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Klüten und Birnen

eine norddeutsche Spezialität

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30 Min. simpel 20.04.2007 426 kcal



Zutaten

für
3 Ei(er)
1 Tasse Wasser
1 TL Salz (gehäufter TL)
n. B. Mehl
12 Birne(n)
n. B. Zucker oder Natreen
1 Stange/n Zimt oder Zimtpulver
1 EL Butter
1 ½ TL Salz
n. B. Wasser

Nährwerte pro Portion

kcal
426
Eiweiß
9,20 g
Fett
11,57 g
Kohlenhydr.
74,59 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Gesamtzeit ca. 30 Minuten
3 Eier, 1 Tasse Wasser, 1 gehäufter TL Salz verrühren und so viel Mehl hinzufügen, dass ein dickflüssiger Teig entsteht, der schwer vom Löffel fällt. Stehen lassen.

Die Birnen schälen und vierteln. Das Kerngehäuse entfernen. In einen großen Topf geben und mit Zuckerwasser bedecken (oder besser noch: Natreen zum Süßen nehmen). Aufkochen lassen und bei kleiner Flamme ca. 25 - 30 Min. gar köcheln. Dann 1 EL Butter und 1 1/2 TL Salz hinzufügen.

Einen Esslöffel in die heiße Flüssigkeit von den Birnen tauchen und aus dem beiseite gestellten Teig Klüten (= Klöße) formen, die wie der Löffel eine längliche Form haben sollten. Ins heiße Birnenwasser gleiten lassen. Dies so lange wiederholen, bis der Teig verbraucht ist. Einmal aufkochen, dann ausschalten. Den Deckel auf den Topf legen und die Klüten gar ziehen lassen. Sie sind gar, sobald sie alle oben schwimmen. Eventuell noch mit Salz und Zucker (oder Natreen) abschmecken. Heiß servieren.

Dieses alte Rezept stammt von meiner Großmutter und ist bei uns nach wie vor ein beliebtes Herbstgericht, sobald die heimischen Birnen reif sind.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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akrogirl

Meine Oma hat immer Birnensuppe mit Klüten gemacht, aber nach ihrem Tod hatte keiner das Rezept für die Klüten, da sie es immer nach Gefühl gemacht hat. Nun habe ich dieses Rezept getestet, habe aber, wie es bei meiner Oma war, die Eier getrennt und vor dem Klößestechen Eischnee untergemischt. Dadurch werden die Klüten schön locker. Allerdings gehen sie nicht mehr unter, so dass man sie wenden muss. Geschmacklich bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden, aber vielleicht muss ich beim nächsten Mal noch mehr Mehl nehmen, damit die Klüten keine Fladen werden. Auf jeden Fall tausend Dank für das Rezept, das mich auf meiner Suche deutlich weitergebracht hat!

04.11.2016 23:56
Antworten
drk-chefkoch

Hallo, meine Oma hat die Variante mit Dörrobst gemacht. Im Sommer hat sie es dann kalt werden lassen und als Kaltschale serviert. War echt lecker.

10.03.2012 09:42
Antworten
Bibombl

Endlich habe ich das Rezept gefunden. Vielen, vielen Dank. Kenne es aus meiner Kindheit........meine Mutter hat immer Birnen mit Klüten gesagt. Ich habe dieses Essen geliebt. Einfach, schnell, wenig Zutaten, aber total lecker. LG Claudia

15.01.2012 14:47
Antworten
mopedtrude

Wow!!! Immer wieder lecker das Rezept. Ich habe das gleiche Rezept im Internet unter Heimatmuseum Neuhaus - Oste gefunden. Ist echt lecker. Kennt vielleicht noch einer die Variante mit Brandteig??? Das gab es bei meiner Oma immer und leider finde ich nirgendwo etwas darüber ;-(

05.08.2011 12:50
Antworten
Dann

ja, mit Brandteig kenne ich diese Suppe auch, ebenfalls kommt zuletzt etwas Milch hinein - und bei uns wurden die Birnen nicht geschält

15.08.2016 20:31
Antworten
Old-Mick

Meine Oma hat am Ende noch Vanillepuddingpulver angerührt und mit Milch und Zucker eine Puddingsuppe mit Birnen und "Kließla" daraus gemacht.

24.05.2009 13:11
Antworten
Ich_Lynx

Mit Nelken kann man dem ganzen noch einen intensiveren Geschmack geben ;-)

18.02.2009 00:45
Antworten
Ich_Lynx

Hallo, meine Oma hat das ganze auch ab und zu mal mit Kirschen gemacht, auch sehr sehr empfehlenswert!!! Weiterer Tipp: Wenn man Birnen aus der Konserve nimmt kann man die Flüssigkeit darin auch mit in die Suppe geben, dadurch bekommt die Suppe einen noch intensiveren Geschmack nach Birnen, auch wenns nicht so 100%ig frisch ist. @ vrenli Püriert habe ich das noch nie gesehen, klingt aber interessant. Ich liebe aber diese kompletten Stücke, ob Birnen oder Klöße im ganzen zu essen. Aber jedem das Seine ;-) LG Toni

16.02.2009 19:11
Antworten
vrenli

hallo, meine mutter hat immer von "birnenklump" erzählt; da wollte ich das doch auchmal ausprobieren. und es hat sich gelohnt! bei dieser ungesüßten mehlpampe konnte ich mir zwar echt nicht vorstellen, dass das mal ein leckerer knödel werden soll, aber zum schluss war es doch echt schmackhaft. das kompott hab ich jedoch ein bisschen püriert, da man das gericht meiner meinung nach so besser essen kann. empfehlenswert und macht nicht so riesig satt. lg vrenli

25.09.2007 09:52
Antworten
floweroma4

Ich kann mich noch gut an dieses Gericht erinnern. Meine Mutter hatte aber noch Backpflaumen drin. LG

22.07.2007 15:48
Antworten