Die echte Sauce Bolognese


Rezept speichern  Speichern

aus Bologna, mit Spaghetti

Durchschnittliche Bewertung: 4.66
 (2.910 Bewertungen)
Perfekt
Sehr gut
Ganz gut
Ausbaufähig
Mangelhaft
Rezept bewerten

Vielen Dank!

Du hast das Rezept bereits bewertet.

Bewertungen anzeigen
Melde dich an und bewerte das Rezept.

30 Min. normal 25.05.2007 988 kcal



Zutaten

für
1 kg Rinderhackfleisch
3 Knoblauchzehe(n), in Scheiben geschnitten
3 Möhre(n)
3 Stange/n Staudensellerie
2 große Zwiebel(n)
1 ½ Dose/n Tomate(n) à 400 g Inhalt
600 g Spaghetti
125 g Butter
500 ml Milch
3 Peperoncini, zerstampfte
Meersalz und Pfeffer, schwarzer
wenig Olivenöl
1 Schuss Weißwein

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Koch-/Backzeit ca. 5 Stunden Gesamtzeit ca. 5 Stunden 30 Minuten
Das Wichtigste an einer Bolognese ist das sogenannte "Soffritto": Dazu einen ordentlichen Klotz Butter (ca. 125 g) und ein wenig Olivenöl (damit die Butter nicht verbrennt) in eine Pfanne geben. Zwiebeln, Möhren und Staudensellerie putzen bzw. schälen, ganz fein hacken und auf möglichst niedriger Flamme langsam (mind. 30 Minuten) darin garen, bis das Gemüse schön glasig und weich geworden ist. Wichtig ist, dass das Gemüse nicht brät, sondern wirklich nur dünstet - also nicht zu heiß werden lassen!

Derweil das Rinderhackfleisch so lange in einer weiteren Pfanne scharf braten, bis es kräftig Farbe annimmt. Anschließend mit einem Schuss Weißwein ablöschen, sodass sich alles Angebackene vom Boden lösen lässt. Wichtig: Jetzt je nach Saucenmenge ca.1/4 bis 1/2 Liter Milch hinzugeben, die sich um das Hackfleisch legt und diesem einen ganz milden Geschmack verleiht.

Sobald das Fleisch mit Weißwein und Milch aufkocht, die Dosentomaten hinzugeben (die erforderlichen frischen Tomaten sind bei uns leider nicht erhältlich). Am besten geeignet sind hierfür die San Marzano Eiertomaten aus der Gegend von Neapel. Diese haben einen ganz eigenen süßlichen Geschmack, der der Sauce Bolognese und auch einer ordentlichen Sauce Napoli sehr zuträglich ist.
Sobald dies alles wieder aufgekocht ist, den "Soffritto" hinzugeben. Der in Scheiben geschnittene Knoblauch und die zerstampften Peperoncini können jetzt auch mit hinein. Mit Meersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer abschmecken. Die Bolognese kann dann gar nicht lange genug köcheln. Ideal wären ca. 5 Stunden. Mindestens 2 Stunden sollte sie aber köcheln. Bei Bedarf immer mal etwas Wasser oder leichte Brühe nachgießen, damit nichts anbrennt.

Dann ggf. abkühlen lassen und ca. 1 Stunde vor der Mahlzeit langsam aufwärmen (muss aber nicht, man kann sie auch gleich servieren).

Tipp: Man kann auch noch ein wenig frisch gehackte Möhre und Staudensellerie nachschieben, um ein wenig mehr Biss an das Gemüse zu kriegen.

In der Zwischenzeit die Nudeln nach Packungsanweisung bissfest kochen, anschließend abgießen.

Die Spaghetti auf Tellern anrichten und die Bolognese darüber verteilen. Heiß servieren.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





Kommentare

Dein Kommentar wird gespeichert...

Dein Kommentar wurde erfolgreich gespeichert.

Dein Kommentar konnte nicht gespeichert werden.

dhassert

Das Rezept hört sich gut an, leider ist es "nur" eine einfache Sauce Bologneser Art. Ragú alla Bolognese kenne ich aus Bologna und Umgebung mit Hackfleisch nur aus den Restaurants für Touristen. Ich möchte jetzt nicht das Rezept schlecht machen aber ein "echtes" Ragú alla Bolognese" wird NIE, NIE, NIE mit Hackfleich gekocht. mir geht es um das Wort "echt"... Man nimmt Rinderschulter, grob gewürfelt, brät diese scharf an löscht mit Rotwein ab, kocht den Wein ein und simmert es in Milch, bis es zerfällt. ...und Tomaten und Knoblauch haben darin nichts verloren! Die tomatige Komponente kommt von Tomatenmark mit dem man das Soffrito bindet. Und der Speck (z.B. Pancetta) fein gewürfelt fehlt hier auch. Es ist eine Fleischsauce und keine Tomatensauce. Wer Tomaten will, nimmt das Rezept aus Neapel. Grundsätzlich ist ein Ragú alla Bolognese ein Rezept mit ganz wenig Zutaten - das Einzige, das in großer Menge benötigt wird ist Zeit! Ich koche auf "meinem" Rezept (aus einer Trattoria in Modena) mindestens 6 Stunden. Dann, wenn das Fleisch komplett in seine Fasern aufgegangen ist, ist es verzehrgeeignet. Ach ja, und fettig ist es natürlich schon. Ein weiterer deutscher Fauspas ist es, die Nudeln mit Sauce zu ertränken. Nein, man isst Nudeln (nur Tagliatelle sind erlaubt) mit etwas Sauce ... nicht umgekehrt und schon gar nicht mit Spaghetti. Es ist eine Vorspeise- kein Hauptgericht. Also, das Rezept ist gut aber es wird niemals eine "echte" Sauce Bolognese sein! Darum, meine Bitte auch an das Chefkoch-Team: Wenn schon mit Adjektiven wie original und echt geworben werden soll, dann auch bitte bei der Wahrheit bleiben!

06.09.2020 10:14
Antworten
Burekxxl

Nun ja, der Verfasser sagt ja auch Sauce Bolognese und nicht ragout das, das 2 paar Schuhe sind ist schon klar. Aber hier so ein aufriss zu starten ist schon irgendwie peinlich. Und es ist mit abstand das beste Bolognese Rezept hier. Sie müssen das ja nicht kochen. Und das jede Italienische Mama ihr eigenes Rezept hat ist schon klar oder? Ansonten viel spass beim nachkochen, lohnt sich.

18.09.2020 21:36
Antworten
SaToRo

Ich finde das Rezept fantastisch!!! Ich habe es schon häufiger gekocht und es gelingt immer wunderbar 😁

20.08.2020 13:56
Antworten
Dominic1408

Sehr lecker und sehr gut erklärt. Nur die Sache mit dem köcheln lassen UND Wasser nachkippem ist naja. Man lässt etwas köcheln damit überschüssiges Wasser verdampft und die Soße reduziert. Also macht es wenig Sinn die reduzierte Soße wieder zu verwässern...

10.08.2020 14:08
Antworten
anne_wilhelm

Mein einzig wahres und heiß geliebtes Bolognese-Rezept - schon x-mal gekocht und immer wieder sooo lecker! So muss die schmecken! Vielen Dank für das Rezept!

06.08.2020 23:27
Antworten
tillek

der kommentar basiert auf was?

12.05.2013 18:11
Antworten
Tiffany

Hallo wir haben deine Sauce gestern gekocht und heute aufgewärmt für unsere Gäste, es hat allen gut geschmeckt. Leider hatten wir kein Oregano mehr im Haus. Trotzdem war sie sehr gut und wird garantiert noch öfters gekocht. Gruß Tiffany

03.01.2009 23:29
Antworten
tillek

Hallo Tiffany, Oregano gehört da auch gar nicht rein. Also seid froh, dass Ihr keinen mehr im Hause hattet. Freut mich, mal von Leuten zu hören, die die Rezepte nachkochen. Liebe Grüße...Till

05.01.2009 18:58
Antworten
andheller

Diese(s) Sauce/Ragù ist perfekt.

24.02.2018 15:32
Antworten
Niffichen

Ich Köche das Rezept heute zum zweiten Mal. Beim letzten mal war ich so verpeilt und müde, dass ich statt Staudensellerie Lauch gekauft habe. Hat trotzdem sehr gut geschmeckt! *-* Aber heute Versuch ich es mal mit dem Original Rezept :D Mein Freund und zwei seiner Freunde kommen heute vom Berufsschulblock zurück und ich Koch das für sie, bin gespannt wie sie es finden :) Ich jedenfalls freue mich schon sehr :) *-*

13.07.2018 10:26
Antworten