Gemüse
Hauptspeise
Europa
raffiniert oder preiswert
Schwein
Winter
Österreich
Herbst
Kartoffeln
gekocht

Rezept speichern  Speichern

Steirisches Wurzelfleisch mit Safterdäpfeln

Das richtige Wurzelfleisch wird mit Bauchfleisch gekocht. Das ist mir zu fett, daher hier eine magerere Variante.

Durchschnittliche Bewertung: 3.67
bei 4 Bewertungen
Perfekt
Sehr gut
Ganz gut
Ausbaufähig
Mangelhaft
Rezept bewerten

Vielen Dank!

Du hast das Rezept bereits bewertet.

Bewertungen anzeigen
Melde dich an und bewerte das Rezept.

30 Min. normal 03.05.2007



Zutaten

für
1 kg Schweinefleisch (Schulter, mit Knochen)
1 Liter Wasser
1 Bund Suppengrün
1 Bouquet garni (Lorbeerblatt, Salbeiblatt, Wacholderbeeren, Pfefferkörner)
1 Knoblauchzehe(n)
¼ Zwiebel(n)
300 g Karotte(n)
150 g Sellerie oder Petersilienwurzeln oder Pastinaken oder alles gemischt
150 g Lauch
1 EL Schlagsahne
¼ Stange/n Meerrettich
Zitronensaft
1 kg Kartoffel(n), vorwiegend festkochende
Petersilie

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Gesamtzeit ca. 30 Minuten
Das Wasser mit dem geputzten Suppengrün (bündeln), dem Bouquet garni, der ungeschälten Knoblauchzehe, der Zwiebel und einem Radel Kren (Meerrettich) zum Kochen bringen, das Fleisch auf das Suppengrün legen (es sollte gut bedeckt sein). Schaum sofort abziehen. Leise köchelnd in etwa einer Stunde garen.

In der Zwischenzeit die Gemüse putzen, in Juliennestreifen schneiden (die hellen Wurzeln erst kurz vor der Verwendung).

Das Fleisch aus dem Sud heben und warm stellen. Den Sud durch ein Sieb gießen, auffangen. salzen und pfeffern. Die Gemüse darin knapp 10 Minuten knackig garen, dabei den Lauch zuletzt einlegen.

Knochen auslösen, evtl. den Speck dünner schneiden (ein wenig sollte aber am Fleisch bleiben), das Fleisch in Scheiben schneiden, gefällig auf einer Platte anrichten, die Gemüse daneben legen und mit etwas Brühe übergießen.

Beilage Erdäpfel (Kartoffeln): Die Erdäpfel schälen, in dickere Scheiben schneiden, in kochendem, leicht gesalzenem Wasser bissfest garen, in eine flache Schüssel geben, den Rest der Brühe darübergießen und mit fein gehackter Petersilie überstreuen.

Den restlichen Kren schälen, reiben, mit etwas Zitronensaft beträufeln und mit dem geschlagenen Rahm vermengen.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





Kommentare

Dein Kommentar wird gespeichert...

Dein Kommentar wurde erfolgreich gespeichert.

Dein Kommentar konnte nicht gespeichert werden.

eorann

Hallo m2k und danke für die Antwort - ich hatte mich zwischenzeitlich einfach an anderen Rezepten und dortigen Bildern orientiert und die Schwarte drangelassen. Das Rezept ist super, wir haben geschlemmt :) Allerdings kam Kümmel an die Kartoffeln (ich finde, Kümmel passt einfach geschmacklich wunderbar in dieses Gericht) und den Rahm zum Kren hatte ich irgendwie übersehen, wir haben den Kren einfach frisch gerissen drübergestreut, recht großzügig... hmmmm :) Herzlichen Dank und liebe Grüße eorann

18.09.2017 09:34
Antworten
midgard2kopf

Paßt alles wunderbar. Ich mach auch gerne Semmelkoch dazu. Das paßt auch gut zu anderen Gerichten mit Kochfleisch. LG m2k

18.09.2017 12:53
Antworten
eorann

Hmmmmm und schleck, Semmelkoch/Semmelkren ist was Herrliches, lieben wir zu Tafelspitz. Allerdings hat mich Dein verlinktes Rezept jetzt überrascht - schmeckt sicher toll, aber zu Kochfleisch? ;-)

18.09.2017 15:38
Antworten
Chefkoch_EllenT

Hallo m2k, ich habe den link, der zu einem süßen Semmelkoch, der mit Weinschaumsoße serviert wird, mal rausgenommen, da Du den sicher nicht gemeint hast. Wir haben in der Datenbank ein Rezept für Steirisches Wurzelfleisch mit Semmelkoch - ich vermute, Du meinst den dort beschriebenen. Lieben Gruß Ellen Chefkoch.de Team Rezeptbearbeitung

18.09.2017 21:07
Antworten
midgard2kopf

Danke, nein, den hab ich nicht gemeint. Gemeint ist der mit Meerettich/Kren drin (und das nicht zu knapp). VG m2k

21.09.2017 21:29
Antworten
roxalba

Ich liebe dieses Gericht und habe es schon oft in den verschiedenen Regionen eures schönen Bundeslandes mit Genuss gegessen und immer war die Julienne als Beilage!!! knackig und farbfrisch, daher nehme ich an, dass sie auch extra gekocht wurde und das Fleisch wie oben beschrieben. Außerdem habe ich als Oberösterreicherin da mal ne Frage: Fast immer wurden als Beilage Kümmelerdäpfel serviert und in meinem steirischen Kochbuch stehen die auch als Beilagenvoraschlag drin und oft gab es auch den eigentl. oö Semmelkren dazu, also hab ich das auch immer so gemacht. Jetzt bin ich natürlich verunsichert :) - bitte helft mir, damit ich das Gericht nicht wirklich "verstümmelt" serviere, danke! LG roxalba

23.09.2009 10:38
Antworten
midgard2kopf

Nur mal zum Nachdenken: Wenn Du das Rezept mal ganz genau liest, wirst Du drauf kommen, daß das Wurzelfleisch richtiges Wurzelfleisch bleibt, auch wenn die Gemüse nicht zu Brei gekocht werden. Die Juliennes eine Stiunde lang zu kochen ist schlicht und einfach barbarisch. Ein wenig Biß mag da schon sein. Steirisch hin oder her(wobei ich als gebürtiger Grazer, der gezwungenener Maßen in der 'Fremde' leben muß, da sehr empfindlich bin, das kannst Du mir aber glauben!). Mit 'verstümmeln' hat das nichts zu tun. Und kein Mensch hat gesagt, daß die Kartoffeln mit der Suppe auf dem Teller ertränkt werden. Aber wolkig ist sie nun mal, wenn die Kartoffeln drin gekocht werden. Wenn ich klare Brühe haben möchte, dann möchte ich das, wenn Du keine haben möchtest, dann möchtest Du das. Was also soll der Aufstand? Purismus ist eine feine Sache, ich neige auch sehr dazu und kann mich -weiß der Himmel- auch darin wälzen, wirklich! Aber wenns geschmacklich besser ist, bin ich gerne bereit, etwas mehr Aufwand zu treiben. Nix fia unguad m2k

11.02.2008 10:05
Antworten
Steirerin21

Ich meine dass man Regionalkost nicht verstümmeln soll.Drum heist es auch so Gemüse geb ich immer erst 10 min vor Schluss dazu. Und es soll ja Steirisches Wurzlfleisch bleiben Es soll ja nicht so viel Suppe auf den Teller sein dass es wolkig ausschaut. Wurzlfleisch soll Wúrzlfleisch bleiben Sonst ist es keines Lg Waltraud

09.02.2008 22:15
Antworten
midgard2kopf

Das habe ich lange auch so gemacht, aber wenn man die Gemüse extra gart, kann man über die Garzeit den Biß sehr gut regeln. In Juliennestreifen geschnittenes Gemüse eine Stunde lang gegart ist einfach nur noch 'Füllung'. Daher nehme ich lieber ausreichend grob geschnittenes Suppengemüse (das kann genauso zusammengesetzt sein wie die Julienne-Gemüse) und gare das Fleisch damit, so bekomme ich beides: Knackige Juliennestreifen und den typischen Wurzelfleich-Geschmack in der Bouillon. Außerdem dient das Suppengemüse (besonders der Lauch) beim Durchsieben der Brühe hervorragend als Filter. Kartoffeln in der Kochbrühe machen diese leicht wolkig, daher koche ich die auch lieber extra, aber ich denke, das ist 'Ansichts'-sache VG m2k

05.02.2008 23:36
Antworten
Steirerin21

Sehr gut beschrieben Aber Wurzelgemüse wird mit dem Fleisch mitgekocht.Auch die Kartoffeln,davon kommt ja der typisch Geschmack des Steirischen Wurzelfleisches.Und Kren wird dann über das Fleisch darüber gerieben und so serviert Lg Waltraud

04.02.2008 18:35
Antworten