

... georderter Beitrag zum Bufett

05.08.2018 14:30
Antworten
Susha1963

Ich lege den "Teig" in einen Gefrierbeutel oder rolle ihn in Alufolie ein. Erst dann köchel ich den Seitan. Fast so als wenn man eine dicke Wurst formt. Erst wenn der Teig dann fest und wieder fast abgekühlt ist, schneide ich ihn in Scheiben und mariniere ihn erst danach. Nach paar Tagen (wie angegeben zwischen 2 und 14) paniere ich die Scheiben und brate Sie dann. Ich bin einmal im Jahr zum Sommerfest eingeladen und bringe diese Schnitzel / Nuggets für die Gastgeber (Vegetarier) und Gäste mit. Selbst Fleischesser mögen sie sehr gern und inzwischen ist es neben vegetarischen Frikadellen aus Reis, Möhren, Käse u.v.a. ein stets georderte

05.08.2018 14:29
Antworten
MAT219

Hallo! Kann mir jemand sagen, was ich falsch mache? Ich habe jetzt schon 2 mal versucht, den Seitan nach diesem Rezept zuzubereiten, aber das Ergebnis ließ jedes Mal sehr zu wünschen übrig. Ich hab den Teig in Streifen geschnitten, ein bisschen so wie Gyros und mich sehr genau an die Beschreibung gehalten. Nach den Tagen im Glas habe ich den Seitan herausgenommen und anzubraten versucht, er bleib aber auch nach 20 Minuten in der Pfanne immernoch "quallig", von der Konsistenz her sehr ähnlich rohem Fleisch. Woran könnte das liegen? Hat jemand Ideen? Liebe Grüße M.A.T.

14.11.2017 21:22
Antworten
tomalak

Hallo Ich habe bisher erst einmal Seitan selbst gemacht, war aber von der Herstellung wie auch vom Ergebnis echt begeistert! Wie würzt man die Brühe denn am besten ab um einen möglichst "fleischähnlichen" Geschmack zu erzielen? Tipp: Wenn man einen Dampfdrucktopf hat, kann man sich die zwei Tage Wartezeit sparen. Einfach den Sud 45 min. darin kochen lassen, dann kann man den Seitan sofort verwenden.

04.08.2007 08:13
Antworten
korianderfee

Hallo Tomalak, entweder ich mache bei deiner Variante etwas gravierend falsch oder dein Tipp ist doch nicht so gut, wie er sich anhört. Habe beide Varianten ausprobiert und muss sagen, dass der Seitan nach dem Kochen im Schnellkochtopf nicht fertig ist sondern nur noch schwammiger als im oberen Grundrezept... Wenn man den gekochten Seitan in dem Sud für 2 Tage einweicht, bekommt er eine fesrtere Fleischähnlichere Konsistenz... LG, Korianderfee

24.06.2008 11:43
Antworten
susannemsb

also ich selbst würze den Sud immer in Abstimmung auf das Gericht für den ich den Seitan verwenden will; wenn ich z.B. eine Chinapfanne machen will, dann nehm ich noch Ingwer, Sojasauce oder China-Gewürzmischung dazu....

24.06.2008 16:49
Antworten
korianderfee

darum geht es ja gar nicht...;-) es geht um 2 Tage ziehen lassen oder Schnellkoch-Variante... bei der Schnellkoch-Variante habe ich eben nicht denselben Effekt festgestellt, den das Ziehen-lassen hat...

26.06.2008 07:33
Antworten
korianderfee

ups...sorry...wahrscheinlich sollte ICH besser lesen...da war ja noch ne Frage beim Kommentar...peinlich....

26.06.2008 07:35
Antworten