Mehrkornbrot mit Sauerteig


Planen Speichern  Rezept speichern  Speichern
Durchschnittliche Bewertung: 4
 (6 Bewertungen)
Perfekt
Sehr gut
Ganz gut
Ausbaufähig
Mangelhaft
Rezept bewerten

Vielen Dank!

Du hast das Rezept bereits bewertet.

Melde dich an und bewerte das Rezept.
Jetzt anmelden

40 Min. normal 30.03.2007



Zutaten

für
500 g Sauerteig, am Abend vorher angesetzt
375 g Weizen
350 g Roggen
1 Würfel Hefe, in
250 ml Wasser, (lauwarm) gelöst
1 EL Kümmel
20 g Salz
2 EL Öl
150 g Körner, gemahlen, (Leinsamen, Hirse, Buchweizen)
150 ml Wasser

Für den Teig: (Sauerteig)

50 g Sauerteig - Ansatz
300 ml Wasser
350 g Mehl, Weizenmehl 1050

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 40 Minuten Ruhezeit ca. 1 Stunde Gesamtzeit ca. 1 Stunde 40 Minuten
Im chefkoch gibt es viele schöne, oft gute Rezepte für Sauerteigherstellung, das ist eine Erfahrungssache. Selbst hergestellter Sauerteig braucht seine Zeit, mindestens 3 Tage. Sauerteig gibt es aber auch gut zu kaufen beim Bäcker oder im Reformhaus. Empfehle daher für den ersten Sauerteig 100g Roggensauerteig zu kaufen und diesen zu vermehren, das geht dann im wahrsten Sinne des Wortes über Nacht. Habe viel probiert, verwende für dieses Mehrkornbrot nur Weizenmehl 1050 für den Sauerteig.
In meinem Kühlschrank habe ich immer einen Sauerteig-Ansatz von 50 - 100 g, der hält sich mindestens 2 Wochen, für längere Zeit friere ich diesen ein.

Am Abend vor dem Backtag setze ich den Sauerteig mit 350g Weizenmehl 1050 und 300 ml Wasser an. Optimal sind 22 Grad für die Vermehrung, hab mir dafür ein schaumstoffbewehrtes Brett auf der Heizung für die kalte Jahreszeit montiert, ansonsten reichen die normalen Temperaturen in der Küche.

Am Backtag mahle ich zuerst das Weizenmehl und verrühre dies mit dem abends zuvor angesetzten Sauerteig (nicht vergessen: wieder den Sauerteig-Ansatz, ca. 50 - 100g abnehmen und im Kühlschrank deponieren) und der Hefemilch (Hefe und Wasser) ca. 10 Min. In der Zwischenzeit lasse ich 150g Körner (Leinsamen, Hirse, Buchweizen) mit 150 ml Wasser kurz aufkochen, lasse diese ausquellen (mindest.10 - 15 Min). Der Roggen wird mit dem Kümmel gemahlen. Salz und alle restlichen Zutaten, zuletzt die gequollenen Körner, werden zugegeben und ca. 12 Minuten durchgeknetet. Dazu benutze ich die Küchenmaschine.
Der Teig ruht eine halbe Stunde, wird dann kräftig mit der Hand durchgeknetet und in eine Form oder auf ein Backblech gelegt. Habe mir vor Jahren schon einen verstellbaren Metallrand gekauft, der ein Auseinanderlaufen des Brotes verhindert. Eine Brotbackform geht auch. Außerdem benutze ich einen Folienschlauch, habe bislang noch nichts besseres gefunden. So vorbereitet lasse ich das Brot im kalten Herd 1 Std. gehen, es muss sich etwa verdoppeln. Dann auf 200 Grad schalten (nehme Ober- u. Unterhitze) und 1 Std. abbacken.
Dieses Rezept wird bei uns schon über 15 Jahre unverändert regelmäßig gemacht und wir freuen uns immer wieder auf das NEUE BROT. Es hält sich gut. Lässt sich gut einfrieren und getoastet ist es auch ein Genuss.

Planen Speichern  Rezept speichern  Speichern



Kommentare

Dein Kommentar wird gespeichert...

Dein Kommentar wurde erfolgreich gespeichert.

Dein Kommentar konnte nicht gespeichert werden.

mexchen_1

Mega lecker geworden etwas abgewandelt und die Körner hab ich nur überbrückt und8h quellen lassen. Bild bei Pinterest

09.02.2020 13:42
Antworten
badegast1

Hallo, anstelle von Weizen habe ich 630er Dinkelmehl genommen. Roggenmehl 1150er. Als Körner kam auch nur Buchweizen ins Brot. Den ST habe ich mit Roggenmehl gemacht und auch keine Hefe benötigt, da mein AST ausreichend stark ist. Das Brot schmeckt super! LG Badegast

01.06.2018 15:19
Antworten
-Monika-

Hallo Schlipskoch, ich habe das Brot heute morgen gebacken. Den Sauerteig habe ich mit Dinkel, Typ 1050, gemacht. Der Ansatz war auch aus Dinkelmehl. Statt Weizenmehl habe ich Emmervollkornmehl genommen und die Körner im Teig weggelassen (weil ich gerade keine hatte). Das Brot ist super geworden, Foto wurde eingestellt. Ein schönes, schweres Vollkornbrot von gutem Geschmack. Werde ich wieder machen.

30.12.2017 17:27
Antworten
Schlipskoch

Ich habe auch gestern gebacken - mit Körnern. Wie immer gut gelungen. Das von Dir angegebene Mehl ist ok! Guten Rutsch! Alles Gte im neuen Jahr! LG Schlipskoch

30.12.2017 20:49
Antworten
BHLV

Hallo Schlipskoch Danke für die schnelle Antwort, denn ich habe genau zu diesem Zeitpunkt mit dem Hautteig begonnen. Jetzt habe ich es gekostet, es schmeckt wunderbar. Danke und lg Maria

19.01.2012 18:37
Antworten
BHLV

Hallo! mir gefällt das rezept sehr gut, habe eine Frage. bei den zutaten steht 150 g körner, gemahlen (hirse .....) bei der zubereitung schreibst du die körner kurz aufkochen. sind die körner jetzt gemahlen oder ganz Danke Maria

18.01.2012 17:34
Antworten
badnerin

Hallo, heute hab ich es nochmal gebacken, diesmal mit Weizen-ST. Nach der Hälfte der Backzeit wollte ich das Brot aus der Form auf den Backstein stürzen, um es dann so fertig zu backen. Dumm gelaufen, es ist gebrochen und nun aus der Form geraten. Das macht aber dem Geschmack keinen Abbruch. Prima Rezept !!! LG badnerin

04.01.2012 13:22
Antworten
gugu1806

ein tolles rezept, schmeckt super gut , hab die menge auf zwei brote aufgeteilt, ist mega lecker.... lg gugu

19.11.2010 20:59
Antworten
hadassa44

hallo, backe unser brot nun auch schon 15 jahre selber, habe allerlei rezepte ausprobiert, aber dieses ist mit abstand das beste vollkornbrot was wir je gegessen haben. mahle mein getreide auch selber, habe statt kümmel brotgewürz mitgemahlen, war sehr lecker. lg aus der pfalz hadassa

27.10.2010 19:58
Antworten
badnerin

Hallo, ich habe das Brot heute gebacken. Toll, toll, toll !!! Es schmeckt klasse und ist einfach nachzubacken. Die Menge habe ich halbiert. Allerdings hatte ich Roggensauerteig; werde es das nächste Mal mit Weizen-ST machen. Grüße badnerin ps. Bilder sind hochgeladen und warten auf Freischaltung

20.10.2010 20:35
Antworten