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Mitglied seit 17.07.2005
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Zutaten

500 g Mehl
250 ml Wasser, lauwarmes
1 Pck. Hefe
1 Stück(e) Lauch, ca. 6 cm
200 g Hackfleisch (Schwein oder gemischtes)
Ei(er)
1 EL Sojasauce, light
1 TL Sojasauce (superiour dark)
1 EL Öl (Sesamöl)
1/2 TL Zucker
1 Prise(n) Salz
1 Prise(n) Ingwerpulver
 n. B. Gewürzmischung (Chinagewürz)
2 EL Öl (Sonnenblumenöl)
1 TL Schnaps
  Sojasauce (Reisessig)
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 1 Std. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Baozi (sprich: Baodse, mit stimmhaftem s) sind chinesische gedämpfte Teigtaschen und in China als Mahlzeit zwischendurch oder gar zum Frühstück sehr beliebt (auch in Vietnam, dort heißen sie Bánh Bao). Die Anzahl von verschiedenen Füllungen und Variationen ist nahezu unbegrenzt. Dies ist ein nicht zu kompliziertes Rezept, das man auch mit in Europa erhältlichen Zutaten bequem zubereiten kann. Macht 8 Baozi.

Der Teig: Aus Mehl, Wasser und Hefe einen Hefeteig rühren und eine gute dreiviertel Stunde gehen lassen. Der Teig soll nachher nicht mehr klebrig sein, also vorsichtig mit dem Wasser sein. Lieber beim Rühren noch etwas nachgießen.

Die Füllung: Den Lauch möglichst fein schneiden und mit dem Hackfleisch verrühren. Die Sojasaucen, Sesamöl, Ei, Reisessig, Zucker sowie die Gewürzmischung (ich habe da etwas aus China mit 13 Gewürzen, darunter Zimt) und das Ingwerpulver (man kann auch frischen Ingwer nehmen, sehr fein gerieben) dazugeben. Mit dem Ingwer sehr vorsichtig sein, zuviel schmeckt schnell nicht gut. Die Mischung gut verrühren. Das Hackfleisch sollte nun eher gallertartig, schleimig sein. Notfalls noch 1-3 EL Öl (Sonnenblumenöl) hinzugeben. Zum Schluss noch einen Teelöffel Schnaps unterheben (muß aber nicht sein).

Die Teigtaschen: Nachdem der Teig aufgegangen ist noch einmal durchkneten und in acht Portionen aufteilen. Auf einer bemehlten Unterlage daraus kleine, nicht zu dünne, Pfannkuchen mit ca. 12 cm Durchmesser rollen. Man kann natürlich auch kleinere und dann mehr Baozi machen. So ergeben sich 8 Baozi, zwei pro Person, die - zusammen mit einer Suppe o.ä. - serviert, durchaus sättigend sind. Kleinere Baozi eignen sich auch als Vorspeise.

Nun wird ein Pfannkuchen auf die flache Hand genommen und ein gehäufter EL von der Hackfleischmischung in die Mitte gegeben. Die Hand nun ein wenig schließen, so dass der Klecks in einer Mulde liegt. Mit der anderen Hand beginnen, rund herum den Rand des Pfannkuchens zusammen zu drücken: Man nehme immer etwa circa zwei cm Rand und drücke ihn an zwei Stellen zu einer Lasche zusammen. Dann die nächste Lasche hinzufügen. So arbeitet man sich rund herum und bildet so eine Art Sack, in dem das Hackfleisch liegt. Dadurch ergibt sich die geriffelte Form, wie man sie von Photos kennt. Oben dann die Teigtasche zu drücken. Darauf achten, dass es wirklich geschlossen ist, sonst läuft beim Dämpfen Flüssigkeit aus.

Dämpfen: Am besten in einem traditionellen Dämpfer aus Bambus, ein Reiskocher mit Dampfeinsatz ist aber ebenso geeignet. Im Notfall hilft auch ein großer Topf und ein Abtropfsieb. Die Teigtaschen dazu in das Sieb legen (darauf achten, dass zwischen ihnen genug Abstand ist - sie gehen noch einmal ein wenig auf). Im Topf ein wenig Wasser einfüllen und zum Kochen bringen. Das Sieb in den Topf hängen und Deckel auflegen. Darauf achten, daß die Teigtaschen nicht in das Wasser getaucht werden (sie garen im Dampf), aber auch ebenso darauf, dass das Wasser nicht vollständig verkocht. Die Baozi so ca. 12 Minuten dämpfen lassen.

Die Baozi werden warm gegessen. Man kann sie trocken essen oder aber dabei in eine Mischung aus Sojasauce und Reisessig dippen.

Tipp: Wer es etwas schärfer mag, kann da noch Sambal Oelek oder ähnliches hinzugeben.